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2.7.2010

Tagebuch von Dawid

Halli Hallo.
Tja, also bin ich nun allein als Praktikant.
Und jetzt liegt es an mir, das Video für den Filmverband Sachsen zu schneiden.
Aus über 2 std. Filmmaterial, welches Pilar gemacht hat, muss ich das beste rausholen und auf höchstens 15 min. bringen.
Gar nicht so einfach, ein wirklich gutes Video zu machen, wenn man sich damit nicht intesiv beschäftigt. Und da man jedes Video anders gestalten muss, helfen mir die Erfahrungen aus dem B.A.C.H.-Video leider nicht sehr viel.
Ich hoffe, dass es dem Filmverband gefallen wird, was ich so zusammenschnipple.
Immerhin war das Sommerfest im WERK 2 ein totaler Erfolg und sehr viele Kids waren da.
Bin schon auf die nächste Woche gespannt.
 
28.6.2010

Tagebuch von Pilar

Hallo and Good Bye

Meine lieben Tagebuchleser, GlüMo-Partner und Mitarbeiter.
Hier sitze ich gerade und denke genau, wie ich hier meine letzen Worten ausdrucken möchte. Ich habe keine Ahnung, was zu sagen. Nicht, weil es nicht zu sagen gibt, sondern weil ich keine Ahnung habe, wie könnte ich mich bei euch für alles, was ihr für mich getan habt bedanken. Deswegen werde ich nicht zu viel sagen, da ich denke, dass ich das ganze Leben, um das zu machen, brauchen würde ... ich hasse das zu sagen, klingt so leer und doof, da jeder sagt das in diesem besonderen Fall, aber leider habe ich keine anderen Worten, um das zu sagen.
Aus diesem Grund werde ich etwas ganz einfaches, aber zugleich tiefes verwenden, etwas das heutzutage nichts bedeutet, denn die Leute nutzen dieses Wort ohne das wirklich zu fühlen: aus ganzem Herzen, einfach vielen Dank.



Tagebuch von Dawid

Hallo Tagebuch,
die letzte Woche verlief meiner Meinung nach super.
Ich konnte eine kleinen Einblick in das Programm ToonBoom kriegen und an unserer Animation für das Sommerfest arbeiten.
Wir waren auch beim Film-Sommer Sachsen, um den Filmverband Sachsen zu unterstützen. Filmen, Fotografieren und unseren Stand betreuen waren auch unsere Aufgaben.
Wir konnten auch unsere Animation fertigstellen, dabei haben wir uns etwas mit der Länge verschätzt. Statt 15 sec, dauert sie 51 sec und sie sieht toll aus.
Leider hat uns Sebastian, einer von uns Praktikanten, für 2 Monate verlassen.
Am Wochenende war das Sommerfest, bei dem unsere Animation endlich zum Einsatz kam. Daraus wurde ein Rätsel für die Kids gemacht. Ich persönlich fand diese Idee super, denn so mussten sich die kleinen den Film anschauen, anstatt es nur als ein Film zwischendurch läuft.
Das Sommerfest war ein Erfolg und richtig viel Leute kamen.
Leider war dies auch der letzte Tag von Pilar, einer anderen Praktikantin. So bin ich vorerst der letzte Praktikant, der dem Team von Glücklicher Montag hilft.
Bis Bald



 
27.6.2010

Tagebuch von Heidrun

"Kindersommerfest in der Kulturfabrik"
Ich lief gerade die Kochstraße entlang und hatte das Wort "Mist" auf den Lippen, weil ich gegenüber vom Werk II den freien Parkplatz nicht gesehen hatte und ein ganzes Stück weiter weg parken musste, als mich ein totales "Dschungel-Ambiente" - sowohl optisch als auch akustisch - gefangen nahm. Die GlüMos hatten ihren Stand vor ihrer Haustür (im wahrsten Sinne des Wortes) aufgebaut und waren der mit Abstand am besten gestalteste Stand in der Kulturfabrik. Nicht nur Lianen - oder waren es eher Weinlaub- und Lindenzweige mit Farn und Schilf aus den heimischen Gärten? - rankten sich um den Pavillon, auch typische Urwaldgeräusche umrahmten Schweinevogel und seine Freunde. Ich war total begeistert und mit mir die ankommenden Kids mit ihren Mamis (wahrscheinlich warteten die Väter zu Hause auf das spannende WM-Spiel Deutschland gegen England!!!). Ein kleines süßes Mädchen im "Rotkäppchen-Look" schaute gebannt auf Pilar, die gerade einem Jungen die Regeln für das Spiel am GlüMo-Stand ("Flaschenfädeln") erklärte. Hier bekam man den ersten Bonusstempel für eine Urkunde, Schweinevogel-Buttons und ein "Urwald"-Gummitier zum Stärken. Alle waren bei dem schönen Wetter entspannt und gut drauf.

Danke liebes GlüMo-Team für den schönen Nachmittag. Danke auch an Pilar für das interessante Gespräch - ich wünsche ihr alles Gute!!!

Liebe Grüße

Heidrun



Alle Fotos vom Sommerfest in der Kulturfabrik gibts unter www.myspace.com/gluecklichermontag
 
25.6.2010

Tagebuch von Sebastian

Hossa,
das wars dann fürs erste. Ich hab meinen letzten Tag bei GlüMo hinter mir und kann auf mehr als 4 Monate Praktikumszeit zurückblicken. Und nicht ein einziges mal Kaffee gekocht. Aber außer Kaffeekochen war wahrscheinlich alles dabei - mal am Computer, mal auf Veranstaltungen und eine Menge für die Füße (ich verschweige hier aus Arbeitsschutzrechtlichen Gründen wie ich zu meinem Briefmarkentrauma kam... ;).
Jedenfalls war es sehr abwechslungsreich und hat eine Menge Spaß gemacht und hoffentlich Allen geholfen.
Schade nur, dass ich das Sommerfest nicht miterleben kann ... viel Zeit zum Trauern bleibt aber nicht, morgen um die Zeit bin ich schon voll im nächsten Stress und pünktlich zum LCFF bin ich wieder in Leipzig und man sieht sich wieder.
Bis dahin liebe Grüße
Sebastian

 
22.6.2010

Tagebuch von Sebastian

Hallo,
Bastellaune hin oder her - da hab ich mich letztens über meine Staublunge nach dem Kellerausräumen gewundert, aber das, was ich heute an Treibmitteln intus habe, schlägt wahrscheinich alles. Erst die Schilder fürs Sommerfest grundiert und mit Druckerrolle und -Farbe beendet, dann die Stoffbahnen mit grünen Pflanzeneffekten besprüht. Hat Spaß gemacht, mal sehen wie das Ganze ankommt. Morgen dann wieder "Außendienst", also Standbetreuung und gut aussehen. Und nur noch 2 Tage bleiben für die restlichen Vorbereitungen, aber das meißte geht ja jetzt recht flott (Optimismus und so...).
Dann bis die Tage
Sebastian
 
21.6.2010

Thowi via Facebook

Echte Fans: SV-Tattoo von Robert Eckart

 
18.6.2010

Tagebuch von Sebastian

Hiho,
diesen Donnerstag haben wir die Palmen fürs Sommerfest erschaffen. Aus den Restbeständen der Grafikwerkstatt wurden Palmenblätter und Stämme gebastelt, alles mit Dosen besprüht und schließlich mit Holz und viel, viel Leim zum Halten gebracht. Noch mal vielen Dank an Andreas für Materialien, Klebepistole und Schlagbohrmaschine. Ich finde das Ergebnis Klasse und auch die Zusammenarbeit war mehr als erfreulich, wirklich spitzen Team ;)
Tja und Freitag dann die Wegweiser mit null Budget gemacht - aus Papp- und Kleisterresten sowie alten Zeitungen. Mal sehen wie wir das ganze farblich noch jungeltauglich anpassen (mh... hier wird wohl doch etwas Geld den Besitzer wechseln) und dann wird das auch ganz schmuck. Irgendwo schade, dass ich zum Jungelfest nicht da bin, hab aber schon meine persönliche Fotobeauftragte gefunden ...
Bis die Tage
Sebastian
 
16.6.2010

Tagebuch von Dawid

Hallo Tagebuch,
ich bins ma wieder, Dawid.
Wir kommen gut voran mit unserer kleinen Animaton für die Kinder. Es ist schon alles eingescannt, eingefärbt und ein großer Teil schon animiert. Jetzt gehts nur noch ans Timing und paar Details.
Das B.A.C.H. Replay Video wurde auch schon verändert und muss nur noch mit einem OK abgestempellt werden. Immerhin soll das WERK ein gutes Video zum zeigen haben :P.
Bis bald
 
15.6.2010

Tagebuch von Pilar

Heya!!!

Wie schön ist das Verb Animieren! Letzte und diese Woche hatten und haben wir viel zu tun, doch wir haben uns fast die ganze Zeit
mit einer Animation beschäftigt. Bald kommt das Sommerfest und deswegen machen wir die ganze Vorbereitungen für die Deko und
die Animation, die gar nicht so kompliziert ist. Trotzdem ist eine ungeheuer große Arbeitsmenge!! So weit ist sie, sieht gut aus und
gar nicht schlecht, obwohl es unser erster Versuch mit Animation ist. Es könnte ein bisschen naiv klingen aber ich fühle mich ganz wohl, weil ich zum ersten Mal Teil davon bin, was ich als Beruf nicht möchte, sondern WILL :)

Also Leute, es ist so weit.
Das war mein erster Schritt
Bis dann, ich muss noch viel machen!
Ciao!
Pilar

 
14.6.2010

Tagebuch von Sebastian

Hallo,
heute war doch noch nich viel mit Basteln, dafür hab ich 82 Zeichnungen gescannt, zur Bearbeitung verschickt und knapp 12 selber von kleinen Fehlern erlöst, also Linien schwärzen, gescannten Dreck wegmachen und die unsauber gezeichneten Stellen korrigieren (waren ja gar nich so viele ... vielleicht ... relativ gesehen ...).
Damit ist man allerdings auch eine Weile beschäftigt und nach einer gewissen Zeit macht es keinen Spaß mehr, immer dem gleichen Affen in die Augen zu gucken. Auch wenn er ganz süß zwinkert.
 
12.6.2010

Tagebuch von Dawid

Halli Hallo Tagebuch,
in der letzten Woche ist so einiges passiert.
Marcus, einer von uns Praktikanten, hat uns leider verlassen. So sind wir nur noch zu 3.
Aber, obwohl wir einiges zu tun haben, wegen dem Sommerfest fürs WERK II, werden wir das schon hinkriegen.
Pilar und ich haben mit einer kleinen Animation für das Fest angefangen. Über 70 Skizzen wurden dafür angefertigt.
Jetzt gilt es nur noch die Korrekturen zu machen und dann kann das Animieren anfangen.
Passend zum Bachfest müssen wir noch Video schneiden. Mein Erster Versuch war nicht so prikend, aber nach einem Feedback von Schwarwel und Sandra, werde ich es bestimmt besser machen.

Tschöß, Cioo und Aufwiedersehen
Dawid
 
10.6.2010

Tagebuch von Sebastian

Tachchen,
nach 1 1/2 Tagen Krankheit fand ich mich heute früh wieder bei GlüMo ein. Pilar und Dawid sind schon mit dem meisten Zeichnungen für die Affenanimation durch, die Musi fürs Sommerfest ist auch schon hörbar. Mit Basteln gehts leider erst nächste Woche los. Haben wir jedenfalls gedacht, aber wir durften dann über 200 Briefumschläge mit Adressen bekleben, beschriften und packen.
Morgen haben wir dann Kaffeekränzchen mit dem Werk, um alles nochmal abnicken zu lassen. Mh, gab schon mal mehr zu erzählen, aber heute ist hier Schluss.
Bis die Tage
Sebastian
 
9.6.2010

Tagebuch von Marcus

Liebes Tagebuch,

hier ist nun mein letzter Eintrag. 3 Monate Praktikum sind vorbei. Ich hab in der Zeit viele interessante Menschen kennengelernt und habe einen guten Einblick in die Struktur des Glücklichen Montag bekommen. Es gab immer viele verschiedenen Sachen zu tun (siehe vorige Tagebuch Einträge ;) Auch wenn ich gern noch die Vorbereitungen zum Sommerfest des Werk II begleitet hätte (ihr müsst mir unbedingt den Affen zeigen, wenn er fertig ist), bin ich jetzt froh, dass ich jetzt voll und ganz in die Vorbereitung meiner Abschlussarbeit einsteigen kann.

@Pilar: Hab ich doch immer gern getan ;)

Dieses mal nicht "Bis die Tage" sondern:

Tschüss liebes Tagebuch, dein Marcus
 
6.6.2010

Tagebuch von Pilar

Hallo!!
 
Uf, Uf, schon geht eine Woche zum Ende und endlich mit einem bisschen Zeit um meinen Tagebucheintrag zu schreiben.
Also, die Austellung und das WGT sind schon vorbei, aber was für eine Menge Sachen, die jetzt zum Werk II kommen!!! Bald haben wir die Sommerfest, deren Deko und andere Sachen wir mit Hilfe anderer Leute des Werks vorbereiten. Es sieht so weit gut aus und wir sind alle gespannt, weil wir die Möglichkeit dieses Mal haben, die Animation von Deko ganz allein zu machen!! Wir sind ganz glücklich aber gleichzeitig haben wir ein bisschen Angst, denn das ist etwas, das wir nie vorher gemacht haben :)
Bald haben wir auch die Comic Fest und wir machen mit beim Wettbewerb :D !!!. Obwohl alles so toll ist, bin ich auch traurig, weil nächste Woche wir unsere Woche ohne Markus anfangen. Buddy! wir werden dich vermissen, und noch mal selbstverständlich: Danke Danke Danke und ein tausend Mal Danke für alles ^^ immer da, um mir zu helfen :P
 
Bis Dann!! Chao!
Pilar
 
4.6.2010

Tagebuch von Dawid

Hallo Tagebuch,
in dieser Woche war so einiges auf dem Plan. Wir sollen ein Plakatentwurf für das Comic-und Familienfest gestalten. Das macht viel Spaß Figuren zu zeichnen und sie anschließend zu kolorieren.
Wir helfen auch Werk II bei den Vorbereitungen fürs Sommerfest. Dazu mussten wir erst einmal Ideen für die Dekoration, passend zum Thema Dschungel, finden. Und da viele Kinder kommen werden, haben wir uns gedacht dass wir eine kleine Animation machen.
Ich hab schon mal das Storyboard fertig. Schwarwel hat noch kleine Änderungen vorgenommen und sein OK gegeben. Damit kann es gleich am Dienstag losgehen -> Lichtisch ich komme!!
 
25.5.2010

Tagebuch von Pilar

Heya!!!

Hier bin ich und was für eine Menge Sachen habe ich zu erzählen!!
Ihr könntet das schon vorstellen, wenn ich WGT sage:
W A V E  G O T H I C  T R E F F E N!!!!
Also, beim WGT hatten wir unsere Austellung und wir haben ein bisschen Werbung gemacht, durch die Verteilung von Flyer. Das
hat uns wirklich Spaß gemacht, weil es bei mir z. B. heißt, eine ganze neue Welt kennenzulernen;). Ich habe Sachen gesehen, die ich in meinem Heimatland nie in 100000 Jahren sehen würde :D. Neue Sachen erfahren und sehen ist, um ehrlich zu sein, eins meiner Hobbies :P
Am Ende haben wir auch gemerkt, dass alles, was wir gemacht haben, sich gelohnt hat: Nicht nur sind viele Leute aus der ganzen Welt gekommen, sondern auch haben wir Photos, Bilder und Skulpturen verkauft :D

Also Tschussi!! und bis dann!
Pilar



Tagebuch von Dawid

Hallo Tagebuch,
die Vernisage zur "Seelenfresser"-Austellung war rappen voll und somit auch ein totaler Erfolg.
Die "Seelenfresser"-Austellung an sich lief auch sehr gut.
Durch die Flyer und die "Seelenfresser"-Hefte, die wir fast in der ganzen Stadt verteilt haben, sind viele Leute gekommen.
Ca. 700 Leute an einem Tag. Viele von denen waren sehr begeistert von den Kunstwerken.
Der Aufbau und die Betreuung der Austellung haben wirklich Spaß gemacht. Vor allem da einige Leute gedacht haben, dass wir die Künstler sind :P.
Jetzt müssen wir nur noch ein Video zusammenschneiden, welches die Austellung aus der Sicht des Praktikanten zeigt (wird ein kleines Filmchen).
Der Abbau der Austellung verlief schneller als ich dachte, wahrscheinlich weil jeder gut angepackt hat.

Bin schon ganz auf weitere Projekte gespannt



Tagebuch von Sebastian

So, der Spuk ist vorbei, schnell Hemd und Krawatte gegen die schlechtesten Klamotten, die man findet, eingetauscht und los gehts mit dem Abbau. Ging zum Glück recht schnell, auch wenn meine Lunge jetzt zwecks Staub wahrscheinlich schlimmer aussieht als die von Wayne McLaren. Wenigstens kann man stellenweise noch die Farbe meines T-Shirts erahnen, wenn ich mit meinen Kohlearbeiterhänden ein wenig darauf herumklopfe. Aber nach einem langen Wochenende nur rumstehen und nett sein, war ein wenig körperlichere Arbeit ganz angenehm und die zwei freien Tage schimmern schon aufmunternd am Horizont ... jedenfalls wenn sich der Staubschleier kurz lichtet ...
Dann bis die Tage
Sebastian



Tagebuch von Marcus


Lieeebes Tagebuch,

Pfingsten in Leipzig ist seltsam. Man hat das Gefühl, dass es tagsüber nicht mehr richtig hell wird, obwohl die Sonne scheint. Alles war irgendwie schwärzer als sonst. Also entweder war irgendwo eine rieeeesige Beerdigung oder... ach na klar... es war WGT ;) und im Rahmen davon war unsere "Seelenfresser"-Ausstellung. Und da hieß es Schichten schieben auf der Ausstellung und Flyer verteilen. Und dabei sieht man viele interessante, elegante, verrückte und auch verstörende Menschen.
Im Nachhinein waren die Katakomben des Werk II der perfekte Ort für die Ausstellung. Die Atmosphäre war vollkommen stimmig und das nicht nur durch die Ausstellungsstücke, sondern vor allem auch durch den coolen Soundtrack von Maik Hartung, den ich an dieser Stelle würdigen möchte. Alles in allem waren die Meinungen der sehr zahlreichen Besucher sehr positiv.
Und heute wird noch fleißig aufgeräumt und sauber gemacht, insofern man in den Katakomben von "sauber machen" sprechen kann ;)

Tschüss und bis die Tage (das ist übrigens mein Spruch Sebastian :D)
Marcus



Weitere Fotos der Ausstellung und Vernissage auf: www.myspace.com/sf-seelenfresser
 
23.5.2010

Tagebuch von Sebastian

Hossa, mein zweiter Tag bei der "Seelenfresser"-Ausstellung war mal wieder ein ziemlich langer, da beneide ich Sandra nicht, die immer mit uns beginnt und dann NOCH länger macht ... Aber hat mal wieder Spaß gemacht, die Atmosphäre in den Katakomben ist laut mannigfaltigen Zeugenaussagen der Hammer und nur zwei gelangweilte Gesichter ließen sich zwischen vielen begeisterten Gestalten blicken ... Auch wenn manche Besucher es schamlos ausnutzen, dass mal jemand mit ihnen redet und fast freundlich ist, gab es viele interessante Begegnungen und Gespräche mit Norwegern, Franzosen, Amerikanern, Engländern, Österreichern ... bleibt nur zu hoffen, dass weniger uuuuuuuunendlich ahnungsvolle Kunstkenner kommen und mehr Kunstliebhaber den Weg zu uns finden ...
Bis die Tage
Sebastian
 
21.5.2010

Tagebuch von Pilar

Hallo!

Bin wieder da und was für eine Woche, ich habe kaum Zeit zum Atmen gehabt und sie ist noch nicht zu Ende!!!
Wir hatten viel zu tun, da wir zwei Vernissagen hatten: eine in der Volkshochschule für die Schweinevogel-Wagner Ausstellung,
zu der sehr wichtige Leute gekommen sind, und die Seelenfresser-Ausstellung. Zu dieser letzten sind auch eine Menge Leute gekommen, wobei ich sagen muss, dass alles wunderbar gelaufen ist. Die Band, die am Donnerstag gespielt hat, habe ich absolut toll gefunden. Das Essen war wie üblich unglaublich vegan und lecker. Und die Ausstellung hat nicht nur mir sehr gut gefallen, sondern auch dem ganzen Publikum. Man konnte das merken, denn eine der Ilustrationen (auf Leinwand) ist schon verkauft worden. Leider gibt es keine passende Übersetzung für dieses Wort und seine echte Bedeutung, aber ich möchte das zu Schwarwel, Incestum und Nilz Böhme sagen: CONGRATULATIONS!

Bis zum nächsten Mal,

Pilar.




Tagebuch von Dawid


Hallo Tagebuch, ich bin der neue, Dawid.

Ich freue mich schon drauf mit Glücklicher Montag zusammen zu arbeiten.
Die Woche hat schon mal etwas stressig angefangen, da zwei Projekte geplant sind: Die Austellungen ,,Wagner, Schweinevogel und so ..." und "Seelenfresser".
So mussten wir Praktikanten ziemlich reinhauen, um so gut wie möglich die Arbeit von Glücklicher Montag zu erleichtern und etwas den Stress zu nehmen. Ich versuche, jede mir gsetellte Aufgabe gut zu erledigen, damit nicht noch mehr Stress aufkommt und bin schon gespannt was als nächstes auf mich zu kommt.

Bis bald, Dawid
 
19.5.2010

Tagebuch von Sebastian

Die letzten zwei Tage haben wir den Vorbereitungen für unsere Austellungen gewidmet. Nachdem wir am Freitag den Keller von Stahlträgern befreit haben, welche definitiv für eine Brücke bis zum Mond gereicht hätten, haben wir jetzt noch den restlichen Kram aus dem Blickfeld geräumt. Vor- und nachher noch ein paar gefühlte Millionen Flyer unters Volk gebracht. Dienstag dann in der Volkshochschule die Bilder für die Wagnerausstellung eingerahmt und aufgehangen und hinterher Schluss bekommen. Sozusagen noch mal ne kleine Verschnaufpause, denn heute gehts los mit den langen Tagen.

Grüße
Sebastian

 
16.5.2010

Tagebuch von Pilar

Hallo zusammen!

Diese Woche war bei uns Praktikanten nicht viel los, aber das Wochenende hatte sich schon ein paar Überraschungen reserviert. Wir haben an Schwarwels Comic-Workshop bei Lehmanns teilgenommen. Da hatte ich ein paar meiner Characters mithilfe von Schwarwel bearbeitet und Ideen, die ich schon hatte, miteinander verbunden. Ich muss sagen, dass das mir wirklich geholfen hat, und deswegen möchte ich mich bei ihm bedanken :). Ich habe mir auch während der laaaaangen Pause die Photos von der (Pop Up im Internet angeschaut (danke Markus, das war lustig).
Jetzt habe ich meinen Akku nochmal aufgeladen und freue mich schon auf die nächste Woche :D

chaito!

Pilar

 
11.5.2010

Tagebuch von Marcus

Liebes Tagebuch,

ein vollgepacktes Wochenende ist vorbei. Der (Pop Up Freitag war bis jetzt der anstrengendste Arbeitstag: Früh um 8 gings los, wenn auch eher schleppend. Uns wurden ein paar Striche durch die Rechnung gemacht, was die Deko angeht. Also hieß es: Improvisieren und das hat auch ganz gut geklappt. Im großen und ganzen konnten wir alle geplanten Deko-Sachen umsetzen. Nachdem das getan war, ging es an den GlüMo Stand. Und da galt es Stehvermögen zu zeigen (im wahrsten Sinne des Wortes) und das bis 23 Uhr. Samstag ging es dann unseren Füßen zu liebe auch nur bis 21 Uhr. Zwischendrin mal hier mal da rumgucken, Konzerte anschauen und nebenbei auch selber auf der Bühne stehen ;)

Sonntag gings auch gleich weiter mit dem GlüMo stand auf dem Connewitzer Straßenfest. Der Tag begann mit fantastischem Wetter. Perfekt für so eine Veranstaltung. Leider war ich erst Nachmittags eingeteilt und hab somit die kostenlose Sonnencreme-Gabe vom Veranstalter verpasst, die ich auch bitter nötig gehabt hätte ;) Aber das Problem hat sich von selbst gelöst, als es dann später anfing mit Regnen. Also noch fix abbauen und dann ab ins wohlverdiente Wochenende :)

Ich hab bestimmt noch viele interesante Dinge vergessen zu erwähnen, aber die Eindrücke von dem Wochenende müssen erstmal verarbeitet werden :)

Tschüss, liebes Tagebuch, bis die Tage.
Marcus

 
10.5.2010

Tagebuch von Pilar

Hola a Todos!

Also, lange her, dass ich gar nichts schreibe. Aber Achtung!!!! Es hat einen besonderen Grund!
Letzte Woche war unglaublich beschäftigt, nicht nur mussten wir Schalplatten malen, Filme schneiden, Posters fotografieren und Bilder machen, sondern auch die ganze Teamarbeit verteilen und koordinieren.
Das war schwierig, aber am Ende merkt man, dass alles sich gelohnt hat. (Pop Up: So ein Ereignis ... nicht nur vor, sondern während des ganzen Events. Auch habe ich meine Angst Leute anzusprechen, bewältigt.
Es hat mir riesigen Spaß gemacht und auch habe ich viel nette Leute kennengelernt. Und ich kann mich nicht beschweren:
Beim Verkaufen hatten wir Glück!!! :) Trotzdem ist es auch ein bisschen traurig, dass alles zum Ende gekommen ist, da das auch heißt, dass unser Team kleiner wird :(

Domenique, wir werden dich vermissen ^^ und noch mal danke für alles!!!

Hasta pronto!!!!

Pilar

 
9.5.2010

Tagebuch von Domenique

Hey,
so schnell wie ich gekommen bin, so schnell bin ich auch wieder weg, denn leider ist mein Praktikum beim Glücklichen Montag schon wieder vorbei. Es hat mir echt ein Menge Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Außerdem war am Wochenende auch die (Pop Up und es war eine gute Erfahrung. Doch am Freitag hatten wir nochmal ordentlich zu tun, alles in der Halle D anzubringen an Dekoration. Wir mussten ziemlich improvisieren und kreativ sein, damit wir alles machen können, was wir geplant hatten. Am Ende hat alles funktioniert. Zudem war heute noch das Connewitzer Straßenfest, was auch sehr interessant war.
Nun müssen die anderen Praktikanten nur am Mittwoch erscheinen und ich muss wieder in die Schule von Montag - Mittwoch, das ist fies, aber leider nicht zu ändern. Die Zeit war schön hier. Auf Wiedersehen.

lg Domenique

 
6.5.2010

Tagebuch von Sebastian

Heute waren wir zwar nur zu dritt, aber trotzdem sind wir weiter voran gekommen. Die Animation des (Pop Up Hundes ist fertig, sieht echt spitzenmäßig aus und ist auch schon im Pausenfilm eingefügt. Morgen nur noch die A1-Poster vom Druck abholen und die Pausen-DVD brennen und dann haben wir alles geschafft und können zu unchristlicher Zeit mit dem Aufbau beginnen. Langsam kommt man auch weit genug mit den Programmen zurecht, um für Dinge, welche anfangs Stunden beansprucht haben, nur noch wenige Klicks zu benötigen, so dass kleine Fehler schnell behoben sind. Nur blöd, wenn eine Aufgabe kurz den Verantwortlichen welchselt und die ganze Formatierung weg ist. Zum Glück geht dadurch nur wenig Zeit, leider aber viele Nerven verloren, aber am Ende ist es doch soweit glatt gelaufen.

So, hoffen wir mal, dass das mit den Tagebüchern nich wieder so schnell einschläft ;)
Grüße
Sebastian
 
4.5.2010

Tagebuch von Marcus

Liebes Tagebuch,

(Pop Up Vorbereitung geht langsam in die heiße Phase. Ideen mussten überarbeitet und verworfen werden. Neue Sachen kamen hinzu, aber so langsam steht fest, was wir alles an Dekoration umsetzen. Zu guter Letzt fehlt noch die Animation von dem Pipi Dog der (Pop Up. Das wird die letzten Tage meine Hauptaufgabe sein. Dirk und Patrik sind fleißig dabei, die Bewegungen zu Papier zu bringen und ich hab heute die ersten eingescannt und eingefärbt. Morgen wird dem Hund dann Leben eingehaucht. Dabei werde ich der lieben Chrisse helfen. Schon mal vielen vielen Dank dafür. :)

Bis die Tage, Marcus


Tagebuch von Domenique

Hey,

nun bin ich schon über eine Woche hier beim Glücklichen Montag und wir sind immer noch mit der (Pop Up Vorbereitung beschäftigt. Die letzten 2 Tage habe ich mich damit beschäftigt, alle Poster zu fotografieren, zu ordnen und zu beschriften, denn wir wollen natürlich auf der (Pop Up auch ein bisschen was verkaufen und somit schön Geld einbringen!! D. h. ordentlich Geld mitbringen, denn wir verkaufen nicht nur Poster, sondern auch Schweinevogel DVD´s, also zuschlagen!!!!!

bis die Tage
Domenique



Tagebuch von Sebastian

Hallo, nach langer Zeit finde ich auch mal wieder Zeit und Muße für einen Tagebucheintrag. Wir sind gerade stark mit den Vorbereitungen für die (Pop up beschäftigt, dass heißt Deko für Halle D und GlüMo Merch. Die Ideen sind alle schon fertig umgesetzt, jetzt nur noch die Poster und Banner zum Druck bringen, dann sind wir soweit fertig. Ansonsten sind wir fleißig am DVD brennen, bedrucken und Cover schneiden. Es is schon komisch, wenn man sieht, was man einen Tag alles schafft, obwohl man sich ziemlich unterbeschäftigt vorkommt, da man immer auf irgendwas warten muss (Brenner, Fotos etc.). Obwohl sich Sandra vor nervenden Fragen fragen in Sicherheit gebracht hat, liegen wir alles in allem in der Zeit, das, was wir uns vorgenommen haben, können wir auch fast alles umsetzen.
Bis die Tage
Sebastian

 
2.5.2010

Tagbuch von Pilar

Hier bin ich noch mal!
Diese Woche - wie gesagt - waren wir ganz beschäftigt mit den (Pop Up Vorbereitungen und das beschäftigt uns noch nächste Woche. Wir haben so unglaublich viel zu tun, dass jeder Tag ziemlich schnell vorbeigeht ... oder wie das spanische Sprichwort: el tiempo vuela cuando uno se divierte (auf Deutsch: Wenn man Spaß hat, ist die Zeit schon vorbei).
Eigentlich merke ich nur, dass ich viel gemacht habe, wenn ich nach Hause komme und merke, dass meine Hände total gefärbt sind. Das hat einen ziemlich verrückt vorkommenden Grund, nämlich das Schallplaten-Malen. Macht euch keine Sorgen, ich mache nichts kaputt, alles hier bei GlüMo hat seinen Zweck. Auch hatte ich Spaß diese Woche bei unserem Hauptposter und einigen Veränderungen mit Photoshop.

Hier verlasse ich euch für heute.
Pilar Out!

 
29.4.2010

Tagebuch von Pilar

Hallo!

Heute ist mein dritter Tag bei GlüMo und bin ganz gespannt! Nicht nur wegen der neuen Erfahrung, die ich hier mit Sicherheit sammeln werde, sondern auch wegen dieser mir vor kurzem noch unbekannten Welt: Deutschland. Ich heiße Pilar und bin die neue Praktikanntin der Firma. Diese ersten drei Tage haben wir der Vorbereitung von (Pop Up gewidmet und auch paralell dazu ein paar Dinge der kommenden Ausstellung. Ich möchte mich vor Allem bei GlüMo für die Möglichkeit bedanken, Teil des Teams werden zu können. Ich freue mich schon auf alles, was in den nächsten Monaten noch kommen wird :D

Hasta pronto!

Pilar.

 
28.4.2010

Tagebuch von Domenique

hey

kaum zu glauben, aber ich bin nun schon den 3. Tage hier und die Zeit vergeht wie im Flug. Wir haben alle voll zu tun mit der (Pop Up Vorbereitung, denn wir Praktikanten haben die Aufgabe, die neue Halle D zu dekorieren.
Zudem beschäftigt uns der Herr Schwarvel noch mit seiner Seelenfresser Ausstellung, die zum WGT im Werk II stattfindet.
Kurz gesagt es macht einfach Spaß hier!
Grüße Domenique



Tagebuch von Marcus

Heya liebes Tagebuch,

endlich gehts los: Vorbereitung fürs (Pop Up Festival.
Und pünktlich dazu bekommen wir auch Unterstützung von 2 neuen lieben Praktikanten. Pilar und Domenique. Das heißt, es gibt nun 4 von uns, wir sind also jetzt in Überzahl, hehe ;)
Im konkreten haben wir die Aufgabe, die komplette (Pop Up Deko für die neue Halle D des Werk || zu gestalten. Und dabei sind viele ziemlich coole Ideen entsprungen. Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, wird das ganze überragend. Ich geb mal ein paar Stichworte:
- weiße Schallplatten
- ein Pipi-machender Hund
- Getränkekarte kombiniert mit Beamer
...
aber später an dieser Stelle dazu mehr. Es verspricht jedenfalls aufregend zu werden :)
Bis die Tage, Marcus

 
20.4.2010

Tagebuch von Marcus

Heya,

so schnell wie er gekommen ist, ist er auch schon wieder weg: der Osterhase. Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber es sei erwähnt, dass ich sein Gehilfe war. Und weil er so schnell wieder weg war, durfte ich sogar die Losfee sein ;)
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner an dieser Stelle.

Zudem laufen schon die Vorbereitungen für die Ausstellung auf dem WGT auf Hochtouren. Sebastian und ich haben schon mal sämtliche Leinwände für die finale Bemalung vom Meister vorbereitet. Ich bin gespannt wie ein Regenschirm auf das Ergebnis.

Die nächsten Wochen wird es jetzt an die Vorbereitung für das lang ersehnte (Pop Up Festival gehen.

Bis die Tage, Marcus.
 
19.4.2010

Tagebuch von Thowi

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Die Berliner Hertha schien am vergangenen Sonntag ihrem endgültigen Ende entgegen zu gehen, dazu völlig unpassend hingegen schien der wolkenlose Himmel über der Hauptstadt, dem wir am 18. April 2010 entgegen strebten, um die Botschaften des Schweinevogels und des Leipziger Comicstammtisches, allesamt in papierner Form, in Spreeathen unters Volk zu bringen. Unser Ziel war die Berliner Comicbörse im edlen Ellington Hotel in der Nähe der Gedächtniskirche. Ich Gedächtnisloser sattelte bereits gegen 6:30 Uhr die Pferdestärken, erfreute mich der völlig menschenleeren Autobahn, nahm unterwegs Helmut auf und wir fuhren staunend durch leicht im Nebel dräuende Landschaften, die Elbe dampfte vor sich hin, es war eine Wonne. Frühling, ja, du bists, dich hab ich vernommen. Da fragte ich mich, ob es denn lohne, sonntags immer ewig lange im Bett zu bleiben. Sollte man stattdessen nicht lieber jeden Sonntag menschenleer erleben? In aller Herrgottsfrühe? Die einzigen Lebewesen schienen mir bereits in Leipzig ausgemachte nächtliche Zecher gewesen zu sein, die sich, alkopoppige Flaschen in der Hand schwenkend, die Karl-Liebknecht-Straße entlang schlendernd und ausgelassene Lieder auf den Lippen schmetternd, auf dem Heimweg befanden. Unsere Gähnorgien, nur mühsam mit bei einer Raststätte gekauften Bohnenkaffes bekämpft, sprachen leider eine andere Sprache als die der sangesfreudigen Frühaufsteher. So erreichten wir ob der mehr als entspannten Verkehrslage bereits gegen 8:30 Uhr das ELLINGTON, um zu erfahren, dass die Börse erst ZEHN Uhr starten sollte. So viel zum Thema Gedächtnis.

Schnell war unser  Stand aufgebaut, schnell hatten wir auch Sandras Kisten an den Stand geholt, sodass genug Zeit blieb, letzte Sonnenstrahlen bei einem weiteren Becherchen Kaffee und einem Zigarettchen vor der Türe zu genießen. Denn der Comicmensch an sich, das wissen wir, treibt sich ja vorzugsweise gern in lichtarmen Hallen herum, seine geliebten Blättchen nicht in Illuminationsgefahr bringen wollend. Vermutlich auch deshalb entstand meine blumige Einleitung zu diesem Text als Gegenstück zum Nerdismus der Comicszene.

Gegen 10 Uhr knautschte auch Schwarwel pornosonnenbebrillt heran und der Signiermarathon konnte beginnen. So verging die Zeit zwischen Plauderei und Business wie im Fluge und als ich zum zweiten Mal auf die Uhr sah, war es bereits 15:30 Uhr und Zeit, zurück nach Leipzig zu fahren. Nun werdet ihr euch vielleicht fragen: WAS? EIN RIESENBOHEY AM ANFANG UND DANN NIX WEITER PASSIERT? Deshalb sei hier noch einmal die Kurzfassung der wichtigsten Ereignisse aufgezählt.



WER ZU LOBEN IST:

- Die Ehrenrettungsmedaille für vom Winde verwehtes Papier verdiente sich ASK ob ihres todesmutigen Dachrittes, ebenso erhält sie den Pfadfinderorden für das listige Aufspüren kostengünstiger Nahrungsmittel inmitten des Großstadtdschungels sowie ein Extralob für Extrajoop, dem sie ihren guten Geruch verdankt. Dit war dufte, würde der Berliner sagen.

- Dem Helmut einen Extrabienenstich für seinen mitgebrachten Geburtstagskuchen sowie seinen heldenhaften Einsatz an der "Comix & Beer"-Verkaufsfront.

- Schwarwel das Sportabzeichen in Platin für die Leichtigkeit des Lebens, die ihn multitaskingfähig macht: Signieren, Zeichnen, sich im Laufschritt fortbewegen und dabei Gespräche führen, das schafft nur ER: Herr SCHW. Und schlank hält es auch. Vorbild.

- Nochmal Schwarwel. Für sein Durchhaltvermögen im Felde des Antikonsumwahns ein Lob vor der Gruppenfahne. NICHT JEDER schafft es, materiellen Versuchungen wie U-Comix-Sammelbänden, seltsamen kleinen Plastiksoldaten oder feinsten Crumbcomics auf Dauer zu widerstehen.

- Eine Treu- und Redlichkeitsmedaille für die Besucher der „Wagner á la Doof“-Ausstellung dafür, dass das ungesicherte Originalmaterial nicht in deren Trenchcoats wanderte.

- Der Große Vaterländische Dankbarkeitsorden des Schweiniversums geht an die Organisatoren der Berliner Börse, wie stets eine prima Atmosphäre, die wir auch im November wieder erleben werden und wollen.

So freue ich mich also bereits heute auf den November, wenn es wieder gilt, die Segnungen der menschenleeren Straßen und des Frühnebels zu erleben. ABER BIS DAHIN WIRD SONNTAGS LÄNGER GESCHLAFEN!

thowi
 
18.4.2010

In unserem Schweiniversum ist gerade wieder s-e-h-r-v-i-e-l los.
Im März ist unser neues Schweinevogel-Wagner-Comic erschienen, welches jetzt überall erhältlich ist - dank PPM, PVL, Levin + Martin, DRO, Onkel Toms Hütte, CC, Alberne Sachen und allen unseren weiteren lieben Partnern.
Wir bekommen Unterstützung von der JPS und insbes. vom Wagner Verband Leipzig/Thomas Krakow. Ein großes DANKE an dieser Stelle.
Wir waren auf der Leipziger Buchmesse und heute auf der Berliner Comicbörse.
Und natürlich stehen auch schon die weiteren Events an: Filmfest Dresden, (Pop Up, Connewitzer Straßenfest, Gratis Comic Tag, Comic-Workshop, Comic Salon Erlangen ... Zwischendurch fahre ich nach Stuttgart zum Animation Production Day.
In Planung sind: Schweinevogel-Wagner-Ausstellung in der VHS, Schwei-Schwei-Event in Berlin, 3. LCFF ... und nicht zu vergessen unser Schweinevogel-WM-Special.
Und in Arbeit sind unsere weiteren Schweinevogel-VÖs in diesem Jahr, insbes. 20-Jahre-Ziegelstein mit Ausstellung in der Moritzbastei.
Fein, fein.

Fotos (von Thowi) von der Berliner Comicbörse heute gibts auf der Comicstammtisch-Myspaceseite www.myspace.com/comistammtisch_leipzig
 
29.3.2010

Tagebuch von Marcus

Hossa!
Letzte Woche hieß es dann: Promotion, Promotion, Promotion für unseren lieben Schwei-Schwei. Sebastian und ich haben gefühlte 1.000.000 Wagner á la Doofs quer durch die Republik geschickt bzw. schicken lassen (echt erstaunlich wieviele Richard-Wagner-Vereine es in Deutschland gibt). Anzumerken ist noch, dass entgegen allen Erwartungen das Personal der Post, nach anfänglichem Schock, sehr hilfsbereit beim Frankieren der Büchersendungen war. Vielen Dank nochmal dafür.
Den Rest hat Sebastian schon erwähnt. Geärgert hat mich aber, dass ich nicht zum Sebastian Krumbiegel Konzert gehen konnte. Nun denn, vielleicht das nächste Mal.
Bis die Tage, Marcus.
 
26.3.2010

Tagebuch von Sebastian

Heuta haben wir den Dachboden wegen einer Ausstellung im Rahmen des WGT vermessen und fotofixiert. Danach noch flugs die letzten Aftershow-Badges für das Krumbiegelkonzert fertig gemacht und dann ging es auch schon los Richtung Spiegelpalast. Zum Glück hatte ich nichts zu tun, alle Aufgaben waren schon verteilt und so konnte ich die ganze Zeit an Sandras Rockzipfel durch die Kante heizen und mir das Konzert in Ruhe angucken.
War schon alles nich uninteressant, der Gitarrist war wirklich Klasse und der werte Herr Krumbiegel schien seinen Spaß zu haben. Jens Ernst ma Lars ins Wochenende.
 
22.3.2010

Tagebuch von Marcus

Liebes Tagebuch,

heute ist der erste freie Tag nach einer anstrengenden Buchmesse-Woche. Plakate sind alle aufgehangen, Promocomics alle verteilt, Flyer alle an den Mann gebracht und alle "Schweinevogel - Es lebe der Fortschritt"-Tüten aufgebraucht. Apropos Dinge auf einer Messe verteilen: Es ist interessant, was man da so alles über die menschliche Psyche herausfindet. Man sollte eine wissenschaftliche Arbeit darüber schreiben. Dort würden in etwa folgende Dinge drin stehen:

1. Einfache Plastiktüten sind der wohl mit Abstand beliebteste Promo-Artikel auf Messen (wohingegen kostenlose Comics mehrfach abgelehnt werden, das soll einer verstehen...).
2. Wenn bei einer großen Gruppe von Menschen (die sich nicht gegenseitig kennen) in einem Hauptdurchgangsweg die erste Person einen Flyer annimmt, nehmen mit großer Sicherheit alle folgenden auch einen. Lehnt der erste jedoch ab, tun dies auch alle folgenden.
3. Ältere Menschen nehmen immer alles an. Egal, was es ist.
4. Personen, die gerade telefonieren, nehmen immer alles an. Egal, was es ist.
...

Beeindruckend war für mich außerdem, Schwarwel beim Zeichnen der persönlichen Widmungen endlich mal in Aktion zu sehen.
Bis die Tage
--
Marcus
 
22.3.2010

Tagebuch von Thowi

BUCHMESSETAGEBUCH 2010

Ich hätte es WISSEN müssen. Es war wie in jedem Jahr. Und doch hatte ich mich vorher zur VERNUNFT gemahnt. Nicht ZU VIEL auf einmal machen. Nicht überall gleichzeitig sein wollen. Doch dann wurde es Donnerstag und: Adé, ihr hehren Vorsätze. Wie üblich war auch diese Buchmesse für mich eine Hetzerei zwischen nichts-verpassen-wollen, Comicstammtischvorbereitung, Quatscherei mit mehr oder weniger Tiefsinn und, ich gebe es zu, auch ein klein wenig „Saufen, bis Koma kommt“ á la Swampie.
Ich hätte es nicht nur wissen müssen, ich hätte auch Schwarwels buddhistisch angehauchten Ratschlägen zu mehr Gelassenheit folgen sollen.
Und da gilt es wohl an dieser Stelle mal einfach den Hut zu ziehen vor dem großen alten Papa des Schweiniversums. Wie ist es möglich, wie Schwarwel während nur 4 Tagen Folgendes zu koordinieren und auf die Reihe zu kriegen: Präsentation des dritten Schweinevogel-Comics, Signierstunden auf der Messe mit Überlängen, zwischendurch sich auch mal um den auf der Messe laufenden Schweinevogel-Film kümmern, Signierstunde in LEHMANN´s Buchhandlung, Radiointerviews, HOSSA, der l-iz-Strip, Termin bei der Illustratoren-Organisation, Besuch beim Leipziger Comicstammtisch, Seelenfresserfolge, Leguane und Hund füttern, ääääähm, sicher hab ich da noch was vergessen ...?
Wichtig auch noch: IMMER GUTE MIENE bewahren, auch bei noch so absurden Besuchern am Signierstand! Also: CHAPEAU!
Das schafft man wohl allein mit einer gehörigen Menge Standhaftigkeit und immer einer Tasse Kamillentee und einem Tofuburger im Bauch und einer guten Sohle unterm Turnschuh.
Sollte mir das zu denken geben? Sollte es wohl. Wird es das? Mal abwarten. Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle: Holt euch den neuen Schweinevogel, getreu dem alten EEE-Motto „Comics machen dumm“, welcher diesmal allerdings durch ein schieres Übermaß an BILDUNGSANSPRUCH völlig ad absurdum geführt wird! HOSSA! Euer thowi



Alle Buchmesse-Fotos von Thowi gibts unter www.myspace.com/comicstammtisch_leipzig
 
21.3.2010

Tagebuch von Sebastian

Die Buchmesse ist geschafft und bei uns sieht es eigentlich genauso aus. Netterweise bekommen wir die nächsten zwei Tage frei, so dass wir uns vom wirklich ziemlich anstrengendem Plakatekleben, Kistenschleppen und Flyerverteilen erholen können, auch wenn ich befürchte, dass für unseren seelischen Verschleiß niemand aufkommen will/wird/kann ... ich hatte zwar vor, hier ein paar Wörter zum Verpflegungsangebot der Messe zu verlieren, aber Prozesse wegen Verleumdung machen sich schlecht im Lebenslauf.
Grüße Sebastian


Foto von Thowi

Weitere Fotos von der Leipziger Buchmesse gibt es auf der GlüMo-Myspaceseite www.myspace.com/gluecklichermontag
 
19.3.2010

Tagebuch von Sebastian

Buchmesse Leipzig 19.03.10

So, der zweite Tag der Buchmesse wäre überstanden. Vom Stress der letzten Tage war so gut wie gar nichts mehr zu merken, lief alles schön entspannt ab und zwischen all den verkleideten Möchtegern-Japanern und wahnsinnig wichtigen Leuten (Kniefall meinerseits) gab es Abnehmer der Schweinevogelcomics. Schwarwel hat fleißig sein „Wagner à la Doof“ signiert, während wir Praktikanten unsere Praktikanten-Aufgaben praktizierten. Alles in allem ganz schön, ein paar altbekannte Gesichter waren auch unter den Massen und morgen gehts dann unglaublich olympisch weiter mit dabei sein und dem ganzen Spaß.


Tagebuch von Marcus

Heya. Erster Tagebucheintrag im neuen Jahr und erster Eintrag von mir überhaupt.
Gestatten: Marcus
Ich wusel jetzt seit Anfang dieser Woche als neuer fleißiger Praktikant im Schweiniversum herum. Die Woche startete mit der Erkenntnis, dass „Wieselflink“ nicht ausschließlich ein Produkt von Otto Waalkes Fantasie ist, sondern auch eine Infozeitschrift über Comics, die es in der Stadt zu verteilen galt. Ich glaube den Satz `Guten Tag. Ich komme von der Agentur Glücklicher Montag, darf ich bei Ihnen den Wieselflink auslegen, eine Zeitschrift über Comics mit Infos zur Buchmesse?` werd ich mir auf meinen Grabstein gravieren lassen. Und wieso war die Antwort auf diese Frage immer gleich? „Woher kommen Sie? Glücklicher Montag? Aber heute ist doch [hier bitte jeden anderen Wochentag (außer Montag) einsetzen]?“

Gestern gings dann auf die Buchmesse, um dem Schöpfer des Schweinevogels bei seinen Signierstunden unter die Arme zu greifen. Dazu aber bald mehr, vielleicht gibts dann auch ein paar Fotos zu bestaunen.

Bis die Tage.
Der Marcus

 
22.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 7

Ho-ho-hooo! Das war´s! Der allerletzte Weihnachtsmarkttag ging heute zu Ende und wir müssen aufpassen, aus lauter Gewohnheit morgen nicht erneut das Ränzel schnüren zu wollen und gen Kreuz zu pilgern. Nun wird es Zeit für die Last Minute-Geschenke, lange genug haben wir solche unters Volk gebracht! Die große Überraschung des Weihnachtsmarktes war für mich stets die auch heute auffällige „Kinderkompatibilität“ des Schweinevogel-Films, auch heute standen gaaaaanz viele Kiddies wie gebannt vorm Schirm und verfolgten ihn mit großen Augen. Lustig jene, die aus Scheu nicht wollten, dass sie die Kopfhörer überstülpten, dann aber doch 20 Minuten einem Stummfilm zusahen und oft laut lachten. THE JAZZ SINGER (Titel des ersten Tonfilms) hat offenbar umsonst gejazzt!
JAZZ war es nicht, der heute noch einmal durch das Werk II tönte. Ein Countrysänger sollte hingegen auftreten, da mir dessen Name ein vager Begriff war, begab ich mich gegen 18 Uhr in den Veranstaltungssaal, dort lief aber ein Spejbl & Hurvinek-Film. „Was ist Liiiiieebäääää, Papiiiie?“. Liebe wird es sein, soll es sein, die uns die nächsten Tage umfängt, die wir weiter geben wollen, deshalb ein paar warme Dankesworte und Wünsche zum Schluss:
- Danke an alle Glücklichen Montägler für eine prima kollegiale Zusammenarbeit, danke an alle Besucher für viele nette und interessante Gespräche, für Lob und Zuspruch!
- Ich wünsche der Chrisse VIEL GLÜCK bei der Geschenkekauferei am 24.12., dem Amarog einen guten Auslauf im Park, dem Andy ein glückliches Händchen zu Silvester, Schwarwel auch einmal ein paar ruhige Tage und mir, dass sich jetzt NIEMAND übergangen fühlt.
Der Vollständigkeit wegen möchte ich anfügen, dass Andy als „Spruch des Tages“ lesen möchte: „Comiczeichner schwimmen selten auf einer Wellenlänge“, obwohl ich DAS nicht verstanden habe, finde ich, dass uns auch im kommenden Jahr die gleiche Welle oben halten sollte, die da verschiedenste Namen trägt: Glücklicher Montag, Schweinevogel oder auch später: Weihnachtsmarkt.
FROHE WEIHNACHTEN und EINEN GUTEN RRRRRUTSCH wünscht
der thowi
 
22.12.2009

Was für ein Abschluss des Schweinevogeljahres 2009. Der Schweihnachtsmarkt ist aus und vorbei.
Schön waren die Tage am Strand – äh Stand – und das erste Mal seit Jahren habe ich richtig Lust auf Weihnachten. Das liegt garantiert am täglichen Glühweintrinken, fröhliche Weihnachten wünschen und an den Menschenmassen, die wie besessen nach Geschenken suchen.
Kein Tag glich dem anderen, spannend war es immer. Mal mit Andy, mal mit Thowi, mal mit Sandra, mal mit Heidrun, Katrin oder Schwarwel zur Stelle, wenn Eltern vergebens versuchten ihre Kinder von Der Fetten Made Trickparade loszureißen, die in Heavy Rotation auf dem MacBook lief.
Sowieso hat Schweinevogel Kinderherzen im Sturm erobert und auch die Frau vom Kissenstand nebenan konnte sich Swampies Charme nicht entziehen und griff bei den T-Shirts zu.
Das Wochenende war etwas stressig und kalt, aber am Samstag versüßte mir dann doch die Weihnachtsfeier noch den Abend und der Heimweg gestaltete sich weniger rutschig als gedacht.
Und nach den wirklich detaillierten Einträgen von Thowi habe ich nun nichts weiter zu sagen als:
Fröhliche Weihnachten und guten Rutsch!

 
21.12.2009

Thowis und Heidruns Erlebnisberichte sind so wunderbar und umfassend, dass ich dem nichts hinzuzufügen weiß.

Morgen ist unser letzter Weihnachtsmarkt-Tag, den wir noch einmal gemeinsam intensiv genießen werden.

Wir haben sehr schöne-interessante Tage verlebt in angenehm weihnachtlich-entspannter Atmosphäre.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle:
Chrisse, Thowi und Andy für die perfekte Standbetreuung.
Dem gesamten Werk II-Team, insbes. Katja, Katrin und allen Technikern. (Wir freuen uns unglaublich auf alles Weitere!)
Chantal (Takatiki und Munny-Initiatorin): Es ist immer ein Traum mit dir!
Heidrun, Ulli und Armin fürs SV-GlüMo-WeiFeih-Catering.
Katrin und Schwarwel fürs Finger-Wund-Schreiben!
Und natürlich allenallen, die mit uns die letzten Tage gemeinsam verbacht haben.

Liebste Grüße

Sandra
 
20.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 6

2 himmlische Hunde und ein Hallelujah:
Etwas verspätet traf ich heute am Stand ein, um Chrisse und Andy zu assistieren. FAST wäre ich gar nicht angekommen. Die Temperaturen waren heute moderater als noch gestern und führten gegen 16 Uhr dazu, dass kaum ein Durchkommen an unseren GlüMo-Stand möglich war. MIT LETZTER KRAFT erreichte ich jedoch dann doch einen der dort aufgestellten Barhocker. Allerhand hatte sich heute getan: Der WEIHNACHTSMANN stapfte höchstselbst über das Rutschpflaster des Werk II und in einer hinteren Ecke dudelte pausenlos ein Akkordeonspieler das schöne Pippi-Langstrumpf-Lied. Was DIES mit Weihnachten zu tun hat, erschloss sich mir nicht und so war von unserer Seite auch ein HALLELUJAH immer dann zu hören, wenn dies Gedöns für ein paar Minuten eine Pause fand.
Jeden Tag beschert mir der Weihnachtsmarkt neue Erkenntnisse fürs Leben und diesmal war es erneut Andy, welcher Chrisse und mich fortbildete. Da bei REWE nebenan der normale Glühwein alle war, kam er mit 2 Flaschen EIERPUNSCH zurück. Wir waren uns nicht GANZ einig, ob dessen seltsamer Geschmack von seiner Natur an sich her rührte oder ob es an unserem nur notdürftig gereinigten Wasserkocher lag, dass insbesondere Chrisse sich mit Ekel abwandte.
Interessant heute auch der junge Mann vom benachbarten Senf-Stand. Ich bin erklärter Senfliebhaber. Wenn mich aber jemand auf derart aufdringliche Weise zum Senfkauf überreden wollte wie dieser mittelalterlich gekleidete junge Mann, wäre mir das schon suspekt. Werbung läuft subtiler, unterschwelliger, dezenter.
2 himmlische Hunde wären heute noch erwähnenswert, beide zierte ein allerliebstes Jäckchen mit einem darauf drapierten noch allerliebsteren Schweinevogel-Button! Darauf ein HOSSA und morgen auf zum vorletzten Weinachtsmarkttagebuch!

 
19.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 5

Das Schicksal des Chronisten: Vor 20 Minuten sagte ich zu Schwarwel: „Ich muss dann mal los, Tagebuch schreiben, Bilder hochladen!“
Die MUNNY-Charity-Party und Exhibition war da noch in vollem Gange. Wusste ich vorher schon nicht, was MOLTON ist, so war mir ein MUNNY bis dato noch unbekannter. Ich versuche mal, dass einem Laien wie mir zu erklären: MUNNYs sind Puppen, die man je nach Lust und Laune selbst gestalten/verzieren kann. Und IRGENDWIE gibt´s da viele Fans von. Und weil es da Fans von gibt, werden nun MUNNYs für der Menschen beste Freunde, also die Tiere, also in diesem Falle das TIERHEIM LEIPZIG versteigert.
Schwarwels Munny stand, als ich den heimischen Rechner verließ, bei 12 Geboten und 80 Euro plus irgendwas bei ebay. Wollen wir für unsere gefiederten und gefellten Freunde hoffen, dass da im Laufe des Tages noch mehr zusammen kommt für das Leipziger animalische Asyl!
Der heimische Rechner. Heimeliges Wort. Und es kostete in der Tat eine Menge Überwindung, dieses zentralgeheizte Ding heute in Richtung frostiger Werk II-Hallen zu verlassen. Knackig frostete mir der Dezember heute entgegen und ich WILL der Chrisse, meiner getreuen Standbegleiterin, einfach nicht glauben, dass dies nun tatsächlich die SCHÖNSTE JAHRESZEIT sei. Chrisse friert laut eigener Aussage immer nur an der Nase.
Ich bin ganzkörperzerfroren, sorry.
Es zeigte sich, dass tatsächlich noch VIEL MEHR Connewitzer am Wochenende den Weg auf den Markt finden und ich fand das gut, denn es hält einen in Bewegung. Die Halle verlassen war wie eine Amundsen-/ wahlweise Scott-Expedition. Negativerlebnis: Als ich mich gegen 18 Uhr dazu entschloss, einen Imbiss einzunehmen, stellte ich nach 10 Minuten Wartezeit beim gesottenes Bratgut aller Art anbietenden Bräter im FREIEN fest, dass ich meine Geldbörse vergessen hatte und beschloss, aus PROTEST GEGEN MICH SELBST, auf feste Nahrung zu verzichten. Ein spezieller Dank deshalb an Sandras Mutti, welche einige HIMBEERGLÜHWEINE im praktischen Plastikpack bei uns am Stand deponiert hatte. Das hält den Zuckerspiegel auf einem attraktiven Level und ernährt auch. Irgendwie.
Noch einmal zum samstäglichen Gewimmel: In der Tat war das alles heftiger als innerhalb der Woche, aber zu schaffen. Was mich dann aus dem ja nun doch lebensnotwendigen Verkaufstakt, bestehend aus persönlichen Kundengesprächen, Nettigkeit und ein wenig logistischer Fähigkeit brachte, war das Auftauchen von Schwarwel, der plötzlich die Fragebögen für die oben erwähnte Charity-Party verteilte und mich (GEHEIMIS: der thowi: Abitur, Studium, aber im ABI in Mathe nur ne VIER!) mit dem SUDOKU-Fragebogen vor schier UNÜBERWINDBARE Hürden stellte. Ein DANK an die LIEBE ASK, welche VIEL Nachsicht zeigte und mich auf den richtigen Weg seltsamer japanischer Zahlenätsel wies!
Morgen ist Sonntag. Tag des Herrn am Kreuz. Und das Schicksal des Chronisten scheint schon heute besiegelt. Kreuztagebuch 6 morgen!

Viele Fotos findet ihr auf www.myspace.com/comicstammtisch_leipzig

 
19.12.2009

Tagebuch von Heidrun:

Wer war denn nun der "Star" am GlüMo-Stand? Schweinevogel & Co. oder Amarog? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, weil beide süß, knuffig und absolut schön sind. Also ich würde sagen, es steht 1:1.
Doch der Reihe nach.
Nachdem wir, also Schweinevogel und ich (Heidrun), im letzen Jahr unseren ersten erfolgreichen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Pomßen - auf dem Lande - hatten, wollten wir unbedingt wieder auf den Weihnachtsmarkt und dieses Mal schon ganz groß. Also suchten wir uns einen Weihnachtsmarkt in der Stadt aus und plötzlich gab es einen GlüMo-Schweinevogel-Stand auf dem "Weihnachtsmarkt am Kreuz".
Für mich wunderschön, etwas Anders und etwas Besonderes, weil:
- Ich war  total begeistert von den Kiddis, die sich "Die Fette Made Trickparade" am Stand anschauten und ihre Eltern dazu brachten, die DVD zu kaufen
- von den Ständen, die man sonst auf Weihnachtsmärkten so nicht findet - ich habe mir eine wunderschöne Kette (handgemacht) bei einem Peruaner gekauft
- von dem besonderen Flair in der Halle
Ich war total begeistert und wollte am Sonnabend unbedingt wiederkommen!!! Ich durfte; aber nur mit "Auflagen" (die ich mir selbst auferlegt hatte). Chantal, die ich bei meinem Aushilfsjob am Freitag kennengelernt hatte, hatte eine Munnys-Ausstellung geplant, na und eine GlüMo-Weihnachtsfeier musste ja auch noch sein.
Also: Schnittchen schmieren, Omi`s Kuchen, Lieblingskusine (als Helfer) und Sekt einpacken und auf nach Leipzig.
Ich kann euch sagen, es war ein  Superabend, alle waren in Weihnachts-Feier-Laune, es wurde gegessen, getrunken und geschwatzt und Amarog hat sich in all dem Getümmel wohl gefühlt, also was will man mehr in der Vor-Weihnachts-Zeit!!!

 
17.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 4

Nun ist es raus. Die „Deutschen des Jahres“ sind Herr von Guttenberg, das Sandmännchen und Horst Schlämmer, wie ich beim Blick auf die Zeitungsauslagen am Kiosk vor dem Eingang zum Werk II auf dem Cover der SUPERillu erspähen konnte.
Sollte mir dies zu denken geben? Aber worüber?
So betrat ich den Eingang zum Weihnachtsmarkt und bemerkte erst heute den dort oben prangenden Punk-Engel. Ob dies die Schlämmerguttenbergsandmänner erfreut hätte? Ich glaube es nicht. Und das ist vermutlich auch gut so, denn wiederum sah man allerhand buntes Volk durch die Hallen schlendern. Bewusst wählte ich meine Ankunftszeit heute ETWAS später, um irgendwie neue Eindrücke zu erhaschen. Mittlerweile hat sich diese Marktroutine dermaßen eingestellt, dass man darüber getrost vergessen kann, was da so alles daher schlämmert. Also war das Ziel meiner heutigen Beobachtungen, den gemeinen Connewitzer an sich zu ergründen.
Wie auf ein geheimes Kommando (Steht da ein Turmbläser auf dem Fockeberg?) setzt also erneut um 16:30 Uhr das Massengeschwurbel ein, unglaublich für mich immer die Kinderschar, auch alle in ETWA gleichaltrig, also zwischen 2 und 4 Jahren - gab es da auch ein geheimes Zeichen irgendwann? Muss ich verpasst haben. Ansonsten bleibt mir nach 3 Stunden Beobachtungstätigkeit nur die Erkenntnis, dass es den eben beschworenen gemeinen Connewitzer nicht gibt. Alle sehr nett (O. K., DER war nicht gut!) und am Ehesten noch an der Jugend festzumachen, welche irgendwo zwischen Ökofeudel- und Lederjackenoutfit einher schreitet.
Unser Stand hatte bereits bei meinem Auftauchen aufgerüstet, inzwischen kann man neben den übliche Dingen dort auch die zugegebenermaßen seltsamsten Sachen käuflich erwerben, so z. B. ein ATA-DDR-Memoryspiel oder eine Regenpelerine. VORAUS denken (Regen) und den Blick nach hinten nie vergessen (ATA) sei nun also unser Motto, vorwärts immer, rückwärts eher selten!
Andy sorgte heute ab 17 Uhr für die ökologische Standomponente, indem er einen fünfkerzigen Leuchter am Stand drapierte und somit ein Fanal gegen den Elektrowahn mit den in den vortäglich oft erwähnten Stromfressern setzte. Doch so, wie der Klimagipfel zu scheitern droht, wird wohl auch diese neue GlüMo-Strategie des sanften Lichtes ihr Ende finden, sollte sich ein Käufer für Andys Ständer interessieren.
Erstmalig war es mir heute vergönnt, den SCHWEINEVOGEL-Trickfilm bei einer der täglichen Vorführungen im Saal nebenan ansehen zu können. Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht AUSWENDIG kennen würde und mich nicht auch demnächst bei Thomas Gottschalk bewerben würde (Ich kenne alle Augennuancen aller Akteure zu jeder Filmsekunde!), aber ich war gespannt, wie viele Zuschauer er denn um die relativ unchristliche Kinozeit (heute: 16:30 Uhr) anlocken würde. Uuuuund: NICHT SCHLECHT! Ca. 30 Besucher saßen gespannten Auges im Saal, all dies ohne Lagneseeisverkäufer und Werbung vor Filmbeginn. Und auch hier wieder die so oft zitierten Kinder mit Strahläugelein! (He, Kiddies: Wenn ihr das lest: WEITERSAGEN!)
Nun bin ich wieder zu Hause angekommen, lasse mir Sand in die Augen streuen und schaue nach, ob bei Guttenberg noch was geht. Schätzelschen, isch hab Kaltfuß.


 
16.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 3

Auch der heutige Tag bewies, dass es rund ums Connewitzer Kreuz eine Menge werktätiges Volk geben muss, denn in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr passiert eigentlich nicht viel und so ist es interessant zu beobachten, wie man als Standinhaber/-betreuer denn so die Zeit tot schlagen kann. Beim GlüMo eigentlich auf ganz profane Art und Weise mit Glühweintrinken und Rauchen (Wer dieses Gesetz erfunden hat, dass man VOR DIE TÜR MUSS, den sollte Santa am Heiligabend mit Kohlen bestrafen, glühenden von mir aus!). Interessant aber Strickliesel von nebenan, welche wollenes Kleidungsgut aller wärmenden Art anbietet und deren Weihnachtsstrumpf mittlerweile klippklappernd eine ansehliche Größe erreicht hat oder die Frau vom Nachbarstand TakaTiki. Da sie ihr Gewerbe (Piercings und Tatoos) ja nun mal nicht in aller Kälte und Öffentlichkeit ausleben kann, ist ihre Vor-die-Tür-geh-Quote noch höher frequentiert als die unsrige. So müssen Chrisse und ich auch ab und zu ein wachsames Auge auf ihren in solchen Fällen unbewachten Stand werfen, was aber unsere Augen in Bewegung hält und auch irgendwie wärmt. Obwohl: Wer sollte dort zwischen 14 und 16 Uhr lange Finger machen? Strickliesel? Deren Finger klippklappern ja am Strumpf.
Nach 16 Uhr kommen dann diejenigen, die entweder, wie gesagt, ihr Tagwerk beendet haben, oder: Ich möchte nicht darüber nachdenken, ob sie dann nicht eventuell doch erst den Tag BEGONNEN haben, was in Connewitz ja immerhin im Rahmen der Möglichkeiten läge ...
Diese Idee muss ich jedoch ad absurdum führen, denn die vielen mitgeführten Kinder beweisen Gegenteiliges. SO lange hält man es mit solcherart Rackern nicht in den Federn aus. Und eben diese Nachwüchsler sind es, welche nun fast non stop an unseren MAC stehen und sich DIE FETTE MADE TRICKPARADE betrachten. Nur schwer vermögen es die ErzeugerInnen, sie von dieser Stelle nach etwa 10 Minuten zu trennen. Und da muss ich den Zeigefinger erheben: IN MEINER JUGEND hätte ich so lange gequengelt, bis ich entweder den Film vollständig gesehen hätte oder Mutti/Vati den Zehner für die DVD hätten springen lassen. Doch da zeigt sich, dass die Jugend verfällt. Maulend verlassen sie den Ort lustigen Trickgeschehens nach kurzem Protest. Schade, eigentlich. So etwas in der HELDENSTADT!
WIR werden weiter standhaft bleiben, um der Jugend ein Vorbild zu sein! Dazu passend schallte heute Johnny Cash aus den mini-I-Pod-Boxen (Achtung: Dies die heutige weitere technische Aufrüstung!): „I won´t back down and I`ll stand my ground“

 
15.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 2

SO UNGEFÄHR müssen sich die Kumpels auf Zeche Hennecke gefühlt haben. Draußen nicht wirklich hell, aber noch annehmbar und die Situation eindeutig als TAG erkennbar, in Halle A des Werk II jedoch ein diffuses Weihnachtslicht, illuminiert von 2 GlüMo-Lichterketten. Ist es noch Tag? Ist es schon Nacht? Man weiß es nicht. Immerhin passt das aber zu Peschi und Poschi und hat somit etwas Werbeträchtiges für sich. Glückauf, ihr Leitle! Umduftet von Glühwein und diffusen weiteren, nicht genau einzuordnenden Gerüchen startete also heute unser 2. Tag am Kreuz.
Wie sinnverwirrend das sein kann, mag man wohl nur zu begreifen, wenn man nicht abgestumpft ist vom täglichen Flimmer- und Geräuschkrams. Den Beweis lieferte heute Sandras Hund AMAROG, welcher ob der vielen sensualen Eindrücke ein wenig aufgedreht erschien. Die Besucherzahl hielt sich in dienstäglichen Grenzen, erreichte nicht die Zahlen des Eröffnungstages, ahnend orakelten wir jedoch von vielen Besuchern, eventuell sogar in Panikkauflaune am kommenden Wochenende.
Auch der feine Stand wurde aufgepeppt, die Besucher erwartet nun u. A. eine Staffelei, auf der sie Schwarwels Artworks noch besser bestaunen (und kaufen!!!) können, ganz ohne Bücken oder In-Kisten-Herumwühlen.
BEDENKLICH scheint die Lage auf dem Stromsektor, der MAC, der von nun an DIE FETTE MADE TRICKPARADE in Heavy Rotation zeigt, schien noch keine Probleme zu machen, doch jedes Mal, wenn unser neuer (!) Wasserkocher eingeschaltet wurde, dimmten die Lichterketten bedenklich-flatterig. Ein Werk II-Mitarbeiter schlich heute vorbei, schaute etwas besorgt, befühlte eine Stromleitung und war zufrieden, als diese NOCH nicht glühte.
Sollte in diesem Tempo jedoch weiter technisch aufgerüstet werden, müssen wir Kumpels aus dem Henneckeschacht wohl noch ein paar Schippen drauflegen.



Anmerkung Sandra:
Weitere Eindrücke des heutigen Weihnachtsmarkt-Tages findet ihr unter www.myspace.com/gluecklichermontag
 
14.12.2009

Tagebuch von Thowi:

KREUZTAGEBUCH 1

WEIHNACHTEN AM KREUZ. Klingst erst mal wie etwas Biblisches, ist aber der Weihnachtsmarkt am Connewitzer Kreuz, der heute um 16 Uhr dem kaufwütigen Vorweihnachtsvolk seine Pforten öffnete. Mittenmang der Schweinevogel und der Glückliche Montag. Montags, also heute, ohnehin glücklich. EINES kann man auf jeden Fall feststellen: Sollte der Preis um den schönsten Stand auf dem Markt ausgelobt werden, sind wir auf jeden Fall auf einem der vorderen Plätze anzufinden. Dies liegt vor allem an Schwarwel, dessen feldweblerisch-logistische Fähigkeiten aus einem Stand mit gutem Angebot einen Stand mit na-he-zu PERFEKTEM Outfit machten. Zum ersten Mal lernte ich, wie man TAPE abreißt, ohne eine Schere zu benutzen oder die Schneidezähne zu gefährden und auch der Begriff MOLTON (vorher dachte ich, das wäre Zeugs, das in der DDR zur Schlüpferherstellung verwendet wurde) erhielt eine neue Bedeutung, nachdem Andy den GlüMo-Stand vermittels eines Molton-Hintergrundes in ein Etwas verwandelt hatte, was auf jeder Comicmesse ein Hingucker gewesen wäre. Interessant wird sein, ob Sandra bereits morgen beim Neuaufbau die Reihenfolge der vor MOLTON drapierten Shirts einhalten kann.
Ebenso interessant ist es wohl morgen auch zu erleben, ob Chrisses Marktlückenaufdeckungserfolg (Pack- und Brieffpapier und Notizbücher mit selbstgemachten Eulen und Füchsen gehen ab wie Hanne!) eine Eintagsfliege bleibt oder ob sie weitere Eulen und Füchse anfertigen muss.
Der Spruch des Tages kam heute von einem Mittfünfziger, der „die psychedelischen Schwibbögen“ bewunderte. Schwei-Schwei im Psycho Circus (Das war jetzt für die KISS-Fans...)!
Heilfroh bin ich, in der hinteren Halle des Werk II gelandet zu sein und frage mich, was in diesem Winter passieren wird, wenn wir 25 Grad minus bekommen sollten.
Ich habs: Wir ziehen alle MOLTON-Unterhosen an! GAAAAAANZ DICKE!

Die Bilder gibts HIER.

 
11.12.2009

Wie auch in der LVZ angekündigt, verweilten wir heute Abend beim Comicstammtisch Leipzig.
Thowi präsentierte seinen Film "Das Comicstammtisch-Jahr 2009", den er gemeinsam mit Ali erstellte, wir zeigten unseren SV-Fortschritt!-Film, es gab ein lecker Buffet, Wichtel-Spaß mit schönen Geschenken für alle, wir führten sehr angenehme Gespräche und verlebten einfach einen sehr entspannten Abend.
Fotos gibts HIER.
Danke an den Comicstammtisch Leipzig, insbesondere an Thowi und Anja.

Am Wochenende gehts aber weiter mit unseren "Weihnachten am Kreuz"-Vorbereitungen: Notizklammern bemalen, Schweibögen aussägen, Spiele für unsere kleinen Gäste vorbereiten, Merch einpacken, Schwei-GlüMo-Weihnachtsfeier bis ins Detail durchplanen ... neben der Verschickung unserer Schweinachtspost und unseren Jahresgrüßen.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Adventszeit mit euch.

Liebe Grüße

Sandra

 
10.12.2009

Am Montag war ich in Dresden zur Mitgliederversammlung des Filmverbandes Sachsen und habe deswegen leider Volly Tanners letzten Pegasus verpasst.
Das Verbandstreffen war äußerst informativ und sehr cool. Und wie mir berichtet wurde, war auch der Abend in der MB sehr schön und zufriedenstellend für alle.

Ansonsten gibt es heute weiter nichts Neues zu berichten: Wir bereiten unseren Stand auf dem Werk II-Weihnachtsmarkt sowie unsere Weihnachtsfeier vor, basteln Schwibbögen, gestalten Schweinevogel-Tassen und verschicken fleißig Schweinachtspost.

Aber noch ein kleiner Tipp:
Wenn ihr auf dem Werk II-Weihnachtsmarkt weilen und die Munnys-Ausstellung am Sa 19.12. besuchen und dabei etwas Gutes tun möchtet, könnt ihr nach eigenem Ermessen spenden: An das Tierheim Leipzig durch Getränkekauf bei der Munnys-Vernissage (bzw. von zu Hause aus bei der Versteigerung eines Munny auf Ebay) und an die Ronald McDonald Kinderhilfe Leipzig an unserem Stand.

Beste Grüße und bis bald!

Sandra
 
3.12.2009

Schwarwel hat heute unsere Schweinevogel-Weihnachtskarte gezeichnet, während Andy weiter unsere Notizklammern und Schweinevogel-Schwibbögen (Die ersten erleuchten schon einige Wohnzimmer.) ausgesägt hat.
Leute, das wird ein Fest!

Ich hingegen habe meinen Tag in Berlin verbracht, mich mit befreundeten Produzenten-Kollegen getroffen und dem Indac Special Screening "The Princess and the frog" beigewohnt. Ein sehr schöner und empfehlenswerter Walt Disney-Film - back to the roots: klassisch 2D animiert (wie auch unser erster (und natürlich nicht letzter!) SchweiSchwei-Film).
Im Anschluss stand Walt Disney-Animator Andreas Deja den Gästen Rede und Antwort. Äußerst interessant.
Danke an die Initiatoren für die Einladung und den schönen Abend.
indac.blogspot.com

Und morgen sind wir zur MDM-Party geladen, schauen uns Filme dieser Jahr geförderter Filme an (Schweinevogel "Sag Gna!" wurde im letzten Jahr gezeigt) und freuen uns auf das Treffen mit Freunden und Kollegen. Danach: Natürlich Filmparty!

Zwischendurch bereiten wir in Vorfreude unsere anstehenden "Schweinevogel - Es lebe der Fortschritt!"-Aufführungen (Der durstige Pegasus, Comicstammtisch Leipzig und Werk II), unseren Stand auf dem Werk II-Weihnachtsmarkt und unsere Weihnachtsfeier (inkl. Takatiki-Munnys-Ausstellung) im Dezember vor.

Ich kann es nicht anders sagen: So ist es schön!

Liebe Grüße

Sandra


 
27.11.2009

Es passiert gerade wieder so einiges in unserem Schweiniversum.

Unsere neuen HOSSA!-Comics sind - dank der Unterstützung seitens PPM und PVL - in Kiosken, Comic- und Buchläden sowie Tankstellen erhältlich.

Das nächste Comic bzw. die nächsten Schweinevogel-Werke sind bereits in Arbeit.
Schwarwel hatte gestern ein diesbzgl. Treffen mit einem befreundeten Zeichner und Kollegen.
Mehr darf ich aber noch nicht verraten.

Andy baut gerade sehr fleißig SchweiSchwei-Bögen für eure Weihnachtsfenster-Deko. Ein Meistwerk würde Schweinevogel sagen.
Demnächst gibt es auch Schweinevogel-, Iron Doof- und Swampie-Tassen (von mir l-a-n-g e-r-s-e-h-n-t - neben meinem Taschen-Wunsch).

Wir bereiten sowieso gerade unsere Veranstaltungs-Termine vor, bei denen wir entweder mit einem Stand vertreten sind inkl. Signierstunde mit Schwarwel und/oder bei denen unser Schweinevogel-Fortschritt!-Film aufgeführt wird.
Alle unsere Termine findet ihr HIER.
Heute Abend sind wir beispielsweise auf der Radio Blau Benefiz-Party und unterstützen Radio Blau (ein Teil unserer Merch-Verkäufe geht an Radio Blau).
Davor muss Schwarwel aber noch die Schweinevogel-Strips für die L-IZ und das HalleForum sowie den Schweinevogel Witz der Woche und den HOSSA!-Strip für Thowi/Fanclub Alex zeichnen.

... uuuunndd: Wir unterstützen das Ronald McDonald Haus, dessen Schirmherr unser Prof. Eisenstein-Synchronsprecher Sebastian Krumbiegel ist.

.... uuuunndd: Wir bereiten gerade unsere Schweinevogel-Weihnachtsaktion für euch vor.

Ihr dürft also schon ein wenig gespannt sein!

Beste Grüße

Sandra

 
22.11.2009

Tagebuch von Thowi:

Wieder einmal waren wir angetreten, der Welt die Botschaft vom 2. Schweinevogel-Comic und der FETTEN MADE TRICKPARADE näher zu bringen. Nach Wolfen und Berlin hieß diesmal die dritte Station der Schweinevogelheft-Signiertour: HEEME! Lehmanns Buchhandlung inmitten der Megacity LE und mitten im angehenden Weihnachtsmarktgetümmel auf der Grimmaischen Straße gelegen, umduftet von Kräppelchen- und Glühweinodem, hatte ihre heiligen Hallen einen Nachmittag lang für uns offen gehalten. Überhaupt: Macht auf die Tür, das Tor macht weit, das alles passte in die Vorweihnachtszeit wie eine Überraschung, den Heiland betreffend. Doch dazu später.
17 Uhr begann die Signierstunde und zum Unterschreiben gereicht wurden die obskursten Sachen, von T-Shirts bis hin zu einer fast kompletten Die ÄRZTE-CD-Sammlung, allerdings allesamt Bootlegs vom Vietnamesenmarkt hinter der Tschechischen Grenze. Auch die Schweinevogel-HOSSA!-Hefte fanden Absatz. Was mich allerdings verwunderte, war die Tatsache, dass jede Menge der Leipziger Comicstammtischler sich das Heft bis zum heutigen Tage noch nicht besorgt hatte. Nun ja, vom Erzeuger ist es halt am Frischesten.
Lustig auch ein älteres Ehepaar, welches wohl die Lesehilfen vergessen hatte und beim Anblick des ebenfalls bei uns ausliegenden Fick-und-Fotzi-Heftes wissend nickte und bemerkte: „Ach, Fix und Foxi“, die hat doch früher der Kauka gezeichnet!“. So ist es eben manchmal, times are a-changin´ und Onkel Rolf musste vielleicht auch irgendwann mal sein Image wechseln ...
Und dann die Begegnung der dritten, vierten oder gar fünften Art: Eine junge Frau sprach uns an, ob denn „Der Mann, der die Sonne gemacht hat“ auch „bei uns mitmachen“ würde. Staunend blickten wir uns an und sie ergänzte: „Der hat beim Leipziger Lichterfest die Sonne gemacht!“. Ich bedeutete Schwarwel, dass ich nur EINEN kenne, der „die Sonne gemacht“ hat: GOTT, und begann ein Verkaufsgespräch, dass doch immerhin Dschääms Gott auch in den Schweinevogelheften eine Rolle spiele, ob sie denn nicht gewillt sei, eins zu erwerben ...
Gebracht hat das nichts, sie erklärte uns noch, dass der Sonnenmacher „Zschochersche, Ecke Nonnenstraße“ wohnen würde und entschwand mit hysterischem Lachen. Schwarwels Reaktion „Da denkt man, man hat schon alles erlebt ...!“ Konnte ich nachvollziehen.
Eine Stunde Pause bis zur FETTEN MADE TRICKPARADE und Zeit, Essen zu fassen, war ab 19 Uhr und erneut sitze ich hier und verfluche die Preise eines nahe gelegenen Einkaufstempels, dessen Namen ich hier AUS PROTEST nicht nenne, ein Gemüseteller und ne Lightcola für Achtfuffzig, fette Sache, oder?
20 Uhr war es soweit, die TRICKPARADE konnte starten. Unsere Ängste, dass wohl nur wenige Besucher erscheinen würden, erwiesen sich als unbegründet, pausenlos waren die Angestellten damit beschäftigt, neue Stuhlreihen aufzustellen und mehr Leute hätten wohl auch nicht Platz gefunden.
Was will ich zum Film noch erzählen, ich kann ihn ja fast auswendig. Aber ich merke von mal zu mal, dass es immer wieder Stellen gibt, über die ich mich kringeln kann. Möge GOTT also Peschi, Poschi, dem Ulkbären, Schweinevogel und seinen Kumpels begegnen und sie weiter führen auf dem Wege des Ruhms. So viel nur in die Zschochersche/Ecke Nonnenstraße. Amen.

Fotos findet ihr unter www.myspace.com/comicstammtisch_leipzig

 
22.11.2009

Im Namen unseres gesamten Teams möchte ich mich herzlichst bei allenallen für den gestrigen Tag in Lehmanns Buchhandlung bedanken, insbes. bei Herrn Seidel und Sabine von Lehmanns Buchhandlung für die perfekte Orga sowie Betreuung, bei unseren Künstlern Schwarwel, Falk, Jens und Thowi und natürlich bei allen Gästen.

Wir hatten alle eine wunderschöne "Die fette Made Trickparade"-Filmaufführung inkl. Signierstunde und waren über das Feedback und die zahlreichen Zuschauer unglaublich erfreut.

Überaus gerührt war ich, dass uns Mona (die Tochter unserer Mitarbeiterin Maren) anlässlich des Eisernen Dooftages Schweinevogel, Iron Doof, Swampie und das Schmetterding gebastelt und geschenkt hat.

Ein Foto davon sowie alle weiteren des gestrigen Tages findet ihr HIER.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal.

Sandra
 
21.11.2009

Tagebuch von Sandra:

Schweinevogel & Schwarwel on the road ...
... vorige Woche Wolfen und Berlin und diese sowie nächste Woche Leipzig (Lehmanns Buchhandlung Sa 21.11. und Alte Damenschuhfabrik Fr 27.11.).

Wir freuen uns überaus, so vielen verschiedenen Fans und Gästen unsere Filme "Schweinevogel - Es lebe der Fortschritt!" und "Die fette Made Trickparade" zeigen zu können.

Daneben signiert Schwarwel zusammen mit Thowi fleißig sein neues "HOSSA!"-Heft und gibt Interviews, u. a. heute (Sa 21.11.) 12:00 Uhr bei Radio Blau sowie für die neue Wochenzeitung Weiter.

Unsere Trickfilm-Helden Die fette Made, Schweinevogel, Ulkbär sowie Peschi & Poschi haben der Leipziger Internetzeitung l-iz.de höchstpersönlich ein gaaaanz exklusives Interview zur Verfügung gestellt.
Dies könnt ihr hier nachlesen.
Und wie ich eben in unserem Schweinevogel-Tagebuch nachlesen konnte, kann ich Cindy nur beipflichten: Unbedingte Lese-Empfehlung! Äußerst amüsant.

Unser gesamtes Team ist in freudiger Erwartung auf heute Abend.
Bilder und einen Rückblick der Lehmanns Buchhandlung-Signierstunde und -Sondervorstellung gibts natürlich schnellstmöglich.

Wir freuen uns auf euch alle!

Beste Grüße

Sandra
 
15.11.2009

Tagebuch von Thowi (Fanclub Alex)

Wolfen und Berlin ...
Ein INTENSIVES Wochenende liegt hinter uns. Am Samstag, 14.11.2009, machten wir uns auf, der Welt den SCHWEINEVOGEL 2 zu zeigen. Und wo passt so ein Start besser als in einer der gebeuteltsten Landschaften Deutschlands? Früher hieß das nur schlicht Bitterfeld, heute hat die einstige Chemiekloake der DDR mit der Nachbarstadt Wolfen fusioniert und ist zu einer Doppelstadt geworden. Dorthin sollte also die frohe Kunde und das neue Heft an den Mann und die Frau gebracht werden, denn auch Klump´n´Schlomp ist ja irgendwie eine Doppelnamensstadt. Die 16. Mosaik-Börse fand im Wolfener Kulturhaus statt und die Mosaikfangemeinde bewies durch ihr Interesse am Schweinevogelheft, dass sie comicmäßig gar nicht so monogam und einseitig ist, wie es ihr weitgehend nachgesagt wird. Großes Kino auch in den oberen Kulturhausetagen, wo der Schweinevogelfilm in Heavy Rotation lief. Schwarwel signierte en masse und auch ich bekam die Hefte herüber gereicht, hach, welch Glücksgefühl, seinen Namen auf so ein druckfrisches Teil pinseln zu dürfen. Ein voller Erfolg, man sieht eben, dass man auch in vermeintlichem Neuland Freunde fürs Schweiniversum finden kann. Einen Wermutstropfen bildete allein der grottige Cafeteria-Kaffee, über den hier das Mäntelchen des Schweigens gedeckt sei ...
Nach einem LANGEN Abend und einer kurzen Nacht sattelte Sandra am Sonntag, 15.11.2009, in aller Frühe (Na GUT, es war schon 9 Uhr ...) ihren fahrbaren Untersatz und bewies mir, dass sie eine rasante, aber mächtig toughe Autofahrerin ist, sodass wir bereits gegen 10.30 Uhr am Berliner Ellington-Hotel bei der Berliner Comicbörse aufkreuzten. Schwarwel, einen Tag zuvor direkt von Wolfen nach Berlin gereist und bereits signierend, hatte laut Aussage ASKs tatsächlich vor, bereits mitten in der Nacht, konkreter: 6.30 Uhr aufzustehen, um pünktlich zu Börsenanfang dort aufzuschlagen. Gut, dass es weibliche Vernunft gibt, diesmal in Gestalt von ASK, die ihn überredete, zu einer gediegeneren Zeit, also 9 Uhr, vor Ort zu sein. Auch in Berlin großes Interesse für die neuen Schweinevogelsachen, das Heft, den Film ...
Vor allem aber auch Gelegenheit, jede Menge alte Bekannte und Freunde wieder einmal zu treffen. Gegen 16 Uhr verließen wir gemeinsam Berlin und auch hier ein Wermutstropfen: Auch wenn´s Sandra mächtig erheiterte, mir war gar nicht zum Lachen: In die Geschichte wird demnächst wohl mein Missgeschick als „der Kniefall von Berlin“ eingehen, so GANZ KNAPP vor unserem Parkhaus (auf dem Wege zurück) nach Leipzig verließen mich meine Füße und ich knallte aufs Berliner Pflaster, meine NEUE HOSE kaputt!
WAS HABE ICH GELERNT?
- Schweinevogel 2 ist richtig toll.
- Den besten Kaffee bekommt man (sagt Sandra) bei McDoof.
- Berliner Parkhäuser sind Abzocker (15 Euros für 5 Stunden!).
Memo an mich: Krank schreiben lassen, das Ganze als Arbeitsunfall einstufen lassen, Regress verlangen für eine neue Hose, aus Protest, falls das nicht klappt, ohne rumrennen!

thowi

Bilder von der Mosaikbörse Wolfen findet ihr HIER und von der Berliner Comicbörse HIER.

 
14.11.2009

Tagebuch von Sandra:

Mosaikbörse Wolfen 14. und Berliner Comicbörse 15.11.

Unser Börsen-Wochenende ist zu Ende. Wir sind ein wenig müde, aber sehr zufrieden.

Wir haben unseren Film "Schweinevogel - Es lebe der Fortschritt!" aufgeführt, Schwarwel und Thowi haben fleißig unser neues Schweinevogel-Nr. 2-Comic und den neuen Alex #32 signiert, Schwarwel hat darüber hinaus allen seinen Fans wunderschöne Bilder gezeichnet, ASK hat unsere Stände supi gemanaged und wir haben viele nette Kollegen, Bekannte und Freunde (wieder)getroffen.

Danke an alle, die da waren, an alle Helfer und Freunde.
Unserer besonderer Dank gilt den Organisatoren Helmut Müller (Mosaikbörse) sowie Carsten Laqua und Andreas Strompen (Berliner Comicbörse).

Bis zum nächsten Mal.

Beste Grüße

Sandra

 
4.11.2009

Tagebuch von Mareike:

Hallo liebe Leser,

meine erste Praktikumswoche ist rum und mein „Wunsch“ wurde erhört. Andrea und ich haben die Halloween-Masken von Schweinevogel und Co. koloriert.
Eine spaßige Angelegenheit, allerdings wurden wir vor eine Herausforderung gestellt … Ebenen!
Ich hatte mir das wirklich einfacher vorgestellt, aber als ich davor saß, war tote Hose. Naja, mal sehen was noch wird …
Heute haben wir dann dazu ein ganz professionelles Fotoshooting gemacht. Ich zitiere: "Einfach anmachen und draufdrücken."
So lief es dann auch ab und es sind horrormäßige Bilder entstanden.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein, also Tschau erstmal.

   

 
30.10.2009

Tagebuch von Mareike:

Hallo, liebe Tagebuchleser,

seit dem 26.10.09 bin ich Praktikantin bei Glücklicher Montag (zusammen mit der Andrea) und habe bis jetzt noch nicht viel geleistet.
Was nicht heißt, dass es langweilig war!
Naja, mit Schweinevogel war ich bis jetzt nicht so vertraut, aber nachdem wir einige Comics als Informationsmaterial dazu gelesen hatten (das hatte wirklich fast 2 Tage gedauert WOW!), wurde mir das Wesen sympathischer.
Ich mochte am Liebsten diese versteckten Verbindungen mit Leipzig (waren ja auch wirklich unauffälig, oder?).
Nach dem Lesen ging es mit Sortieren von Original-Zeichnungen weiter. Das hat wirklich viel Zeit in Anspruch genommen, aber wir konnten das Papierchaos bändigen.
Für die erste Woche war das ein gemütlicher Einstieg und ich hoffe, dass es irgendwann ans Kolorieren oder Ähnliches geht.

Bis denne erstmal~
Mareike


Tagebuch von Andrea:

Tach auch,

mein Name ist Andrea und ich bin, mit Mareike, die neueste Praktikanten-Erungenschaft für GlüMo.
Diese erste Woche gab es schon jede Menge zu tun für uns. Wir haben gelernt, wie man richtig Bilder einscannt, und haben uns einige Schweinevogel-Werke angesehen. Damit wir ungefähr wussten, worum es ging. Dann haben wir angefangen, Produktionsskizzen vom Schweinevogel-Comic, von 1987 bis 2009, nach Datum, Originalen und Kopien zu orden. Das war sehr ermüdend, hat aber im Großen und Ganzen doch Spaß gemacht.
Ich wusste vorher nicht, dass so viel Arbeit in einem Comic steckt. Das fand ich sehr beeindruckend.

Gruß Andrea
 
18.10.2009

Ach Gottchen - kaum zu glauben

Nun ists schon vorbei
mit der Schweinerei
oder besser mit Vogel und Schwein
Ich sag Tschüssilein

Dichten ist nichts für mich,
das lass ich lieber die Chrisse und den Schwarwel machen -
das ist deren Gebiet,
damit die Leute dabei auch lachen ...

... nun aber Schluss mit dieser stümperhaften Dichterei.
Viel hab ich gelernt, jedoch nicht das Dichten.
Viel hab ich gemacht und viel Erfahrungen nehm ich mit ins schöne Land der Berge - Österreich.
Ebenfalls werd ich auch die Österreicher mit Schweinevogel und ähnlichem überraschen.
Die finden das auch alle ganz tolli feini - da bin ich mir ganz sicher.
Und vielleicht trifft der Schweinevogel ja auch mal auf Österreich
- wer weiß - vielleicht ne Schweinevogel-Ralley in den Bergen??????????

Wie auch immer - ich werd sicherlich mal wieder vorbei schneien
auf wiedersehn - tschüßi - pfüati - zewas - ciao

"... seis drum, denn zu dieser Stunde gehört auch Sarah fest zum Bunde ..."
 
9.10.2009

Uhhhhhaaahhaaaahhaaa

Grusel - Schauer - Gänsehaut
Wie wir ja alle wissen, ist Iron Doof der super Chef unter den super Chefs, wenns um die Küche geht und deshalb hat er auch schon wieder eine neue Noch-nie-dagewesene-super-duper-Kreation entworfen.
Zu viel darf noch nicht verraten werden, jedoch gibt es ein schaurig lustiges Dinner à la Halloween zum Nachmachen.

Da Iron Doof jedoch unter schwerem Putzzwang leidet, ist Herr Doof noch immer mit der Küche beschäftigt, die er beim Kreieren seines Halloween-Schockers ganz schön versaut hat.
Deshalb sind Chrisse und ich kurzerhand eingesprungen, um das Menü auf seine Tauglichkeit zu prüfen.
Viel Glibber, Grusel und Spaß beim Nachmachen erwartet alle, das können wir bestätigen.

Also freut euch und seid gespannt!
uhhhaaahhahhahahahhhhaaaa



 
27.9.2009

Cartoon Forum Rogaland-Tagebuch von Sandra:


Liebe SV-Tagebuch-Leser,

gestern bin ich aus dem schönen-kalten Norwegen zurückgekehrt. Landschaft, Häuser und Kultur sind genauso wie ich es mir vorgestellt hatte bzw. mir von bereits Dortgewesenen berichtet wurde. Sehr sehr angenehm.

Ich habe wirklich fantastische und vor allem interessante sowie erlebnisreiche Tage beim Cartoon Forum Rogaland in Stavanger verlebt.
Der Großteil der internationalen Animations-, Trickfilm- und Cartoonszene war vor Ort: Produzenten, Studios, Investoren, Redakteure von Fernsehsendern, Presse usw. In unglaublich lockerer und entspannter Atmosphäre tauschten wir alle unsere Erfahrungen aus, knüpften neue Kontkte und frischten die bereits bestehenden auf, schauten uns Projekt-Präsentationen verschiedener Filmemacher an und feierten auf den Parties.

Und natürlich habe ich unseren SCHWEINEVOGEL der Filmwelt näher gebracht.
Ich bin sehr sehr gespannt auf alles Weitere.

Im nächsten Jahr werde ich dann auch beim Cartoon soccer das Produzenten-Team würdig mit vertreten. Üben kann ich ja vorab schon beim II. Paul Fröhlich-Cup.

Liebe Grüße

Sandra
 
22.9.2009

So schnell kanns gehen ...

Nun ist schon meine siebte Woche bei den "Glücklichen Schweinen" angebrochen. Bald ists ja schon wieder vorbei und ich muss mich wieder an meinen Studienalltag gewöhnen.

Sandra ist heute in die Ferne gefahren, um die Glücklichen Meisterwerke des Glücklichen Montags in die weite Welt zu tragen - wir wünschen von hier aus viel Erfolg und Spaß!!!!

Für mich heißt es heute und morgen Fragen für Künstler-Portraits zusammenzustellen.

Und sonst gehts so dahin.
Die Sarah ist bald weg und ist gespannt, was sie nach ihrer Zeit hier noch so alles vom Glücklichen Montag zu hören, sehen und lachen bekommt!!!!

Haut rein!
ICH
 
14.9.2009

Ramba Zamba ...
war gestern.

Nun läuft die GLÜCKLICHER-MONTAG-LOKOMOTIVE nicht mehr mit überhöhter Geschwindigkeit. Ein wenig mehr Ruhe ist nach den letzen verrückten Wochen um den Schweinevogel eingetreten. Nach den eingeschlafenen Gesichtern der letzten Zeit ist wieder sichtlich Frische unters Volk gekommen.

Doch heißt dies alles nicht, dass der Schweinevogel sich Schlafen gelegt hat - niemals - auf keinen Fall!!!!
Dieser hat nämlich gestern eine Runde Fussball gezockt beim I. Paul Fröhlich Cup. Gegen Schmetterlinge, Wurstbrote und andere Wesen hat sich der Schweinevogel fast bis zum Schluss hervorragend behaupten können.
Auch der Regen konnte das Team Schweinevogel, bestehend aus einer sehr talentierten STRAUSS-FAMILIE, nicht aufhalten.

Also, wer denkt, der Schweinevogel WAR, der sollte sich wachrütteln!!!!!!
Wir sind gespannt, was als nächstes kommt und FREUEN UNS.

Entspannte Grüße
und in diesem Falle - WARTENDE GRÜSSE auf die nächste RAMBA ZAMBArei!!!!!!


 
14.9.2009

Tagebuch von Heidrun

20. naTo-Fussball-Cup; 1. Paul Fröhlich-Cup; 2. Cup für das Team Schweinevogel

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: Uns hat es allen Riesenspaß gemacht und im nächsten Jahr gewinnen wir in der gleichen Besetzung nicht nur (fast) jedes Spiel*, sondern auch den für uns etwas "komischen Staffellauf" (Wir versprechen Schweinevogel, dass wir genau das vorher richtig trainieren werden!!!).

Aber der Reihe nach.
Nachdem wir bei Sonnenschein mit unserem Anhänger voll Utensilien - sprich Riesen-Sonnenschirm, Stühle, Speisen, Getränke und allerlei Krimskrams - voller Enthusiasmus losgefahren sind, war unsere Stimmung etwas in den Keller gerutscht, weil es in Leipzig angefangen hatte zu regnen.
Unsere Stimmung hob sich auch erst einmal nicht, als wir den Platz gesehen haben, auf dem wir die ganze Zeit spielen mussten - Platz H und genau so sah auch das Tor aus. Tormann Armin und den Profi-Fussballern der "Köhra Connection" (Susi, Bernd, Tino, Michi, Mario R., Mario T., Stephan, Tommy und Philipp) schlief bei dem Toranblick erst einmal das Gesicht ein. Nur Sandra und ich hatten damit überhaupt kein Problem, da wir gar nicht vor hatten, das Tor zu treffen; wir wollten eh nur Statisten sein. Dass es dann doch im letzten Spiel mit einem Treffer geklappt hat, war pures Anfängerglück (oder vielleicht doch nicht?).
Nach anfänglichen Organisationsschwierigkeiten (wir hatten keine Starterliste, wussten nicht, wann wir gegen wen spielen sollten und unser Mannschaftskapitän Sandra war unauffindbar) gewannen wir das erste Spiel mit 3:0. Der Tag war gerettet - die Stimmung bis zum Schluss super!!!
Weder Kälte noch Regen konnten uns unsere Superstimmung verderben. Als dann auch noch genügend Zuschauer und Anfeuerer am Spielfeldrand standen, gab es für das Team Schweinevogel kein Halten mehr.
Es war ein erlebnisreicher und lustiger Tag und wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder im Team Schweinevogel dabei sein!!

Liebe Grüße
Heidrun


*Spielstand:
1. Spiel: 3:0
2. Spiel: 2:0
3. Spiel: 0:0
4. Spiel: 0:1 (= verloren)
5. Spiel: 1:0
6. Spiel: 1:0


 
13.9.2009

I. Paul Fröhlich-Cup am So 13.09.09 - Wir waren dabei!

Und zwar mit vollem Einsatz - wie ihr in unserer Bildergalerie HIER sehen könnt.

Unser Team Schweinevogel bestand in diesem Jahr vorrangig aus der "Köhra-Connection", die uns auch supi und komplett versorgte.
Susi und Michi waren auch extra für Schweinevogel aus dem Ruhrgebiet angereist.

Vielen lieben Dank an alle Spieler, Anfeuerer und Helfer.
Besonderer Dank gilt dem phantastischen Einsatz unserer Frauen Susi und Heidrun, die es sich nicht nehmen ließen, auch ein Tor zu schießen.

Den Sieg haben wir zwar nicht nach Hause getragen, dafür aber haben wir einen wunderschönen Teilnahme-Pokal von Anja und Thowi bekommen.

Danke an euch alle und bis zum nächtsen Jahr!

Liebe Grüße

Sandra


 
5.9.2009

Tagebuch von Sandra:

Das 2. Leipziger Comic- und Familienfest ist Geschichte.
Sid wurde von den Schnitzeljägern gerettet.
Wir haben unsere "Die fette Made Trickparade"-Premiere mit unseren Sprechern Tim Sander, Daniel Schwarz und Max Reeg, mit Paul Krumbiegel, unserem Bürgermeister Thomas Fabian, unseren Regisseuren Schwarwel, Falk, Jens und Max, unseren Animatoren, Helfern, Freunden, unseren Familien und allen Gästen gefeiert.
Und wir haben natürlich unseren FIlm "Schweinevogel - Es lebe der Fortschritt!" e-n-d-l-i-c-h e-n-d-l-i-c-h e-n-d-l-i-c-h in seiner ganzen Schönheit aufführen können.
DANKE, dass ihr alle mit uns gemeinsam unseren Schweinevogel-Ulkbär-Peschi & Poschi-Made-Abend verbracht habt.
Diese Woche konnten wir etwas Schlaf der letzten Wochen, nein Monate, die trotz anstrengender Schweinevogel- und Maden-Produktion sowie LCFF-Vorbereitung unglaublich gut taten, nachholen.

UND es geht natürlich gleich wieder weiter.
Nächste Woche wollen wir den Mitarbeitern und der Auswahlkommission der MDM unseren Schweinevogel-Film präsentieren.

Am So 13.09. ist unser Team Schweinevogel beim 20. naTo-Cup mit am Start und am Sa 21.11. führen wir unseren Film "Die fette Made Trickparade" in Lehmanns Buchhandlung Leipzig auf. Weitere Termine sind in Planung.
Ihr seid alle ganz herzlichst eingeladen und willkommen.

Von Di 22. bis Sa 26. September werde ich in Stavanger - Sandnes (Norwegen) beim Cartoon Forum Rogaland weilen und freue mich schon sehr darauf.
Meine Eindrücke, Erlebnisse und Fotos werden wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Bis bald.

Alles Liebe

Sandra
 
4.9.2009

Nur Gutes gibt es zu berichten über das Leipziger Comic- und Familienfest.
Auch wenn die Tage davor anstrengend waren und der Schlaf etwas zu kurz kam, war die Eröffnungsveranstaltung mit FIL fulminant!
Und als Samstagmorgen die ersten Stände aufgebaut wurden, konnte man endlich erahnen, dass die Dachterrasse der MB ziemlich voll werden würde.
Die Zeit verging wie im Fluge und schnell begann der Run auf das Orga-Büro, wo die Schnitzeljagd-Teilnehmer ihre Rückenschilder und Schatzkarten bekamen. Zwölf Teams machten sich auf die Suche nach Sid und waren alle recht erfolgreich.
Und nachdem Sonne und Stände sich verzogen hatten, stand auch schon die Powerpoint-Präsentation von Ole & Kayer auf dem Programm.
Da war ich etwas aufgeregt. Da half auch der Beruhigungs-Sekt nicht mehr, denn die Herren RacingTeam wollten unbedingt Powerpoint-Karaoke machen, das heißt, dass sie sich die Chose vorher nicht ein einziges Mal angeschaut haben. Naja, ist ihnen dann gut gelungen und auch die typischen Powerpoint-Animationen (schön, bunt, übertrieben) kamen bei Sarah und mir super an.
Dann füllten sich die Reihen auch schon für die Premiere. Da ich mir "Die fette Made Trickparade" vorher nicht angeguckt hatte, sah ich den Ulkbär- und den Peschi & Poschi-Film das erste Mal. Und auch die Made begeisterte mich. Schön zu sehen, dass alles geklappt hat und nochmal an die Aufnahmen zu denken, die richtig viel Spaß gemacht haben. Und Schweinevogel nun endlich mit echten Backgrounds und neu geschnitten war fantastisch. Und diesmal dachte ich beim Anschauen nicht an Szenen-Nummern, ungefüllte Augen oder was noch alles gemacht werden muss, sondern sah mir einfach nur den Film an ...


 
1.9.2009

Liebes Tagebuch,

das war also das 2. Leipziger Comic- und Familienfest! Schade, dass es doch so schnell vorbeiging.
FIL am Donnerstag war ja mal mehr als großartig!
Am Freitag steckten wir noch tief in den Vorbereitungen und nach zwei Stunden Schlaf gings dann vor Ort auch schon los. Erstaunlicherweise waren wir alle dann doch fitter als erwartet. Also haben wir alles aufgebaut, vorbereitet und aufgepasst, dass och alles läuft.
Die Schweinevogel-Schnitzeljagd war wohl für alle Beteiligten ein riesen Spaß! Später gabs dann noch die WELTPREMIERE "Die fette Made Trickparade". Es gab kaum noch freie Plätze und den Lachern nach zu urteilen, kams och ma richtisch jut an!
Also, der Tag und der Abend ein riesen Erfolg! Das schreit ja wohl ma nach ner Fortsetzung im nächsten Jahr!

Glück auf! :D



 
31.8.2009

HOSSA,
nun ist es vollbracht.
Die Premiere liegt hinter uns und alle sind glücklich.

Jaja, so positiv kann man gestimmt sein nach getaner Arbeit.

Viel Schweiß, wenig Schlaf und einiges an Stress hat sich schlussendlich gelohnt, wenn man weiß, dass es bei der Premiere brechend voll war.
Die Schlange an der Kasse, vor der Premiere, hat nicht nur viele Leute, sondern auch eine kalte Nacht vorhersagen lassen. Die Massen waren mit Jacken und Decken bewaffnet, jedoch waren wir dies nicht. Der schweißtreibende Tag hat uns vergessen lassen, dass die Nächte auch in Leipzig kälter sind als die Tage. Frierend und zitternd haben wir uns das BABY, die FETTE MADE TRICKPARADE angeschaut. Und mit einigen Bier in der Birne kringelten sich alle, trotz Kälte, vor Lachen.
Das Feedback der Leute war durchgehend positiv und da kann man schon mal stolz sein, ein Teil der FETTEN MADE TRICKPARADE gewesen zu sein.

Der Samstag war toll, die Premiere tippi-toppi, die Leute gut gestimmt (wenn auch durch Alkohol beeinflusst)
UND ALLE FREUEN SICH AUF EIN WIEDERSEHEN IM NÄCHSTEN JAHR?!?!?!

Bis dahin
Lachmuskeln lockern und Decken einpacken
Ade und Aufwiedersehen




 
25.8.2009

Im Vorfeld zum Maden-Dreh hatte ich mich ein wenig erkundigt, über Maden. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es etwas gibt, dass sich „Madenteppich“ nennt? Das sind viele viele viele Maden, die zusammen rumkriechen und durch ihre Reibung Geräusch und Wärme erzeugen.
Und just an besagtem Dreh-Donnerstag hätte man denken können, ein Madenteppich extremsten Ausmaßes hätte sich seinen Weg gebahnt. Richtung Leipzig, Richtung Karl-Liebknecht-Str., Richtung GlüMo-Büro. Denn die Hitze war fast unerträglich. Doch es gab kein Zurück: Sandra, Schwarwel, Sophie, Sarah (fällt euch was auf? Namen? Anfangsbuchstaben? – Unheimlich!), Andy und ich wussten, dass heute alles aufgenommen werden muss. Die ganze madige Sache. Also: laufen lassen – den Schweiß.
Als dann der Drehplan an der Wand, die Kamerafrau Sarah an der Kamera und dem Hund die Zunge aus dem Hals hing, wurde keine Zeit mehr verplempert und durchgestartet.
Die Made hielt sich trotz der Hitze wacker und auch alle anderen Protagonisten spielten ohne Murren und Knurren mit. Und nach der Hirn-OP am vorherigen Abend fand sich Made auch mit der Hut-Situation ab, auch wenn vor jedem Take meine Frage „Hut?“ mit „Nee, nach vorne“ beantwortet wurde.
Die Zeit verging dann doch sehr schnell. Füße, Geist und Mundwerk lahmten etwas, doch da das Hauptprotagonistchen nichts von Genanntem besitzt (bisschen Geist vielleicht ...), nahmen wir uns ein Beispiel und powerten durch.
Jeder hatte seine Aufgabe: Sarah Kamera, Sophie Timecode- und Requisiten-Girl, Andy Feuerwehr und Gastpuppetmasta, Schwarwel Masta, Sandra Kontrolleuse und Chrisse Hinrichterin.
Fotos von der langen Nacht gibts in der Galerie zu bewundern und auch das GlüMo-Myspace-Profil ist schon bestückt.
Ich hoffe, ihr seid dabei, bei der Premiere von „Die fette Made Trickparade“, dann werdet ihr sehen, wie viel Herzblut, Schweiß und Spaßmacherei da drin steckt, in der ganzen Sache.
Tüdeldü – Chrisse
 
24.8.2009

Puh und nochmal Puh.

Nach Fertigstellung aller Backgrounds für den Schweinevogel gings ans Basteln.
Schneiden, kleben, Dinge schön machen für Fortgeschrittene.

Und dann gings los mit dem Marathon.
24 Stunden schwitzen für Kämpfer.
Bei der Pressekonferenz gings los mit Hitze und viel Schweiß.
Dann brachte uns die FETTE MADE regelrechte Saunazustände in die Agentur.
Durch die Kombination aus SAU-HEISS-DRAUSSEN und, bedingt durch Scheinwerfer, SAU-HEISS-DRINNEN waren alle am Jammern und am Quengeln. Da unser Filmset unter anderem aus einem Vorhang bestand, war dann auch nichts mit Ventilator!!!! Dieser hatte immer nur kurzen Einsatz in den Pausen - VENTI WIR LIEBEN DICH.
Trotz tropischen Zuständen und langer Nacht war die Stimmung am Set SEHR TOLL ... Noch zur späten Stunde wurden "Sterne" gebastelt, die uns kurzfristig ins SABBER-ALTER zurückversetzt haben.

Das hervorragend unterhaltsame Videomaterial hat mich beim Schnitt FAST jegliches Schwitzen vergessen lassen.
Und falls ihr auf GEILEN SCHEISS steht, DANN AUF AUF UND ZACK  29.08. MORITZBASTEI

TATA und man sieht sich
 
22.8.2009

Liebes Tagebuch,

am Donnerstag war es dann soweit: Der Tag der Pressekonferenz!
Ich war total überrascht, dass doch so viele Leute gekommen sind, trotz des "sommerlichen" Wetters ... Zum Glück waren die Räumlichkeiten der Comic Combo angenehm kühl. So ließ es sich dann aushalten. So hab ich fast nur noch vor Aufregung geschwitzt, ich Nervenbündel.
Das Gröbste war nun also geschafft ... dachte ich ... falsch gedacht ... bis morgens um neun wurde dann fleißig "Die fette Made" gedreht - das ging echt an die Substanz! Da halfen auch Kaffee, Kippen und Schoki nicht mehr viel. Aber ich hoffe doch, dass es sich gelohnt hat! Ergebnisse hab ich zwar noch nicht zu Gesicht bekommen, aber ich bin voller Zuversicht!
In wenigen Tagen findet dann das Comicfest statt. Ich bin schon mächtig aufgeregt. Allerdings ist mein Praktikum auch schon fast rum. Schade, ich könnt echt ewig so weiter machen.
So, dann rühre ich mit Sarah mal ordentlich die Werbetrommel, damit auch ganz viele Leute am Wochenende das Fest stürmen.
Ick freu mir!

Bis denne, Antenne!

Miss Sophie
 
21.8.2009

Tagebuch von Sandra.

Liebe Schweinevogel-Tagebuchleser,

es ist ENDLICH-ENDLICH-ENDLICH soweit: Wir feiern unsere Premiere von "SCHWEINEVOGEL - Es lebe der Fortschritt!" und "Die fette Made Trickparade". Die Weltpremiere des 1. abendfüllenden Trickfilmes aus Leipzig.
In einer Woche werden Schweinevogel, Ulkbär, Peschi & Poschi und die fette Made auf der Sommerkino-Leinwand der Moritzbastei erstrahlen und nicht nur die Regisseur- und Produzenten-Herzen höher schlagen lassen, sondern auch eure. Soviel können wir euch jetzt schon verraten.
Wir sind sehr gespannt und voller Vorfreude!

Wie ihr euch sicherlich denken könnt, haben wir gerade sehr sehr viel zu tun. Endfertigung, Schnitt, Korrekturen, Bild- und Ton-Optimierung, Sound-Meetings, Regie, Art-Direction ... Organisation Premiere inkl. Premierenparty sowie Leipziger Comic- und Familienfest ... Interviews, Pressekonferenz, Herstellung Trailer ... Aktualisierung Web- und Myspaceseiten, Grafik ... Vorbereitung und Dreh von unserer Rahmenhandlung "Die fette Made Trickparade" inkl. Basteltage ... Vorbereitung Schweinevogel-Schnitzeljagd ... und und und.

Es macht riesen Spaß, auch wenn unsere Nächte zum Schlafen gerade sehr sehr sehr sehr kurz sind.
Und allealle unsere Mitmacher halten extrem gut durch und sind voll dabei.
An dieser Stelle ein großes DANKE an euch alle. Wir sind stolz auf euch!

Und natürlich und insbesondere freuen wir uns auf supi-schöne Leipziger Comic- und Familienfest-Tage und eine fantastische Premierennacht mit euch allen gemeinsam, liebste Schweinevogel-Freunde und -Fans.

Mit allerliebsten Grüßen

Sandra

 
17.8.2009

Fette Sachen werfen ihre Schatten voraus ...
Da die Made an und für sich ja ein gar posierliches Tierchen ist und wir sie zum Knuddeln gern haben, besonders die fette, wird sie nicht in Stein gemeißelt, sondern frottiert und mit Watte ausgestopft. Denn eben diese fette Made ist ja wohl mal DAS passende Protagonistchen, um Schweinevogel, Peschi & Poschi und Ulkbär durch schlaue Reime zu verbinden.
Deshalb siehts in meinem Werkelzimmer aus wie Sau, am Boden abertausende Styroporkügelchen, von denen der Hund jedes Mal denkt, man könnte sie essen, und – nein – wenn Watte an nackten Füßen klebt, ist das nicht im Geringsten ein Gefühl von auf Wolken gehen.
Spannend wirds, wenn der Master of Puppets himself der Made alles abverlangt. Und sprechen ohne Mund will ja wohl auch erst mal gelernt sein ...
Kleinen Vorgeschmack gibts hier, ist allerdings der Made ihr unvollendeter Prototyp (und trotzdem schon sooooo niiiiiedlich!).





 
12.8.2009

Tag zusammen,

als allererstes:
Was klingt so fröhlich und erfüllt mich mit Heiterkeit?
Es sind Sandra und Chrisse, die im Konfi sitzen und kichern, lachen, ja sie brüllen gerade zu.
--- dieses Lachen sollte es auf CD geben für trübsinnige Stunden ---

Nun weiter im Text:
Jeder, der noch nicht im Besitz eines "Schweinevogel"-T-Shirts ist, sollte sich sofort schämen. Schweinevogel, Iron Doof und Co. machen sich hervorragend auf der stolzen Brust!!!

Ansonsten:
Backgrounds schnell, schnell, denn bald ist es soweit!!!!!!!

Also, wie gesagt, schnell, schnell
zack, zack
hopp, hopp
..........sarah
 
11.8.2009

Dear Diary,

nun ist auch meine 5. Woche angebrochen. Gestern hab ich mich den ganzen Tag bei Myspace rumgetrieben. Sprich Freunde geaddet und Kommentare gepostet. Gleich werde ich fleißig Flyer verteilen ... Wehe es regnet!!!

Übrigens: Mike Tyson trug im Gefängnis rosa Unterwäsche und pinke Socken.
 
8.8.2009

Nach einem kurzen Abstecher in die Berliner Comedy-Szene (für Edd & Lefou produzierten wir 2D-Flash-Animationsfilme für deren mehrfach preisgekrönte Comedy-Show SWOOOSH!) dreht sich endlich wieder alles um den Herrn Schweinevogel.
Das Hausfrauen-Testkino im März war ja sooo aufschlussreich (dank Fragebogen), dass wir nun alles daran setzen, das Fortschritts-Jahrhundertwerk so schön wie möglich zu machen.
Das heißt vor allem für Schwarwel: ranklotzen. Gefühlte 1085 Backgrounds wollen verschönert werden. Mit Lichtlein hier, Schättlein da und Effekten, die es in sich haben.
Unsere neue Praktikantin Sarah hilft, wo sie kann, und widmete sich die ganze Woche den Bonbon-Steinen auf dem – Na, wer weiß es? – klar, Planeten Urknallbonbon.
Außerdem sind wir schweren Herzens aus dem Studio unten ausgezogen und arbeiten in trauter Vielsamkeit alle im Studio oben. Streckenweise ist’s ein bisschen eng und stickig, aber immer noch besser als im jüngst nicht mehr ganz so okkupierten Studio zu testen, wie sich das Echo von z. B. Husten anhört ...
 
7.8.2009

Ahoi – Aloha

Das waren sie nun meine ersten vier Arbeitstage!!!!
Hab den Glücklichen Montag kennen gelernt und das dazu gehörige
RIESEN-SUPER-MACHT ALLEN VIEL ARBEIT-DING ------ den SCHWEINEVOGEL ---
Also bin ich nicht nur, innerhalb der vier Tage als Ösi bei den Ossis Mitglied eines Teams geworden, sondern auch Mitglied bei der Vollendung eines Riesenprojekts.
Für mich bedeutet das, einigen BACKGROUNDS Licht und Schatten verleihen!!!!!!

Bin gespannt, was sonst noch so alles auf mich zukommt ...

over and out
sarah

P. S.: Hab gestern jemanden in der Agentur beim Toll-Tanzen gesehen – wird jedoch natürlich nicht verraten, wer!!!!!!
 
7.8.2009

Liebes Tagebuch,
ich kann mich gar nicht recht erinnern, wann ich das letzte Mal Tagebuch geschrieben habe. Das dürfte so mit 13 oder 14 Jahren gewesen sein ... ganz schwierige Phase ...
Genug zur Einleitung.
Ich bin Promo-Praktikantin Sophie und bin jetzt in meiner vierten Praktikumswoche.
Die erste Woche habe ich mich der wunderbaren Plattform Myspace gewidmet und fleißig tausende Kommentare zum 2. Leipziger Comic- und Familienfest gepostet, habe sämtliche Foren des World Wide Web mit Informationen zum 2. LCFF beglückt, Vereine in Leipzig recherchiert, die sich auf dem 2. LCFF präsentieren können und bin auf der KarLi von Geschäft zu Geschäft gehüpft in eben dieser Mission. Nebenbei habe ich dann noch ne Modul-Prüfung an der Uni erfolgreich absolviert (ganz nach dem Motto: ne 3 is gut, gut is ne 2, ne 2 is fast ne 1!).
In der zweiten Woche gings dann ähnlich weiter, habe ja nicht alles gleich in der ersten Woche geschafft. Hätte Myspace mich nicht ständig geblockt, wäre ich ja viel schneller mit den Kommentaren fertig geworden ... Hätte, hätte, hätte ...
Also gings in der dritten Woche weiter. Nun waren die Schweinevogel-Schnitzeljagd- Kommentare bei Myspace dran, sämtliche Vereine, Radiosender, Zeitschriften und Zeitungen wurden kontaktiert, Läden abgeklappert ... Promo, Promo, Promo! Dann wurden die Mitwirkenden des 2. LCFF im Internet ausfindig gemacht und bei Myspace gut sichtbar in die Top-Friend-List gepackt.
Diese Woche habe ich schon ein paar Flyer verteilt (und werde dem sogleich weiter nachgehen), Filmkontakte recherchiert (gar nicht so einfach) und mich mal informiert, wie man das denn mit so ner Pressekonferenz macht. Und wieder was gelernt!

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich mich schon wahnsinnig aufs 2. LCFF freue!!!!

Zum Abschluss: Grüne Gummibärchen schmecken nach Erdbeer.

Sophie
 
4.6.2009

Man merkt, dass Patrik und Dirk wieder täglich im Studio sind. Pfeifftiraden bohren sich in Gehörgänge und auch Patriks Schlagertexte hängen fest wie zähes Kaugummi. Dirk weigert sich, sein Dirkophon zu benutzen, was zur Folge hat, dass er abends heiser ist, da das, was wir unter normaler Sprechlautstärke verstehen, für Dirk wohl Gebrüll ist.

Naja, abgesehen von unseren zwei Animatoren wuseln heute zum vorletzten Mal sowohl Sulamith als auch Katarina, die sich nach vier Monaten Praktikum mal ihrer Zukunftsplanung widmet , im Studio rum. Wir wünschen viel Glück und sagen: Danke!
Auch Marie verließ uns letzte Woche, was die Reihen erst mal lichtet, aber nicht lange!

Thursday is Cursday (für die, welche nicht ganz so into it sind: "Step By Step"-Zeichenkurs), heute also Donnerstag = Kurstag (engl: Thursday is Cursday, Witz, total zerschrieben jetzt, egal). Deswegen hör ich jetzt auch auf.


 
2.6.2009

Hossa, liebe Tagebuchleser!!!

Vergangene Woche haben wir einen Einblick in die Buchführung bekommen.
Im Gegensatz zu dem Rest der Woche war Freitag dann sehr entspannend. Es war sozusagen ein perfekter letzter Praktikumstag für Marie. Wir haben gescannt, bearbeitet und beim schönen sonnigem Wetter Flyer ausgetragen. Später am Abend haben wir die Ausstellung "Stahlfieber" von Incestum besucht ... war sehr interessant und ungewöhnlich! ... Da merkt man, dass man aus scheinbar kaltem, hartem, robustem Metall sehr interessante, fast schon lebende Figuren erstellen kann, die nicht nur faszinierend aussehen, sondern noch dazu eine Funktion erfüllen.

Nun ... heute ist der erste Tag meiner letzten Woche bei GlüMo! Es waren sehr sehr sehr lehrreiche vier Monate, die sehr schnell verflogen sind! Dabei habe ich viel erlebt, erfahren und gelernt.
Ich werde mich mit Freunde an die Tage in wirklich Glücklichem Montag erinnern!!!!))
 
Liebe Grüße, Katarina


 
31.5.2009

So ... nun ist es soweit.
Die letzten Stunden sind gezählt und alles neigt sich dem ENDE.
So oder so ähnlich ... (glaube ich) formuliert man einen Anfang vom Schluss.
(Und Patrik und Dirk labern mal wieder nur Mist ... entschuldige ... Sie berichten sich gegenseitig mit bildhafter Ausschweifung ihre Träume der letzten Nacht - Bademode und Superschwimmbadhelden und so ein Kram.)
Naja, was gibts denn eigentlich so zusagen.
Ich, die Marie, war nun schon ganze vier Monate glückliche Praktikantin im Montag ... äh....Praktikantin im Glücklichen Montag. Und bin nun über einige Erfahrungen & Erkentnisse reicher. Es war aufschlussreich und lustig, habe Einblicke verschiedenster Bereichte gehabt und nette Leute kennengelernt. Nen Zeichenkurs zum Teil besucht und und und ...

Mein persönliches Fazit, puh ... ich glaube das behalte ich für mich ... dass, wenn ich mal jemanden von euch GlüMos treffe, auch was zu berichten habe :)

Zum Schluss vielleicht noch: Hat SPASS gemacht!!

Liebste Grüße Marie

 
19.5.2009

Eine ereignisreiche Woche liegt nun hinter uns.
Das Workcamp war ein Erfolg. Wir haben es tatsächlich geschafft, die DVD bis Samstag 18h in den Volkspalast zu bringen. Inklusive DVDs für jeden Teilnehmer und Betreuer, Cover und CD-Label.
Danke noch mal an alle, die bis in die Nacht mit Quadrataugen und Schlafpupillen am Schnittplatz ausharrten, an die Schauspieler, die trotz Muskelzerrung und Schlafentzug großartigst waren, an das Kamerateam, welches auch noch super Equipment zur Verfügung stellte, an Regie, Storyboard und Zeichenkursabteilung und überhaupt alle.
Sowohl Teammitglieder wie auch Teilnehmer verstanden sich prächtigst, es wurden garantiert neue Kontakte geknüpft und jeder konnte sich von Station zu Station hangeln, was jedem einen Gesamtüberblick über eine Videoproduktion  verschaffte.

Nachdem Freitag Nacht bis Samstag morgens um halb fünf geschnitten wurde und meinereiner noch ein paar andere Sachen erledigen musste (schließlich war Samstag ja auch noch "Over the Edge"-Premiere), gings für mich Samstag morgen halb neun weiter. Andy holte mich ab, ich packte meine 13einhalb Sachen – und ab zur Messe. Da saß ich dann erst mal gefühlte 3 Stunden ohne Kaffee und Kippe rum und wartete auf Marie’sche Unterstützung, um den Stand aufzubauen. Das hatten wir dann auch prompt erledigt und wir schufen eine kleine Oase der Ruhe inmitten von Plattenspielern und Elektrobeats.
Im ersten Moment freute ich mich, als DDJ und Patrik auftauchten. Doch als sich herausstellte, dass die beiden Maries und meine Ablöse waren, musste ich fast ein bisschen weinen. Aaaaber alles halb so wild, ab ins Büro, "Ocean"-DVD fertig machen, Sachen packen und wieder zurück zur Messe, Video anschauen, Sachen packen, noch schnell Bier vom Catering abgreifen, Abfahrt mit Shuttle-Bus. Leider nicht der "Over the Edge"-Premiere beigewohnt, da ich mein rotes Bändchen einsetzen wollte und herrlicher Musik im noch herrlicheren UT lauschte ...



Tagebuch von Sulamith:

Wer wusste denn nicht Bescheid, dass die (Pop Up von Do bis Sa die Leipziger mal wieder so richtig "musikalisch" berühren wird. Ja und warum wusste jeder Bescheid? Na, ist doch ganz klar: Wegen uns!!! Mit uns meine ich die fleißigen Flyerverteiler, Plakatekleber, Freundeadderer und Kommentareposterer bei Myspace.
Irgendwie vermisse ich die intensive Zeit mit Myspace, zum Glück gibt es ja noch das Tagebuch schreiben:)
Leider kann ich nur sagen, es soll ganz nett gewesen sein und der entstandene Film im Rahmen des Workcamps (obwohl er ohne Ton präsentiert werden musste) viel Spaß bereitete. Ich sage soll, da mich eine böse Grippe im Bett gefangen hielt und somit verhinderte, dass ich eine komplette Mini-Filmproduktion mit allem was dazu gehört live erlebe. Na jetzt bleibt mir noch zu hoffen übrig, dass ihr, liebe Leser, mit dabei gewesen seid und mir nun davon berichten könnt. Ganz gleich, ob ihr nun auf der Messe wart oder nicht: Ich wünsche euch eine schöne Zeit!
Ganz lieben gruß,
Sula


 
18.5.2009

(Pop Up Messe Leipzig - Sa 16.05.

... äh Rondell ... äh Chrisse. Irgendwie find ich sie nicht.
Hm, typisch Marie, hab ich mal wieder Bahnhof verstanden, was unseren Messestand betraf.
Doch zum Glück gibt es ja den lieben Zufall (oder wie man das nennen mag) und man findet sich doch schneller als man denkt.
So, nun noch schnell aufbauen, auf Andy warten und ... ja freundlich sein und sich auf den Tag freuen.
Als dann unser zuckersüßer Stand aufgebaut war und wir uns ganz gemütlich mit Cola und Keksen hinter diesem wackligen Tisch gesetzt hatten, gings auch schon los.
Die Leute kamen und schauten ... und lustige und kontaktfördernde Gespräche kamen zustande und Chrisse legte sich ordentlich ins Zeug, was "Fick und Fotzi"-Witze-Verkaufen anging. (und es fetzte .......)
Da es echt eine sehr gemütliche Stimmung war und die Leute von der Messe bzw. die Besucher nicht auf Stress oder Schnelligkeit durch den Volkspalast gingen, gab es auch für Chrisse und mich genügend Möglichkeiten, uns mal die ganzen Stände anzuschauen. Und der echt am tollsten und beste und schönste Stand war der, wo man sich Werbeplatten pressen lassen konnte mit seinem persönlichen Lieblingslied. Mit Zuschauen und nix Bezahlen. Bloß sch.... wenn man nichts zum Pressen dabei hat.
Gleich darauf folgte eine Ablöse durch Patrick und DDJ ... und ich bin erst wieder zur Vorstellung des Videos "Ocean", das im 3-tägigen (Pop Up Video-Workcamp entstanden ist, gegen 18 Uhr da gewesen.
Ich muss sagen, eine (Pop Up im Volkspalast ist für eine Praktikantin wirklich schön und amüsant.




 
17.5.2009

Hossa, liebe Tagebuchleser!!!

Die drei (Pop Up-Tage (vom 14. bis 16.05.) waren einerseits sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich und interessant.
„SIGHTS OF SOUND / SOUNDS OF SIGHT - VIDEO & AUDIO/NETZWERK WORKCAMP“ fand im Rahmen der Musik Messe (Pop Up statt. Das Ziel des Projektes war es, einen Einblick in den Entstehungsprozess eines Musikvideos zu bekommen.
Schon am Donnerstag haben sich sehr viele Leute im Glücklicher Montag-Studio versammelt. Einige, die schon was konnten und es anderen beibringen wollten, und andere, die was lernen wollten. So konnten die Teilnehmer in den Prozess reinschauen, wie ein scheinbar einfaches Musikvideo, das nicht lange dauert, entsteht, wie viel Arbeit und Fleiß darin steckt.
Morgens wurden beim gemeinsamen Brainstorming Ideen zum Video gesammelt und demokratisch entschieden, wie das Video aussehen soll und welche Geschichte erzählt wird, damit man viel lernt und jeder sich kreativ entfalten kann. Abends kamen die Teilnehmer des "Step By Step"-Zeichenkurses und wurden gleich in den Entstehungsprozess einbezogen. Die Gruppe für "Drehbuch, Skript und Storyboarding" des Videos hat die Geschichte und das Storyboard vorgestellt, damit auch wirklich jeder weiß, um was es geht. Die Zeichenkursteilnehmer haben die Vorlage für die Kampfstandbilder für das Animatic gezeichnet.
Was ist ein Animatic? Es ist eine Verfilmung des Storyboards mit der korrekten Länge jeder Aufnahme.
Diese Bilder sollten später die Bewegungen und unerwartete Highlights im Video sein.
Am Freitag war Drehtag. Alle haben sich im Volkspalast versammelt. Es war wirklich ein langer Tag. Meine Aufgabe war es aufzupassen, dass keine fremden Leute oder Autos ins Bild kommen. Und sonst wurde nur gedreht, gedreht, gedreht ......................... Besonders faszinierend fand ich das „Skateboard“ - es ist eine ständig sich im Kreis drehende Unterlage für eine Videokamera. Und es kostet 6.000 Euro!!!!!!!!!!!!!! Genau, sie sorgte später für richtig coole und energiegeladen Battle-Tanzbilder im Video.
Und am Samstag fand nun endlich die (Pop Up-Messe statt ... ABER ich konnte leider nicht dabei sein, obwohl ich mich so darauf gefreut habe, weil ich nämlich krank im Bett lag (((.................

Links:
Video "Ocean" des (Pop Up Workcamps
Fotos des Workcamps
www.leipzig-popup.de




 
10.5.2009

Verehrte Alle,

zur Abwechslung vom Crazy Schweinevogel waren Patrik und Ulrike letzte Woche im schönen Schtuargard (ja, Stuttgart!) zur Crazy Horse Session.
Was das ist? Passt auf: Fünf Teams á 2 Personen von überall her trafen sich auf dem Internationalen Trickfilm Festival Schtuargard, um innerhalb von 48 Stunden ein Filmchen zu machen. Darin vorkommen musste Trixi, das Maskottchen des ITFS.
Und auch wenn Ulrike und Patrik mir KEINE Maultäschle vom Aldi Süd mitgebracht haben, habe ich selbstlos den Film hier hochgeladen, damit alle das galoppierende Vieh bewundern können ...

Jetzt noch ein kleiner Text von den beiden Geschenkemitbringverweigerern, der kurz nach dem 48 h-Stress die Homebase erreichte:

Beim Aufenthalt hier in Stuttgart gibt es bisher nichts zu meckern.
Nette Veranstalter, klasse Catering-Situation beim Contest, nette andere Teams aus aller Herren Länder (Dänemark, Frankreich, Schweiz, Italien). An sich also ´ne sehr lockere Stimmung, obwohl die letzten zwei Tage doch etwas anstrengend waren.
Vor ein paar Stunden ging der 48 h-3D-Jam zu Ende und wir sind schon ein wenig knülle. Ich denke zwar nicht, dass wir gewinnen werden, aber unser Ergebnis braucht sich auch nicht zu verstecken.
Wie immer (siehe „Quick Lunch - Das 1,8 Millionen Gänge Menü“) auf den letzten Drücker fertig geworden.
Puh! Jetzt heißt es, sich dem eigentlichen Festival zu widmen.

Wir hoffen, bei euch ist auch alles soweit fit,
es grüßen aus Benz-Town,
Ulrike und Patrik
 
9.5.2009

Ohren und Augen auf im properen Wonnemonat!

Marie behielt Unrecht mit der Sonnenscheinsache – sie tuts. Doch leider bekommt man davon im GlüMo-Studio nicht allzu viel mit. Die Fenster befinden sich einfach auf der falschen Seite des Raumes ...

Nichtsdestotrötzchen werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus.
Schon nächste Woche beginnt ja die (Pop Up. Natürlich sind wir wieder alle dabei, ob am Stand oder beim (Pop Up Workcamp www.leipzig-popup.de/workcamp oder aber in der Kinobar Prager Frühling bei der Filmpremiere der Rockumentary "BORN COOL: OVER THE EDGE" www.overtheedge.de oder -  noch viel weiter weg - in Dresden. Da ist nämlich das 2. Dresdner Comicfest.
Dort werden SCHWEINEVOGEL-Papa Schwarwel, DDJ und Max ("Peschi und Poschi" - den 1. "Peschi und Poschi"-Film könnt ihr euch hier anschauen) und Ulkbär-Falk Hühne www.couchkartoffelsalat.de des Nachmittags die Stifte zücken.

Im Studio sind wir deshalb fleißig am Schweispacen, Twittern und Organisieren ...
Und am Spekulieren, ob es nun gute oder schlechte Auswirkungen hat für den Schweinevogel, das mit der Grippe, die mit den Schweineviren und den Vogelviren, die sich vereinen, wie beim Schweinevogel eben, mit der Nase, und den Füßen ...


 
7.5.2009

Taaaagebuch schreiben ... jippi, schon lange nicht mehr gemacht.

Guten Tag, meine Lieben Leserinnen und Leser (wir haben heute den 5. Mai und draußen regnet es, die Sonne wird nie wieder scheinen und alle nerven sich bloß an :)

Die letzten Wochen waren für mich nicht sehr aufregend oder anstrengend, hier im GlüMo-Studio. Bin nämlich seit Anfang April nur noch die halbe Woche im Praktikum.
Das bedeutet für mich: Kein wirklicher Alltag ... cool oder.
Kann Frau machen, was sie will. Wenn da nicht die blöde Eigenschaft der Zeit wäre ... die rennt einem immer davon. Und die Bewerbungen haben diese Eigenschaft leider nicht. Doch so geht es eben den jungen, aufstrebenden und kreativen Leuten heutzutage.
(Kein Geld und nur Mist im Kopf.)
Doch zum Glück gibt es da auch noch die Autoritätspersonen, die einen zum Teil den Weg weisen und sagen, was man zu tun hat!!!! Danke an Chrisse. (Wir würden sonst nur rummmmhängen, hihi.)
Ja, und da nächste Woche das Workcamp der Pop-Up beginnt und wir lieben Praktikanten immer eine Menge Spaß mit solchen Dingen haben, freu ich mich schon auf meine letzten Tage hier in der KarLi.

Auf dass die Sonne wieder scheine ...
   Grüüße Marie
 
9.4.2009

Liebe Leserschaft,

vor Ostern mal noch ein paar Zeilen aus dem GlüMo-Studio.
Nachdem SWAMPIE, SCHWEINEVOGEL und IRON DOOF sich für euch die Finger wund geschrieben haben, kehrt nun die Osterruhe ein.

In den letzten Tagen waren wir fast ausschließlich mit Möpsen beschäftigt (Nicht, was ihr denkt, sondern die echten, tierischen ...).

Außerdem:
Unser Lieblings-Dresdner DDJ geht dahin zurück, wo das Bier in Opergebäuden gebraut wird.
Schade Popade! Jedoch war die Hofabschiedsfeier gestern Abend etwas gefaked, denn er weilt noch unter einem Leipziger Dach, weshalb wir alle darauf hoffen, dass es Ende April ein Abschiedsabschiedsfest geben wird.
Und jam, DDJ bekam supi Geschenke (unter anderem eine Tasse voller Prasselkuchenoberteilen). Doch – noch viel toller – auch wir bekamen zum Abschied etwas ans Herz gedrückt. Und zwar schnurbärtige Jensens auf Autogrammkarten. Schön!
Also, lieber DDJ: Danke für alles, vergiss uns nicht und Follow Your Dreams! Rock’n’Roll – Wir.



 
6.4.2009

Heute waren SCHWEINEVOGEL und IRON DOOF zum Autogrammschreiben da.

 
4.4.2009

Ja, das Bingo-BBQ. Es war atemberaubend, schnell, lang, sehr lang, herrlich und power3000.
Wenn das die Testvorführungsfeier war, was soll denn da erst bei der Premiere passieren? Zur Premiere würde ich gern mit Uma Thurman über den roten Teppich laufen. Von mir aus auch gern mit Helm.
Glücksfee zu sein, hat mir Spaß gemacht, denn mit Helm und Zauberstab fühlte ich mich, als hätte ich die Lizenz zum Anquatschen. Leider waren die Batterien vom Zauberstab irgendwann leer, denn der Freund von Patriks wunderbaren Bekannten wollte einfach nicht verschwinden. Naja, ich habe mir später dann selbst noch etwas Glück über den Kopf gezaubert. Das hat auch funktioniert. Das Glück kam, aber ein gefährliches. Es hieß Daniel Schwarz, sprach wie Swampie und verführte mich zum Wodka. Sorry, wenn ich danach jemandem auf die Füße getreten bin. Aber den Animatic-Kreis finde ich klasse.
Das Bingo-BBQ hat nicht nur das Ende der Produktionszeit des Schweinevogel-Films eingeläutet, sondern auch meinen Abschied von Leipzig, von der AGM, vom GLÜMO-Studio und von sehr vielen herrlichen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte.
Ich sage hier an dieser Stelle einfach mal vielen Dank für das herrliche Jahr in der Freakstadt LE. Danke Schwarwel und dass ich hier so viel lernen konnte und für deinen wunderbaren Support. Danke Sandra für genau das und für die Vorschüsse. Danke Chrisse, Patrik, Dirk (ganz besonders für den "Nuf-Nuf" Song), Yvonne, Ulli, Peter, Katarina, Marie und Sula und alle, die noch mit dabei waren. Und wir stecken uns jetzt gegenseitig die Finger in die Ohren und bilden einen Weltumspannenden Animatic-Kreis. In der Mitte stehen Schweinevogel und isst, Iron Doof ist gerührt, Swampie rülpst und Sid beginnt zu singen:
Nuff Nuff Nuff . . .

Bis später und ein herzliches GLÜCK AUF: Euer DDJ

 
31.3.2009

Hausfrauen-Testkino und Bingo-Bar-BQ – wer nicht dabei war, hat was verpasst. Ich war dabei und ich freue mich heute, 3 Tage später, immer noch da drüber.
Aufgrund einer leichten Voreingenommenheit nehme ich an, dass ich als Filmtester kaum zu gebrauchen bin. Ich finde den Film gut. Die Idee ist gut, die Charaktere sind gut und an einigen Stellen war die Animation unglaublich gut, ach, was sag ich, sehr gut gecleant.
Nachdem ich dann also endlich dieses Gesamtkunstwerk inmitten eines begeisterten Publikums angeschaut hatte, genehmigte ich mir eine Tasse Kaffee und schickte mich an, Katarina und Marie an der Einlass-Gästeempfangs-und-Kinokarten-Verkaufs-Front abzulösen. Dabei wurde ich freundlicherweise zunächst von Patrik und etwas später von Dirk unterstützt. Danke schön. Nach getaner Arbeit belohnte ich mich mit einem weiteren Kaffee und mischte mich unters Bingo-Bar-BQ-Party-Volk. Ich muss sagen, ich hatte im Vorfeld oft gegrübelt, wie „angemessene Bingo-Garderobe“ aussieht. Jetzt weiß ichs. Und auch, wie Bingo eigentlich geht, dämmerte mir nach einiger Zeit des Beobachtens ebenfalls. Cooles Spiel, fast wie Lotto, nur anders.
Später kam ich mit einer Person ins Plaudern, welche Swampie ihre Stimme lieh/schenkte/ausborgte. Ich dachte immer: „Wow, Swampie spricht da mit mir“, aber außer der Stimme konnte ich keinerlei weitere Ähnlichkeiten feststellen und lies mich auf nen O-Saft einladen.
Gegen Ende und unmittelbar bevor die letzten Gäste rausgekehrt wurden, es muss so ca. 5:00 Uhr gewesen sein, wurde ich Zeuge eines „Animatic-Kreises“, von DDJ angestiftet, welcher Dirk und Patrik vorschlug, einen Kreis zu bilden, indem sie sich gegenseitig die Zeigefinger in die Ohren stecken und 3 mal „Animatic“ sagen. Was für eine schöne, unvergessliche, herzerwärmende Szene.


Der Animatic-Kreis...

Zurück zum Hier und Jetzt:
Lieber Schweinevogel, ich wünsche dir und deinem Film echt alles Gute und viel Spaß im Filmbusiness und bei der Begegnung mit neuen Herausforderungen.

Liebe Grüße, Yvonne

 
31.3.2009

Am Samstag habe ich im Rahmen unserer Filmvorführung im Musikschuppen Ilses Erika/Kinobar Prager Frühling zum ersten Mal Bingo gespielt. Und ich muss sagen, dass ich von nun an hin- und hergerissen bin, ob ich mich auf das spätere Rentnerdasein freuen soll oder eher nicht.
Einerseits hatte das Ganze etwas geradezu meditativ Beruhigendes (Unterfüttert mit zuckrigem Gram Parsons-Country.), es vermittelte einem das Gefühl des Irgendwo-Angekommen-Seins (Aber wo genau ?!). Andererseits wirkte es auch etwas beängstigend, wie alle Bingo-Zombies dem Zahlendiktator am Kugelmixer hörig waren.
Man muss aber auch einräumen, dass dieser Nummerngott im Glitzergewand wirklich sehr gut moderiert hat. Aber das ist ja seit je her das Talent der Diktatoren.

Wenn sich also schon die Schweinevogel-Kinovorstellung nicht als wirkliche Premiere verstanden wissen wollte, so gab es doch für mich zumindest eine Bingo-Premiere.
 
31.3.2009


So, es ist mal wieder soweit ...

´N Party oder der Bericht?
... na der Bericht von der SV-BAR-BQ-Party am Samstag + Testkino + Tanz + Musik ... natürlich.

Hm, was kann ich von meiner Seite aus berichten?
Ich, mit totalem Strudel im Kopf (mein Mitbewohner hatte mich ausgesperrt und kam erst am Sonntagabend wieder) bin so gegen 18 Uhr im Prager Frühling angekommen und war so fast die letzte.
Deswegen war auch schon alles im Gange und ich bin gleich in die Vorbereitungsarbeiten mit eingegliedert worden. Was stand an? Zuerst einmal Kasse, Kuchenstand und Tombola aufbauen. Das sind Arbeiten, die höchstwahrscheinlich jedermann kennt. Sozusagen „die Ruhe vor dem Sturm“.
Katarina und ich ließen an der Kasse alle Leute passieren. Gemütliches sitzen und Stempel verteilen ... und ein wenig frieren. Doch zum Glück gab es ja die allesbringende „Glücksfee“, die die Sonne mitbrachte und alles, was man sah, in leuchtende Schönheit verwandelte. (Da war einem gleich viel wärmer ums Herz.)
Ach, das war ein Spaß. Nachdem die ersten zwei Vorstellungen durch waren und die meisten Gäste sich schon aufgeregt über den Film austauschten, haben wir uns ne Pause vom Stempeln genommen und uns den vollendeten Testfilm "Schweinevogel – Es lebe der Fortschritt!"-95 %-Version angeschaut.
Lustig und schön, spannend, trashig, und einfach toll!? Hachja, so richtig kann ich den Film immer noch nicht beschreiben. Doch das muss man, glaube ich, auch nicht. Gefallen hat er auf jeden Fall und das mag ja was heißen.
Ja, wie ging es denn weiter. Angekündigt waren Band + Tanz ... das ging dann auch irgendwann gegen eins los. (Wo ich schon müde und durchgefroren war.) Dementsprechend war meine Ausdauer nicht gerade sehr gut. Ich verschenkte noch meine letzten Getränkemarken und schwang mich auf mein Rad Richtung ... äh ... Zwischenschlafplatz? Was danach passierte, kann ich euch nicht erzählen, doch das werden bestimmt die anderen ...

dies erlebte Marie

 
31.3.2009

5. Glücklicher-Montag-Bingo-Bar-BQ kann ich mit 3 Wörtern beschreiben: Stressig, lustig, interessant!!!

- Stressig: War es, weil wir bis 23.30 viel zu tun hatten. Erst alles aufbauen, aufkleben und dekorieren, dann bis 23.00 beim Einlass Geld kassieren, Comics verkaufen, Gästeliste kontrollieren, Badges und Umschläge verteilen. Dabei war es noch richtig kalt am Abend, was dazu geführt hat, dass ich mit Marie ziemlich am Zittern war. Dann wieder alles in die Kisten bis zur Mitternacht zusammenpacken. Erst dann konnten wir endlich richtig Party machen ............................))

- Lustig: War die Party! Highlights der Party waren für mich Jens, der als sehr arbeitsfreudige und fleißige Zauberfee tätig war, die natürlich alle am Abend verzaubert hat. Und Patrick, der als Cowboy alle mit seinem wunderschönen roten Hemd, modischer Hose und Hut stilsicher fasziniert hat.)) Und am besten war selbstverständlich der Trickfilm „Schweinevogel – Es lebe der Fortschritt!“, endlich vollständig koloriert und bearbeitet im Kino zu sehen. Er ist noch schöner und bunter geworden, als ich es mir vorgestellt habe.

- Interessant: War es, Reaktionen von Menschen während und nach dem Film zu sehen. Die Band Mikrowelle und deren Musik. Und die hübsche Burlesque Tänzerin Annie Alarm, die mit ihrem stechenden kühlen Blick das Publikum zum Schwitzen gebracht hat.

Katarina
 
31.3.2009

Laura schreibt:

Liebes Tagebuch,

letzten Samstag war es soweit: Der (fast) fertige Schweinevogel-Trickfilm wurde endlich öffentlich vorgeführt. Inklusive rotem Teppich sowie Spiel, Spaß und Spannung bei Bingo, Tombola und Kuchenbasar.
Geblendet vom Paillettenjackett des Moderators konnte auch ich nicht widerstehen und habe von meinem Platz an der Stempelkontrollstation aus am Bingo teilgenommen, wobei ich nach längerer extrem spannender Zahleneinkreiserei ganze zwei Punkte abräumte. Das hat zwar noch lange nicht für einen Preis gereicht, dafür kann ich mir jetzt aber vorstellen, warum das Spiel bei Senioren so beliebt sein soll ... ;)
Später gabs dann Musik von Mikrowelle und DJ Donis. Leider war Letzterer gegenüber unseren Musikwünschen nicht besonders aufgeschlossen ...
Trotzdem war es ein sehr schöner Abend und ein grandioser Abschluss meines Praktikums – heute ist nämlich schon mein letzter Tag bei Glücklicher Montag. Ich hatte eine gute Zeit und bin mal gespannt, wie das mit dem Schweinevogel so weitergeht.

Alles Liebe, deine Laura:)


Sulas Rücken, Lauras Stempelzücken


Sula schreibt:

Liebes Tagebuch,

vorigen Samstag war es soweit: der Film „SCHWEINEVOGEL – Es lebe der Fortschritt!“ konnte endlich präsentiert werden.
Dazu trafen wir uns alle im Prager Frühling und hinterher in der Ilse zum Spieleabend, um das Ereignis zu feiern. Für die musikalische Umrahmung war dank DJ Donis und Mikrowelle auch gesorgt.
Insgesamt lässt sich sagen, war es ein echt cooler Abend.

Gruß Sula


Peters Tagebucheintrag

Bingo! Alle Neune! Mau Mau! Strike! Hossa! Das Bingo-Bar-BQ war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Der Mehrheit hat der Film gefallen, das Essen war grandios, der Spieleabend ließ kein Auge trocken und den runden Abschluss garantierten Mikrowelle mit ihrer elektronischen Surf-Musik. Gewinnen konnte man bei diesem ganzen Spektakel auch noch was und trotz der vier Spielernaturen, die das Feld von hinten aufrollten, gab es keine Verlierer. Nur fröhliches Fußvolk. Was zum Henker will man noch mehr? Natürlich fleischfreies Essen. Da der Hauptdarsteller des Filmes zu 50 % Schwein ist, wurde auf das Selbige im Speiseplan verzichtet, ‚denn sie spüren den Schmerz genau wie du’.

In diesem Sinne, bis dahinne
 
31.3.2009

Hossa, was für ’ne Schweinevogel-Vorführung!!
Das war er nun, der Tag X, den alle, mich eingeschlossen, nun seit langer Zeit herbeigesehnt hatten und der Gang über den mit selbstverlegten roten Teppich und der anschließenden Filmvorführung waren schon Belohnung genug für all die Mühen und Strapazen, Torturen und Kümmernisse, Demütigungen, Herzschmerzen, Schlaf- und Essstörungen, die ganzen Grenzerfahrungen, Quälereien und Selbstzerfleischungen ..................
Nachdem ich dann mit hochrotem Kopp die „Nuff Nuff“-Glücksmelodie überstanden hatte
und sich meine Gesichtsfarbe wieder zu normalisieren begann, konnte die After-Show-Party beginnen.
„Also das Essen war so dermaßen lecker, eine fünfte Portion schaffte ich nun wirklich nich!“
Und so ging für mich das so hoch gepriesene Bingospiel ohne viel Nachtrauer letztlich komplett an mir vorüber. Wer weiß, ob mein Nervenkostüm dieses viel zu hektische Spiel überstanden hätte ...
Als die Band Mikrowelle den Laden dann noch so richtig anheizte und selbst die abgekühltesten Gemüter zum Kochen brachte, hatte die Stimmung ihren Siedepunkt erreicht. Und als die tobenden Massen schon kurz vor der Ohnmacht standen – kreischend schwankend – erschien die Lichtgestalt Annie Alarm auf der Bildfläche und überzeugte mit Ausdruckstanz und passendem Outfit.
Und wer Glücksfee DDJ mit der Auswertung und Bekanntgabe der Gewinner des Spieleabends verpasst hat, ist selber schuld, sowas muss man erlebt haben.
Alles in allem wars ’ne vaschärfte Party, die uns noch lang im Gedächtnis bleiben wird.

Gerne wieder! nuff

 
31.3.2009

Nach so vielen ganzen Sätzen
Will ich mich dem widersetzen
Und greife nach gar langer Zeit
Wieder mal dem Reim ins Kleid.
Was ham wir für ne schöne Nacht
In Ilses Erika verbracht.
Da hat er sich nicht lumpen lassen,
mit allerelei feinen Sachen,
der Schweinevogel war der Star
und wird es bleiben immerdar.
Bingo hier, EIN Glücksfee da,
Kuchen fein und Tombola.
Und natürlich Oscar-Feeling
Mit rotem Teppich zum großem Filmding.
In den Augen glitzert noch
Der Anzug von dem Bingo-Gott.
Und das Säuseln im linken Ohr,
Von Laserkampf und Nuff-Nuff-Chor,
klingt nach wie vor
ganz wunderbor!

 
17.3.2009

Nun, es ging mal wieder los. Vier Tage, eine riesige Halle voll von bunten Menschen und dazwischen nur Papier (Ausnahme: die wenigen digitalen Medien). Die Leipziger Buchmesse wird dieses einmal im Jahr stanttfindende Ereigniss genannt. Die meisten kommen von weit, weit weg her zu diesem bestimmten Punkt in Leipzig, ähm, Stadtrand, und lassen sich ordentlich begeistern.
So auch wir, die vom Glücklichem Montag und der Comic Combo Leipzig.

Bei mir ging es ja erst am Freitag richig los (Beginn der Buchmesse war am 12., Ende am 15.03.). Den Tag zuvor habe ich mit Katarina und Yvonne fleißig Tüten gepackt und Buttons gemacht, um sie dann am Wochenende zu verteilen. Das ging wie schon geahnt sehr gut. Die gingen sozusagen ab wie Schmitz Katze. Nach wenigen Stunden des Verschenkens waren sie auch schon alle - die haben sich alle sehr gefreut.
Das wirklich Beeindruckende für mich war die wahnsinnige Vielfalt der Menschen bzw. der Comicgestalten. (Ich muss ehrlich sagen, dass ich kaum eine Gestalt kannte oder erkannt habe). Immer wieder sind neue Ueberraschungen aufgetaucht und ich in meiner Verwirrung fast abgetaucht. Echt beeidruckend wie sich die Kinder und Teenager Mühe geben, so auszusehen wie ihre Vorbilder.
Als die Tüten dann vollständig verteilt waren und auch die Werbung alle wurde, gings an das Signieren. Natürlich nicht meinerseits. Schwarwel hatte jeden Tag ca. zwei Stunden Zeit, um die verschiedensten Kiddies zu beobachen wie sie zitternd und mit beunruhigtem Gesicht ihm ihre Hefte für seine Zeichnungen hinhilten. Mensch, die haben sich was gefreut. Und weil natürlich auch ganz ordentlich Comics verkauft wurden, habe ich die Geldkasse gemacht.
Als die Schlange sich dann gelichtet hatte und keine Fans mehr Autogramme oder Zeichnungen wollten, war alles ein wenig gemütlicher und man konnte sich noch die anderen Hallen anschauen.
Erstaunlicher Weise war es da gemütlicher. Man konnte richig atmen und laufen und seine Gedanken ordnen. Leider ist man nach mehreren Stunden fertig und will eigentlich nur noch nach Hause.
Meine persönliche Freude allerdings, die schon lange in mir schlummerte, war, dass ich einen guten Freund besuchen konnte. Naja, Besuchen ist vielleicht das falsche Wort. Also, ich habe letztes Jahr auf der Messe einen sehr netten Buchdrucker kennengelehrnt, bei dem ich dann auch ein Praktikum von einem Monat absolviert habe (in Mecklenburg Vorpommern). Man hat sich schon lange Zeit nicht gesehen, und da ich wusste, er ist wieder da, bin ich doch gleich mal hin (an seinen echt schicken Stand). Große Freude beiderseits. Dafür lohnt sich doch ein Wochenende arbeiten. (Hilmar Koch, Buchdrucker, Mückenschweinverlag aus Stahlsund!!!)
Ja, echt alles schön. Das einzigste, was mich traurig gemacht hat, war, dass ich diese verdammt Tasche, die alle mit sich rumtrugen, nicht gefunden habe. Die war doch so schön, die wollt ich doch auch, dich sollt ich doch der Katarina mitbringen. Und ich habe diesen Verlag einfach nicht gefunden, echt ärgerlich.
Naja, in ein paar Tagen habe ich das alles wieder vergessen und kann mich nur noch an die schönen Dinge erinnern.
Zusammengefasst habe ich nicht die ultimative Ueberraschung oder das ultimative Ereigniss gehabt oder gesehen.

Doch es war schön.

marie
 
17.3.2009

Katarina schreibt:

Hallo, liebe Schweinevogel-Freunde!!!
Ich heiße Katarina und bin nun fast seit einem Monat ein Teil des Schweinevogeluniversums.
Ich habe an dem gleichen Tag wie Marie mein Praktikum angefangen. In den wenigen Wochen hab ich schon sehr viel über Animation gelernt. Hab gescannt, koloriert, animiert!))) Und das alles hat mir Chrisse, mit viel Geduld, beigebracht.
Letzte Woche konnten wir endlich den neuen Comic Schweinevogel - Die Wunder des Schweiniversum in den Händen halten. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man auch ein Teil davon ist. Und die Bilder endlich nicht nur auf dem Computerbildschirm zu sehen sind, sondern auf dem Papier und in voller Pracht. Und ich muss sagen, der Comic ist supergut geworden, er erfüllt alle Kriterien, die ein guter Comic erfüllen muss: lustig, farbenfroh und interessant!
Und wir haben uns die ganze Woche auf die Buchmesse vorbereitet. Marie, Laura und ich haben Flyer und Wieselflink-Zeitungen verteilt, uns durch den Wind und Regen durchgekämpft und unsere Mission erfolgreich absolviert. Dann haben wir tausende von Tüten gepackt und tausende von Buttons gemacht. Und dann, am Freitag und Samstag, haben wir das alles auf der Leipziger Buchmesse verteilt. Alles war natürlich sehr schnell vergriffen, weil viele Kids aber auch Erwachsene die farbenfrohen Schweinevogel-Tüten mit Buttons haben wollten.
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich die Buchmesse dadurch von einer anderen Seite gesehen habe, von der Seite des Ausstellers und ich kann euch sagen, es steckt viel Stress, Arbeit und Fleiß darin, um überhaupt das alles zu schaffen. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, besonders tausende Anime-Fans in ihren Action-Figuren-Outfits zu sehen))
Bis dann!!!)))



Weitere Fotos von SCHWARWELs Signierstunden auf der Leipziger Buchmesse 2009 findet ihr auf unserer SCHWEINEVOGEL-Myspace-Seite www.myspace.com/schweinevogel
 
10.3.2009

LAURA hat den letzten Teil von Ole und Kayers Audio-Tagebuch für Euch zusammengefasst. Das SCHWEINEVOGEL Racing-Team ist gesund und gebräunt in Banjul angekommen und verbringen nun noch ein paar Tage in der Sonne.
Zum weiterlesen hier klicken:  www.road-2-banjul.de/rallye.php

6. März, Marrakesch
Heute berichten Ole und Kayer aus einem Internetcafe vom ersten offiziellen Servicetag der Rallye. Da die zwei ihr Gefährt allerdings bereits gestern mittels einer ominösen "blauen Masse" notdürftig geflickt haben, bleibt heute genug Zeit, das hektische Treiben in der Stadt zu genießen. Morgen geht es (wie immer) weiter in Richtung Süden.

7. März, Marrakesch - Tiznit
Seit dem Start um 8.00 Uhr morgens hat das Team Schweinevogel heute schon so einiges erlebt: Zwischen drei möglichen Routen enschieden sich Ole und Kayer natürlich gegen die "Weicheistrecke" ;) und fahren statt dessen an der Küste entlang, wo sie einen Zwischenstop in der wunderschönen alten Stadt Essaouira einlegen. Später wird ihnen im Kreisverkehr aus nicht ganz durchsichtigen Gründen ein Bußgeld abgeknöpft, das sich dank geschickter Verhandlungen aber zum Glück auf ein Minimum reduzieren lässt.

8. März, Tiznit - Richtung Süden
Nach einem kleinen Offroad-Abenteuer durch die zunehmend wüstenähnlicher werdende Landschaft müssen Ole und Kayer feststellen, dass die blaue Masse dem Leck in der Dieselleitung nicht weiter standhält. Zum Glück kann der Schaden mit Hilfe der anderen Teams schnell wieder behoben werden. Am Abend im Wüstencamp kommt zum ersten Mal das mitgebrachte Zelt zum Einsatz.

 

 
9.3.2009

Wie ihr sicherlich alle wisst, sind Schweinevogel, Ole und Kayer unterwegs nach Banjul.
Mann, ham dies gut. Typsch SCHWEINEVOGEL, sich einfach aus dem Wüstenstaub zu machen, jetzt wo es stressigst wird mit dem Film ...
Naja, jedenfalls schicken Ole und Kayer fleißig ihr Audiotagebuch nach Leipzig, damit alle Zurückgebliebenen (hehe) auch mitbekommen, was so geht. Veröffentlicht wird dieses auf www.leipzig-live.com.
Doch weil wir natürlich auch euch nichts vorenthalten wollen, hat sich Laura akkustisch durchs Tagebuch gewühlt und die MMhhs und Sprechpausen rausgefiltert.
Also hier sozusagen das lecker Tagebuchkonzentrat vom TEAM SCHWEINEVOGEL OLE & KAYER
Uebrigens: viele tolle Fotos vom Alltag auf vier Rädern gibt es hier: www.road-2-banjul.de/rallye.php
Und das täglich!



TEAM SCHWEINEVOGEL OLE & KAYER
Tagebuch Rallye Dresden - Dakar - Banjul
(Angehört, zusammengefasst und aufgeschrieben von Laura)

Start: Do 26.02.09 - Leipzig, FELA

Tag 1: Leipzig - Dresden
Obwohl unterwegs kleinere Reparaturen am Lautsprechersystem des Volvo vorzunehmen waren, ist das TEAM SCHWEINEVOGEL Ole und Kayer heute gut und sogar zu früh in Dresden angekommen, wo sie am Königsufer auf die anderen Rallye-Teilnehmer trafen.

Tag 2: Dresden - München
Die Fahrt von Dresden nach München verlief ohne Schwierigkeiten. Unser, obwohl angeblich nur Wasser trinkendes, dafür aber verdächtig angeheitertes TEAM SCHWEINEVOGEL berichtet von einem herzlichen Empfang in einer kalten Kirche, jeder Menge Weihwasser, neuen Bekanntschaften und gaanz vielen Cocktails (aha!)

Tag 3: München - Bordeaux
Nach einem unkonventionellen Start in München befinden sich Ole und Kayer inzwischen bereits auf französischem Boden. Nachdem sie sich am eigentlichen Etappenziel Hohberg mit lecker Schnitzel und Cola gestärkt hatten, beschlossen die beiden nämlich, die Reise bereits heute fortzusetzen. Ihr selbstgestecktes Ziel Bordeaux erreichen sie nach einer Uebernachtung in Troyes allerdings erst an Tag 4.

Tag 5: Bordeaux - Tarifa
Eigentlich steht heute die Etappe Angouleme - Madrid auf dem Plan. Aber damit geben sich Ole und Kayer nicht zufrieden und fahren statt dessen von Bordeaux nach Tarifa - eine Doppeletappe von ungefähr 1500 km.

Tag 6: Tarifa
Die Strapazen der gestrigen Monsteretappe haben sich gelohnt: Ole und Kayer nutzen ihren Vorsprung, um einen Tag Pause zu machen.


 
4.3.2009

Wer hätte das gedacht: Nach anderthalb Jahren geht die Schweinische Produktion tatsächlich dem Ende zu.
Und was soll ich sagen: Trübsal blasen ist nicht wirklich, denn so langsam dreht sich das Zahlenkarussell im Kopf immer rasanter.
Morgens nach dem Aufstehen schmeckt der Kaffe nicht mehr nach „... Nicht schlecht fürn Erdenwurm“ (Zitat Swampie sz20_06), sondern eher nach „... Chrisse, nicht vergessen: sz13_06 Tür ersetzen, Blitzfarbe in sz17_20 ändern, Kreuz machen beim Kol-Check
von sz14_02+03 ...“.
Übrigens: Ich hasse Zahlen.
Deswegen war das schnell noch eingeschobene Comic weniger ein Stress- als doch ein Spaßfaktor, da übersichtlicher und nicht ganz so komplex wie ein 22minütiger 2D-Zeichentrick-Film. Keine 85-spaltigen Listen für dieses kleine Meisterwerk, nein, die Comic-Liste kam mit drei (DREI!) mickrigen Spalten aus.
Und Schweinevogel zum mit aufs Klo nehmen, ist doch auch mal ne ganz nette Abwechslung, weil ohne ihn gehts ja nicht mehr ...
 
28.2.2009

Liebe Leser!
Nachfolgend ein paar Texte, welche berichten über Nudeln , Autos, Comics, Filme, Animationen und allerlei Zeichentrickstudio-Alltag.
Ein Dank an alle Schreiber!
Uuuund: super Bilder vom OLE & KAYER Abschiedsessen gibts HIER
Und nicht vergessen ins spannende Reisetagebuch zu linsen!
      

Konstantin teilt mit:

Ab und davon – alles flieeeeeßt nur so! Und schon bin ich wieder vogelfrei und raus aus den Fängen des Schweinevogel-Paralleluniversums. Ein Abgesang mit Pauken und Trompeten. Ich danke allen lieben Mitarbeitern, die mir das Handwerk der Zeichentrickzauberei
etwas näher gebracht haben – ihr ward nuper sett – äh, super nett! Ha ha! Alles Gute und bis zur Premiere im März "toi-toi-toi" oder wie man das auch immer schreiben mag!
Auf bald, K-Man!
P.S.: Eine letzte Anmerkung in eigener Sache: Kauft Tapes, mann/frau/verdammt! Visit Gafas del Rigor Cassettes.
P.P.S.: To Schwarwel – bessere Laune demnächst, please! Das ist ganz wichtig im harten Zeichentrick-Biz! Da muss man immer mal lächeln, ha ha! Für unsere lieben Kinder. Ahoi ...


Marie:

... Tagebuch schreiben, bis 16:00 Uhr, aber flotti! ... Bitte.

Hallo, ich heiße Marie und bin quasi die ... äh ... neuste Praktikantin (mit Katarina zusammen) – und wohl auch mal dran.
Ja, eigentlich gibts da nichts zu meckern. Ich mein, es ist echt schön hier und an Stoff zum Berichten wird es auch nie fehlen. (Alle sitzen immer voller Konzentration über ihren Arbeiten und reden nicht miteinander ... doch manchmal wird aus erstaunlichen und oft nicht nachvollziehbaren Gründen das Eis gebrochen und die eigentlich doch recht fröhlichen Menschen quasseln, pfeifen, singen und lachen sich gegenseitig aus ... nenne jetzt keine Namen.) Und das sage ich noch nach drei Wochen.
Genau, Anfang (9., um genauer zu sein) Februar bin ich in Leipzig angekommen und wurde gleich mit den verschiedensten Arbeiten behäuft ... Scannen, Bilder ausmalen (Kolorieren) und Cleanen waren einige meiner ersten Aufgaben. Mittlerweile kann ich auch schon Animationen timen (die ganzen englischen Wörter ... iiii) und Linetests machen, die ganz notwendig für uns alle sind.
Den groben Durchblick über die verschiedenen Abläufe habe ich auch schon. Das alles ist so mega komplex – aber doch so interessant.
Nach meiner bisherigen Zeit hier, bei der Schweinevogel-Produktion, bin ich immer noch erstaunt. Es ist ja echt WAHNSINNIG, wie viel Zeit, Nerven, Konzentration, Geld, Personal usw. ... in einen "gerademal" 22,?? min. Trickfilm gesteckt werden. Was dabei rauskommt, ist echt lustig. Vor allem, wenn man sich mit den verschiedenen Leuten, die alle mitmachen, das Endprodukt dann endlich mal anschauen kann.
... So, ich bin auf jeden Fall richtig gespannt darauf und mach mit Begeisterung auch gerne noch weitere 3² Wochen weiter ...

Grüße Marie
27. Februar 2009 (12:10 Uhr)


Peter:

Der Monat Februar neigt sich zielstrebig dem Ende zu und das gerade erst begonnene Jahr 2009 hat bereits 1/6 seiner Zeit hinter sich gelassen. Das Leben ist eben ein Werden und Vergehen. Apropos Gehen. Heute (Do) ging es anlässlich des großen Abschiedsessen mit unserem TEAM SCHWEINEVOGEL OLE & KAYER an die Pasta. Obwohl Spaghetti angekündigt wurden, gab es Rigatoni. Oder waren es doch Cannolicchi? Egal, Pasta ist Pasta. Basta! Für den geneigten Vegetarier bot sich auch die Möglichkeit, das Ganze mit einer Pilzsoße zu verfeinern. Lecker wars. Danach ging es dann wieder an die Arbeit. Neben dem Kolorieren der Hintergründe des Schweinevogel-Films trug man mir des Weiteren auf, einzelne Seiten eines neuen Comics aus dem Hause Schwarwel mit Farbe zu füllen und kurze Filme fürs Internetz zu schneiden. Gesagt. Getan. Der eine dokumentiert die Rallye Benefizparty für das bereits erwähnte TEAM SCHWEINEVOGEL. Der andere hält in klitzekleinen Eindrücken fest, wie FIL sein Publikum in der Moritzbastei mit gekonntem Witz und charmanter Art zum Lachen brachte. Jeder, der dieses Spektakel verpasste, hat was verpasst. Lustig wars. Einer meiner persönlichen Höhepunkte in diesem Monat Februar, der stets schneller vergeht als seine Schwestern und Brüder.


Laura:

Liebstes Tagebuch,
schon wieder sind zwei Wochen eifrigen Scannens, Cleanens und Toonboomisierens (?) vergangen. Außerdem durften wir das Comic zum Film kolorieren. Daran konnte ich mich allerdings erst in den letzten Tagen beteiligen, da ich vorige Woche krank das Bett hüten musste. Naja, dank dem Schmetterding wissen wir ja zum Glück, dass auch Hämatome und Übelkeiten eigentlich nichts als Spaß verbreiten wollen ... ;)
Am Donnerstag hat sich die ganze Mannschaft ins Fela begeben, wo es zur Verabschiedung des Teams Schweinevogel lecker Nudel-Essen gab – letzte Gelegenheit für Ole und Kayer, Energie für das kräftezehrende Rennen nach Afrika zu sammeln. ;)
Jetzt ist erstmal Wochenende und dann geht es bestimmt nochmal richtig los – schließlich bleibt bis zum Hausfrauentest-Screening am 28.03. nicht mehr viel Zeit. Ich seh bei Chrisses ganzen Listen, auf denen steht, was schon fertig ist und was nicht, zwar nicht richtig durch, aber ich denke wir schaffen das schon. ;) Ich freu mich schon total drauf, den Film endlich auf der großen Leinwand zu sehen!
Bis zum nächsten Mal,
Laura


Dirk:

Liebes Tagebuch,

das Abschiedsessen am Donnerstag um 12:00 im Fela vom Team Schweinevogel Ole & Kayer war doch mal ’ne schmackhafte Angelegenheit. Lecker Spaghetti für alle in zwei Variationen und die beiden Rallye-Profis und Friends mit am Start.
Da brauchte man sich doch wenigstens einmal nich’ übers Mittagessen den Kopf zerbrechen
und wie der philosophische Esel jeden Tag aufs Neue verhungern. Kann eben auch Leben retten, wenn einem die Entscheidung mal abgenommen wird, danke dafür ...!
Im Studio cleant, scant und koloriert alles, mich eingeschlossen, weiter locker flockig vor sich hin und wies aussieht liegt die Vermutung nahe, dass es ja nun doch noch was werden kann mit der Deadline für Schweinevogel am 28.03.09, denn die Worte hörte ich wohl, allein mir fehlte der Glaube ... ;)
Und weil es ja so ‚wenig’ zu tun gibt, zeichnet unserer Regisseur ma eben noch ein ganzes Comic-Heft nebenbei, wie auch immer er das hinbekommt, das weiß nur Tyler D. !!!
Ich bin auf jeden Fall gespannt, weil es soll echt gut sein (hab ich gehört!).
Oh toll, hab doch grad in diesem Moment erfahren, dass da noch eine womöglich letzte Animation für mich abfällt (vom Knochenflug ma abgesehen ...), der berühmte Bombo nämlich, der sich vom Schweinevogel-Logo abseilen soll, da sag ich doch: „Na logo!!“
Ansonsten wünsch ich Ole & Kayer viel Glück und Hauptsache „Ankommen“, damit wir bald ein Ankunfts-Essen anschließen können.
Und fährt Konstantin’n’Opel – HA, HA ...!, Viel Glück auch für dich, der du den letzten Tag bei uns warst.
Bis dahin.


Patrik:

Liebes Tagebuch,

gestern waren wir (so ziemlich alle Praktikanten + die üblichen Animationskabuffbesetzer) auf Klassenfahrt.
So fühlte es sich zumindest an, als wir am Mittag ähnlich wie beim Essenfassen in einer Jugendherberge alle an einem der Tische der gastronomischen Einrichtung Fela Platz nahmen, um uns daraufhin mit Pastagerichten vollzustopfen.
Wir zollten mit unserem Hunger den zwei Rennfahrern Tribut, welche sich in den kommenden Tagen mit Schweinevogelkonterfei auf der Motorhaube in Richtung Afrika auf den Weg machen.
Auf ihre Kappe (eigentlich hat nur einer von beiden immer so ein rotes Basecap auf ) ging nämlich dieser leckere Nudelschmaus.
Dank also an jene Kfz-Freaks und Abenteurer und dank auch an Glücklicher Montag für die Finanzierung einer opulenten Mahlzeit.

Also, nochmal ein paar Folgen „Auf Achse“ schauen und dann allzeit gute Fahrt. 
 
12.2.2009

Unsere lieben Animatoren Dirk, Patrik und Jens hatten am Do 05.02. das Vergnuegen, anlässlich des Kinostarts von "The Spirit" Signierstunden im Leipziger CineStar zu geben.
Fotos findet ihr auf der CineStar-Webseite Hier klicken! sowie auf www.myspace.com/gluecklichermontag
Liebste Grüsse und bis bald!
Sandra


Laura schreibt:

So, da bin ich wieder, liebes Tagebuch.
In der Zeit, seit meinem letzten Eintrag, haben alle weiter fleißig an der Fertigstellung des Schweinevogel-Trickfilms gearbeitet. Ich verbringe noch immer die meiste Zeit mit Scannen und Bearbeiten und halte Chrisse auf Trapp, weil ich die Anweisung "Bei Unklarheiten nachfragen!" sehr ernst genommen habe. ;)
Am Samstag habe ich, umringt von Lostrommel, belegten Brötchen und verführerischen Kuchen, mit Chrisse im Duke den Team-Schweinevogel-Merchandise-Stand betreut. Habe mir bei der Tombola natürlich auch ein Los gekauft und sogar gewonnen! Du siehst also, es liegen ein paar außerordentlich erfolgreiche Tage hinter mir. ;)



Laura - fleißig am myspacen.


Chrisse schreibt:

Am Samstag, 07.02.2009 war es soweit: Die Benefiz-Party für Schweinevogels Racing-Team im Duke.
Sandra und ich waren pünktlich vor Ort und trafen einen etwas überforderten Kayer an, der gleich versuchte, mir beim Lose rollen zu helfen. Jedoch war das nicht wirklich ergiebig, er kam auf einen Schnitt von einem halben Los in fünf Minuten. Da kamen Laura, Dirk und Yvonne gerade recht, gleich übernahmen sie die ehrenvolle Losrollerei.
In Windeseile stand dann auch der Merchstand, im Raucherkabuff, in dem auch das Kuchenbuffet, das Brötchenbuffet und die Tombolapreise ihren Platz hatten. Laura und ich hatten einen super Platz von dem aus wir im Blick hatten, wer was gewonnen hatte. Bangend um unsere ausgeschauten Lieblingspreise (Laura: Salatbesteck; Chrisse: Simpsons-Cluedo) verfolgten wir die rasante Leerung des Tombolaregals.
Und als ich dann endlich das Gefühl hatte, jetzt Lose kaufen zu müssen, bekam ich zwei Nieten. Na toll.
Schwarwel suchte sich wunderhübsche Kaffeetässchen aus, durch deren Henkel nicht einmal ein Finger zu passen scheint.
Die Versteigerung haben wir dann verpasst. Und auch das super Schweinevogel-Rallye-Spiel konnten wir leider nicht ausprobieren. Brötchen, Kuchen und Lose fanden reißenden Absatz, es war voll und alle schienen zufrieden und entspannt.
Danke an Dirk, der Ralfs Part als Kameramann übernahm, da Ralf einen mysteriösen Badewannenunfall hatte.
Würde mich mal interessieren, wie viel Euronen (schreckliches Wort) denn nun letztendlich zusammengekommen sind ...



Peter schreibt:

Wie immer gibt es stets zwei Seiten einer Medaille. Zum einen werden wissenswerte Sachen vermittelt, gefestigt und man vergisst sie nicht so schnell (vermutlich nie), wenn man sie ständig und permanent wiederholt. Doch leider ergeben sich dadurch auch nicht sehr viele Situationen, die man als herausragend oder erzählenswert bezeichnen könnte. Zu allem Überfluss schleicht sich die unerwünschte Routine ein und mit ihr die kleinen Schusselfehler, die einem an schlechten Tagen leicht aus der Fassung und dann zur Verzweiflung bringen können. Der beinah alltägliche Vorgang lässt sich am besten wie folgt beschreiben: Inbetweenen, Cleanen, Scannen, gescannte Bilder Bearbeiten, Kolorieren, Korrektur der kolorierten Hintergründe. Die Reihenfolge ist hierbei beliebig. Oftmals ist man mit einer dieser Tätigkeiten einen ganzen Arbeitstag oder noch länger beschäftigt.
Dennoch freue ich mich sehr, an dem Entstehungsprozess eines Zeichentrickfilms beteiligt sein zu dürfen. Man betrachtet das Ganze nicht nur von außen, sondern wird ein Teil dieses Vorganges und eins mit der Materie. Zeit und Raum verlassen dann vollständig das Bewusstsein und die Realität, wie wir sie bis dato kannten, löst sich zu sehend in Wohlgefallen auf. Mit einem Mal tragen sich merkwürdige Dinge zu und vor den eigenen Augen spielen sich sonderbar anmutende Ereignisse ab. Farblose Bleichstiftzeichungen, die gerade noch zweidimensional vor einem lagen, werden nun wie durch Zauberhand zum Leben erweckt und bauen sich in ihrer kompletten Größe vor mir auf. Und das sogar in Farbe. Ein Lied trällernd fliegt eine Art Schmetterling über unseren Köpfen umher. Das insektengleiche Geschöpf singt irgendetwas mit "Gna", glaube ich zumindest. Immer mehr dieser seltsamen Gestalten kommen bedrohlich auf mich zu. Dann bleiben sie plötzlich stehen und eine dieser Kreaturen, den sie Schweinevogel nennen, tritt aus ihrer Mitte, schaut mich an und sagt lächelnd: "Hossa, es ist vollbracht!"
Na ja, ganz so weit ist es dann doch noch nicht. Ende März soll er endlich fertig sein. Der erste Schweinevogel-Film. Und so, wie es aussieht, liegen wir auch voll im Zeitplan, nachdem er wieder und immer wieder verlängert werden musste. Und trotz des bestehenden Zeitdrucks bleiben alle hoch konzentriert und vor allem freundlich. Auch zu den Praktikanten. Man kann also bedenkungslos Fragen stellen, wenn sich Probleme und Schwierigkeiten auftun. Und das tun sie bestimmt.
 


Dirk schreibt:

Wie wir uns erinnern, gab es im Sommer ja das Schweinevogel-EM-Tippspiel, bei dem der Gewinner einen ganz besonderen Preis gewinnen konnte.
Unser Best Prop Animator Of The World Jens kam auf die glorreiche Idee, als ersten Platz eine
Gastrolle im neuen Schweinevogel-Film zu vergeben.
Gesagt, getan und nun hatten wir den Salat! Wie um alles in der Welt sollte nun diese Gastrolle in den Film integriert werden? „Kein Problem!“, meinte Schwarwel, „da finden wa schon wat“. Und tatsächlich hatte er wieder einmal recht.
Gewinner des SV-EM-Tippspiels war nun Tino Kleinert, genannt Sweety, der Cousin unserer Produktionsleiterin Sandra, und mir wurde die ehrenvolle Aufgabe zu Teil, ihn in eine Trickfilmfigur umzuwandeln und zu animieren.
Nun ist es nach knapp 1 1/2 Wochen vollbracht – HOSSA! und ich bin sehr mit dem Ergebnis zufrieden.
Da bleibt mir nur zu sagen: Jens ist Schuld an allem!
Mir die Möglichkeit verschafft zu haben, mich mit eigenem Characterdesign völlig frei in der Animation austoben zu können, werd' ich ihm wohl nie verzeihen ...;)

         
vorher...                                   nachher...   äh, the other way round. oder?



Konstantin schreibt:

Wie die Tage vergehen. Bin nun „aufgestiegen“ und habe erste Erfahrungen im Cleanen sammeln dürfen. Endlich einen richtigen Bleistift in den Händen halten. Und wie häufig man den spitzen muss – verrückt! Im Photoshop ist der immer gerade so scharf, wie man ihn haben möchte. Doch hier, im „Real Zeichentrick-Life“ ist noch Handarbeit am Lichttisch gefragt. Mal sehn, wie cool der Mauli-Lehrer demnächst vor sich hinmorpht!
Ansonsten geht alles seinen Gang – Chrisse hatte Geburtstag und wir alle kamen in den Genuss eines vorzüglichen, veganen Schokokuchens! Das ich sowas auf meine alten Tage hin noch erleben darf, ha ha!
Nur Respekt und Anerkennung. So, am Freitag gehts weiter. Kuriere bis dahin noch einen kleinen, aber feinen Handmuskelkater aus – man liest sich! K-Man


DDJ schröbte:

Ich zeichne gerade die letzten, aber nicht zu unterschätzenden Propanimationen.
Da geht es gewaltig zur Sache.
Licht und Energiegewalten: =20
BBBRRRRUUUUUUUUURRRRRZZZZUUUUUUUUURUUUURUUUUUSCHUUUUZU
Geheimnisvoller Nebel: =20
hhhhhhh...ff...ffff...ffff...ssss..sss........hhhh..hh...
Blitze: zzzz  kkzkkrk krzzrzz kzzzz xzzzzxxxx xxxzzz zz z
Schlamm in verschiedenen Zuständen: blllblbbbblluubbllb bschllub schsssbbll
Ihr merkt es schon, Special Effects aller feinster Sorte. Power 3000.

Glück auf, DDJ.


Jens beim schsssbblln.
 
28.1.2009

TAGEBUCH DELUXE
Was geht ab im GlüMö-Studio - Praktikanten und Kollegen berichten:


Gastschreiberin Laura:

Liebes Tagebuch,
heute ist Mittwoch und mein zehnter Tag als Praktikantin bei Glücklicher Montag.
Die vergangenen Tage verbrachte ich im Wechsel zwischen Kommentare bei MySpace versenden, was ich – obwohl eigentlich MySpace-Nichtbenutzer – inzwischen schon wie meine Westentasche kenne ;) und dem bereits oft erwähnten Scannen und Bearbeiten von Hintergründen für unseren grandiosen Schweinevogel-Film. Dank der richtigen akustischen Begleitung (mein Favorit ist bisher ein äußerst absurdes, dafür aber umso unterhaltsameres SciFi-Hörspiel ...) vergeht die Zeit wie im Flug. Deshalb muss ich jetzt auch erstmal schnell weiterarbeiten. ;)
Bis dann!




... weiter geht's mit Peter:

Die Augen brennen. Die rechte Schulter ist verspannt. Die Konzentration schwindet. Dennoch gibt es kein Halten. Fast jeder Tag wird dazu genutzt, die Hintergründe des Schweiniversums mit den unterschiedlichsten Farben zu füllen. Die farblosen Landschaften werden wie Frankenstein künstlich zum Leben erweckt. Sie beginnen in den hellsten und grellsten Lichtern zu flimmern und zu existieren. Nach der endlosen Scannerei und dem ewigen Cleanen kann man nun endlich Farbkleckse am Ende des Tunnels erkennen. Ganz deutlich zeichnen sie sich von ihrer Umgebung ab. Mit ihnen leuchtet auch der Schimmer der Zuversicht, den Schweinevogel-Film bis Ende März fertig zustellen. Bis dahin dauert es aber noch ein Stück. Also übt euch in Geduld und zählt die Tage, bis der Messiahs in der Gestalt des Schweinevogels zu euch spricht und euch die ewige Erleuchtung bringt!

Bald, meine lieben Freunde, bald!


ein paar Sätzchen von Yvonne:

Liebes Tagebuch,

ich habe letztens ins Fach BG-Koloration und Licht & Schatten gewechselt. Dirk und Patrik haben aber noch die eine oder andere Szene animiert und sind wohl auch noch dabei, so dass es wieder was zum Cleanen gibt. Find ich super. Denn ich sage nur: Maus-Arm! Ja, da muss man aufpassen.
Naja, der Film muss fertig werden, ich muss weiter machen und die BGs warten.

Bis denne, Yvonne


stylisch als Interview Dirk, Patrik und DDJ:



Clean-Up-Artist Yvonne bittet die Animatoren zum Interview.

Yvonne: „Nun haben wir ja bereits Januar (2009). Im März soll der Film fertig sein. Die Produktion "SCHWEINEVOGEL – Es lebe der Fortschritt!" neigt sich dem Ende zu. Es wird an sämtlichen Arbeitsplätzen gescannt und koloriert.
Nachdem ihr bereits den Bleistift zur Seite gelegt und euch im letzten Jahr verabschiedet habt, stellt sich mir nun die Frage, was euch hier wieder ins Studio treibt.“

Dirk: „Der pure Schweinevogel-Entzug hat mich wieder hergetrieben und anders als bei anderen Süchten hab ich kein schlechtes Gewissen, mich den letzten Versuchungen wieder vollends hinzugeben.“

Patrik:    „Ich war ja quasi nie richtig weg. In der Zwischenzeit habe ich für ein anderes kleines Projekt zweier befreundeter Filmemacher ein paar Animationssequenzen gezeichnet, die aber auch noch auf ihre Fertigstellung warten. Dafür durfte ich den Glücklicher Montag-Lichttisch weiterhin als Arbeitsplatz nutzen, so dass ich nach wie vor immer über die Schweinevogel-Produktionsfortschritte im Bilde war.
So ließ der Umstand nicht lange auf sich warten, dass noch einige Layouts von noch nicht animierten Schweinevogel-Szenen nachrutschten, um die ich mich im Augenblick kümmern darf.“

Jens: „Ich hatte ja den Bleistift nicht direkt zur Seite gelegt, sondern vielmehr mit der Maus eingetauscht. Das heißt, vorwiegend am Rechner sitzen, Backgrounds kolorieren und Animationen anpassen.
Letzte Woche war Chrisse im Urlaub und ich durfte die Ersatz-Chrisse sein. Das war nicht ohne. Nur noch Szenen-Nummer und Sequenz-Zahlen. Wer scannt was, wer koloriert was, Häkchen in Listen machen, Backgrounds-Übergabe mit Schwarwel (Stift nicht vergessen), neue Liste für die Listen, die ich noch machen muss ... Ich frage mich, wie das Chrisse macht ...“


Yvonne: „Was habt ihr in der Zwischenzeit denn so getrieben?"

Dirk: „Hatte ich schon erwähnt, dass ich auf Entzug war? Natürlich habe ich gelitten.“



Patrik:    „Ich habe unermüdlich gezeichnet und gemalt, nur eben – wie schon erwähnt – für einen anderen Auftraggeber. Dabei hat mir Dirk auch ein wenig unter die Arme gegriffen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Aber er sollte auch mir danken, schließlich habe ich so versucht, ihn von seiner Schweinevogel-Sucht zu kurieren. Leider ohne Erfolg wie man sieht.“

Jens: „Ich war mal kurz in Dresden. Dann kochte ich noch eine Hühnersuppe und besuchte meinen Freund Olaf.“


Yvonne: „An welchen Szenen arbeitet ihr gerade und was passiert darin?“

Jens: „Jetzt gerade ist es die sz15_01/02. Da sieht man das Videospiel ‚Bombo’ im Hintergrund im TV. Bombo droht dem verbitterten Einbeinkreis und dieser hüpft aufgeregt.“

Dirk: „Schweinevogel ist mit seiner Crew auf dem Planeten ‚Urknallbonbon’ angekommen, steigt aus seiner Zeitmaschine die Leiter hinab und äußert verbal sowie stark gestikulierend seine Genugtuung gegenüber den Spinnern an den Elite-Universitäten, die es seiner Meinung nach nie schaffen würden, eine funktionierende Zeitmaschine zu bauen.“

Patrik:    „In der Szene, mit der ich mich gerade beschäftige, erinnert sich Mauli, der heimliche Star des Films, an seinen früheren Schauffellehrer und dessen Credo ‚Maulwürfe seien nicht für das wilde Leben geschaffen’. Dies geschieht in einer Art Rückschau, in der sich Mauli als kleiner Schulbub mit dem Lehrer konfrontiert sieht, bevor sich diese ganze Traumsequenz wieder in´s Hier und Jetzt zurückmorpht.“


Yvonne: „Gab es während der Arbeiten am Film Sachen, die euch überrascht haben bzw. mit denen ihr nicht gerechnet hattet?“

Dirk: „Die süßeste Frau getroffen zu haben, die uns zu dem auch noch interviewt.“

Patrik:    „Ich habe nicht gedacht, dass ich beim Zeichnen der Mundstellungen für die Sprechanteile der einzelnen Charaktere diese Routine entwickeln könnte, welche meiner Meinung nach inzwischen vorhanden ist. Wohlgemerkt in Bezug auf die Schweinevogel-Figuren. Womit ich auch nicht gerechnet habe, ist die Dauer der Produktion. Ich dachte, das dauert alles noch viel länger ... Grins.“



Jens: „Ja, dass ich immer noch hier bin. Geplant waren ja nur zwei Monate und nun bin ich schon ein Jahr mit dabei. Damit hatte ich nicht gerechnet.“




Yvonne: „Was mich schon lange interessiert. Habt ihr eine Lieblingsszene oder vielleicht einen Lieblingscharakter und warum ?“

Patrik:    „Mir gefällt nicht einer von diesen Hackfressen ... nochmal Grins.“

Jens: „Der Rauch in der sz18_12. Eine DER Schlüsselfiguren im Film.“

Dirk: „In meiner Lieblingsszene fragt Swampie das Trio Iron, Schweinevogel und Sid, wie der Drecksplanet, auf dem'se abhängen, denn heißt und fragt weiter: Stummhausen, oda wat? Obs nun an der Kameraperspektive oder den Schatten liegt, ich weiß nicht, sie wirkt für mich einfach am glaubwürdigsten und bringt Swampies Charakter genau auf den Punkt.
Mein Lieblingscharakter Iron Doof stand schon sehr früh fest, wie auch die vorher benannte Szene, da sie als eine der ersten entstanden ist. Iron Doof hat für mich das meiste Potential für echt witzige Animationen und besitzt noch dazu die mit Abstand beste Synchronstimme.“
   

Yvonne: „Würdet ihr so einen Schweinevogel-Film nochmal machen?“

Dirk: „Unbedingt, auch wenn ich aufpassen muss, nich' irgendwann in der Geschlossenen zu landen“ ... grinst

Patrik:    „Selbstverständlich wäre ich wieder dabei. Allerdings unter der Bedingung, anstelle dieses Kinderschrecks Schweinevogel und dieser Fratze von Iron Doof vollkommen neue Hauptcharaktere zu etablieren. Mir schwebt da eher so eine pfiffige Maus vor, welcher ein tolpatschiger, dennoch aber sportlicher Lulatsch mit Löchern in den Schuhen zur Seite steht.
Dieser unreinliche Sid müsste natürlich auch durch einen gelben Hund ersetzt werden.
Mit solchen Figuren sehe ich uns schon jetzt als überregionalen Marktführer in der Trickfilmbranche.
Desweiteren plädiere ich für das zukünftige Produzieren in Schwarz-Weiß, um die Kosten im Kolor-Department zu senken.“

Jens: „Na klar, alle sind so lieb hier und sonst hab ich doch niemanden.“


Yvonne: „Was habt ihr für euch aus dieser Zeit im Schweiniversum gelernt?“



Dirk: „Everything is animated, aber nich' ma eben schnell!“

Jens: „Das Wort ‚eigentlich’ gibt es eigentlich nicht und Prokrastination bringt gar nichts.“

Patrik: „It´s only animation but I like it.“


Yvonne: „Danke.“



K-Man schrieb folgendes nieder:

Uffta!

Hallo Zeichentrickfans! Hier schreibt der Praktikanten-Neuzugang. Scannen, cleanen, kolorieren, wunde PC-Augen und ein gesteigerter Teebedarf ... Wer hätte gedacht, wieviel Arbeit und Nerven in 20 Minuten Animation stecken.
Seit gut 2 Wochen versuch ich mich nun auch mal an Photoshop & Co! Alles nicht ganz so leicht. Doch es gibt ja von allen Seiten wertvolle Tipps und Tricks, wie guuuut! Mal sehen, wann man uns die ersten "LiScha*"s überlässt (*Licht-Schatten-Effekte)!
Es bleibt spannend – mehr demnächst!
Schweinevoglísche Grüße aus dem Studio des Zeichentrick. Hossa!


Und Marius dieses:

Hallooo Tagebuch,

ich musste rennen. Aber heute habe ich es endlich mal wieder geschafft, meine Straßenbahn zu kriegen (ja ja rechtzeitig ins Bett hilft, ist aber langweilig).
Nun, da mir dieses Meisterwerk gelungen ist, bin ich hochmotiviert und gespannt, was ich heute noch für weitere außergewöhnliche Leistungen erbringe. Vielleicht schaffe ich es sogar, meine mitgebrachten Stullen mal nicht schon vor der Mittagspause zu essen. Oder etwas, das ich in Farbe scannen soll, auch tatsächlich in Farbe zu scannen und nicht wie den Rest in Graustufen, weil ich vergessen habe das umzustellen.
Ja, ich kann mich über die kleinen Dinge im Leben freuen, wenn ich meine kleinen Ziele erreicht und meine kleinen Probleme gelöst habe (z. B.: Wie mache ich mehrere hintereinander stehende Flaschen verschieden durchsichtig? Lösung: Outsourcing.) Für die richtig großen Probleme (Weltuntergang und Ähnliches) gibt es die lustig bunten Figuren in euren Comics ...
In diesem Sinne ...
Marius


Schlußworte von Chrisse:

Nach der einwöchigen Abwesenheit meinerseits – Hirn von Bergluft durchblasen lassen – scheint es, als wäre DDJ die perfekte Ersatz-Chrisse gewesen. Danke dafür!
Und auch Peter hat sich bewährt – als Ersatz-DDJ.
Der Backgroundordner ist vollgepackt mit bunten Bildern, hier und da werden sich die Farben wohl noch ändern, aber man bekommt schon einen Vorgeschmack darauf, wie toll das alles im Film aussehen wird.
Außerdem: Die Mauer muss wieder her – so geschehen im Studio, welches nun in zwei Bereiche eingeteilt ist. Im vorderen Teil ist ab sofort das (POP UP-Büro. Im hinteren Teil haben wir es uns gemütlich gemacht – und das ist es wirklich: gemütlich – wer hätte das gedacht.
Außeraußerdem freuen wir uns alle schon auf FIL, welcher uns noch vom Comicfest in blendender Erinnerung geblieben ist. Was kann der von Floristen wiederbelebte Valentinstag Schöneres bieten? Was? Nichts, außer vielleicht belgische Pralinen ...
Es grüßt aufs Herzlichste – eure Chrisse





 
12.1.2009

Liebe Tagebuch-Leser,

 

am Do 08.01. hatten wir das Vergnügen, einer Lesung der US-Amerikanischen Autorin und Nebula Award-Preisträgerin Nancy Kress sowie einer anschließenden Diskussionsrunde mit SCHWARWEL im Leipziger Paris Syndrom beizuwohnen.

Ein äußerst interessantes Gespräch über Science Fiction, Fantasy, Zukunftsvisionen, Comics und Stories ...

 

Unser SCHWEINEVOGEL-Freund Thowi hat den Abend digital festgehalten.

 

Liebe Grüße

 

Sandra

 

           

 

 

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4.1.2009

Werte Gnaschaft!

Jetzt folgt ein kleiner Jahresendrückblick.

In der Schweinachtszeit ging es beim Glücklichen Montag nochmal Drunter und Drüber.
Neben dem famosen Schweinachtskalender galt es noch, sich um die überaus erfolgreiche Schweinachtspost der Schweiniversum-Kumpel zu kümmern. Schweinevogel, Swampie und Iron Doof schroben sich die Fingerkuppen wund, während die Glückshexe Puffelchen fleißig ihren Besen schwang, um die Gewinner der Gewinnspiele zu küren.
Und dann war da noch das fantastische Adventsglühen. Nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte, lichteten sich die Wolken am Himmel just in dem Moment, als unsere fleißigen Helferlein Annett und Heidrun eintrafen.
So stand einem lauschigen Abend unterm Sternenhimmel mit diversen romantischen Feuerstellen nichts mehr im Wege. Und gerade, als alles aufgebaut war (das Buffet, der Getränkeausschank mit Mikrowelle, der Grill, der Helfer-Andy, die Sofas, die Glühweinvorrichtung), kamen auch schon die ersten Gäste. Jeder brachte etwas mit: Kekse, vegan - hier ein großes Hossa an Anja und Thowi, die wunderschöne vegane Schweiniversumkekse buken - und unvegan, Lebkuchen, Orangen oder einfach nur drei Paar Handschuhe.
Das Buffet erfreute sich überaus großer Beliebtheit. Der Renner war DDJs original Erzgebirgischer Bergmannsschiss - ein Gaumenschmaus.
Die Kinder durften sich im zum Kino umfunktionierten GlüMo-Studio während dem russischen Märchen "Das bucklige Pferdchen" die Nasen wärmen, wähend draußen gefühlte 30 Liter Glühwein platt gemacht wurden.
Und als der Feuerzauber vorbei war, durften die restlichen Anwesenden noch in den Genuss des Animationsfilms "Der Krieger und die Felder" von Nils Eckhardt kommen, mitanimiert von den Anwesenden MC Reindeer aka Patrik Müller und Herrn D. Reddig.
Ein schöner Abschluss einer wahrlich herrlichen Weihnachtsfeier.
Und jetzt, nach den geruhsamen Tagen zwischen den Jahren (naja!) gehts ran an den Backgroundspeck. Mal sehen, wieviele Stapel fertige Hintergründe Schwarwel mir hinterlassen hat. Je mehr, desto bunter wird der nächste Animatic.
Ich freu mich drauf!
Ach und: Proscht Neijohr (wie man in meiner Pfälzischen Heimat zu lallen pflegt)!
 
1.1.2009

SANDRA schreibt:

Liebe SCHWEINIVERSUM-Freunde,

wir freuen uns sehr über euer reges und regelmäßiges Interesse an unserem SCHWEINEVOGEL-Tagebuch, unserem Studio-Geschehen, unserer Produktion „SCHWEINEVOGEL – Es lebe der Fortschritt!“ sowie allen Events und Ereignissen rund um das SCHWEINIVERSUM.

Wir möchten ein großes herzliches DANKE an euch aussprechen, dass ihr SCHWEINEVOGEL, seine Freunde und uns im Jahr 2008 begleitet habt.

Für unser gesamtes Team war es ein supi-tolles, interessantes und ereignisreiches  SCHWEINIVERSUM-Jahr 2008, in dem wir viele neue Erfahrungen sammeln und zahlreiche nette Menschen kennenlernen durften.
Es freut uns sehr, erleben zu können, dass das SCHWEINIVERSUM gewachsen ist und wie es weiterhin wächst. Dank euch!

Was wir mit SCHWEINEVOGEL und seinen Freunden 2008 wirklich alles so erlebt haben, könnt ihr hier HOSSA, IHR KNILCHE! nachlesen.

Und natürlich geht es im Jahr 2009 genauso spannend und ereignisreich weiter: Unser Film „SCHWEINEVOGEL – Es lebe der Fortschritt!“ wird endlich endlich! auf der Kinoleinwand zu sehen sein, neue SCHWEINEVOGEL-Comics werden veröffentlicht, es werden wieder zahlreiche Events mit und von SCHWEINEVOGEL sowie Signierstunden mit SCHWEINEVOGEL-Papa SCHWARWEL geben und auf der SCHWEINEVOGEL-Webseite erwarten euch natürlich wieder zahlreiche Specials und Aktionen ... und und und
Ihr dürft gespannt sein!

Wir freuen uns auf ein schönes gemeinsames SCHWEINIVERSUM-Jahr 2009 mit euch allen.

AUF ZU NEUEN UFERN!




Liebe Grüße

Sandra
 
8.12.2008

Liebes Tagebuch,
eigentlich wollte ich ja am Freitag ins Erzgebirge fahren und mich auf dem sagenumwobenen Schwarzenberger Weihnachtsmarkt mit Stollen vollfressen und literweise Glühwein trinken, während ich in Hartmuts Schnitzerladen Touristenherden beobachte. Doch stattdessen war ich zum Kurzfilmabend des Kulturnetzwerk e. V. im Four Rooms, wo neben anderen Kurzfilmen auch unser Schweinevogel-Video "Sag Gna!", der Kurzfilm "Quick Lunch – Das 1,8 Millionen Gänge Menü" und die Trailer zur Rockumentary "Over the Edge" sowie zum Film "Kevin – Integration eines Mythos" liefen. Ich war mit Chrisse schon etwas zeitiger aufgebrochen, um unseren Merchandise-Stand aufzubauen. Leider verirrten wir uns auf dem Weg ins Four Rooms. An irgendeiner dunklen Ecke wussten wir weder ein noch aus. Auf der anderen Straßenseite, hinter Büschen und Hecken versteckt, erspähten wir eine kleine Kneipe. Naja, Kneipe ist vielleicht etwas übertrieben. Es war vielmehr ein stehengelassener Baukontainer an dem in großer Leuchtschrift "Speedy Corner" prankte. Mutig trat ich ein, um nach dem Weg zu fragen. Es war wie in einem klassischen Western. Die Musik verstummte, die Gespräche verstummten und jeder der sieben Gäste drehte langsam den Kopf und musterten mich, den Fremdling, mit verstohlenem Blick. Ein Typ mit Schnurbart und eine Frau mit rotem Getränk stritten sich dann gefühlte 20 Minuten, welcher Weg denn nun der bessere wäre. Ich dachte ja immer, ich bin des Sächsischen mächtig, doch noch diesem Gespräch weiß ich, dass ich es nicht bin.
Ich hatte jedoch soviel verstanden, dass wir das Four Rooms dann schnell fanden, unseren Stand aufbauen und den Begrüßungssekt schlürfen konnten.
Der Filmvorführer war scheinbar vom Sekt auch sehr angetan, denn der musste immer erst geholt werden, wenn ein Film stockte oder mittendrin das Bild stehen blieb. Patrick und Dirk waren da, Sandra und Schwarwel kamen später auch noch dazu und noch etwas später die Erfolgsmusikerinnen der Band Lipstix und so wurde es ein lustiger Abend.
So, ich muss mal Schluss machen. Ich gehe noch ins Speedy Corner zum Sächsisch-Kurs.
Tschüssi, ddj.
 
8.12.2008

Verehrte Leserschaft,

wie der werte Kollege DDJ schon berichtete, verbrachten wir einen ereignisreichen Abend im Four Rooms. Der Kulturnetzwerk e. V. feierte statt Christmas x-mad, wie es so schön auf dem Flyer stand.
Neben zahlreichen Kurzfilmen – von Halbschwestern über Ulkbär zu „Quick Lunch“ – spielten nach dem Filmvergnügen auch noch zwei Bands. Im Ohr blieben auf alle Fälle Osis Krull hängen. Ich fühlte mich etwas subjazzed und strongrocked.
Spaß hatten wir auch im Backstage-Bereich, denn fälschlicherweise hatten DDJ und ich die für Sandra und Schwarwel bestimmten roten Wichtigseinbändchen und Getränkemarken abgestaubt. Es gab kostenloses Fattigauer (lecker! Biobier!), selbstgebackenes Brot und diverse Kartoffelsalatvariationen.
Auch Patrik und Dirk durften naschen, denn das an asiatische Kampfkunst erinnernde Bierdeckelflippen macht durchaus hungrig.
Jedenfalls vergingen die Stunden im Fluge und nachdem sich zwei Taximitfahrer gefunden hatten, machten auch wir uns auf den ach so anstrengenden Heimweg.
Schön wars!
 
30.11.2008

HEIDRUN SCHREIBT

6. Pomßner Weihnachtsmarkt und der 1. für SCHWEINEVOGEL & Co.

Also, wer von den stadterprobten SCHWEINEVOGEL-Fans nicht weiß, wo 
Pomßen liegt, hier die Erklärung.
Pomßen ist ein kleiner Ort an der S 38 zwischen Leipzig und Grimma, 
also im neuen Landkreis Leipziger Land. Von solchen Orten gibt es ja 
nun genügend, aber man muss sagen, Pomßen ist ein besonderer Ort, der 
weiß, wie man seine Bewohner und die der umliegenden Orte an einem 
ersten Adventssonntag aus dem warmen Wohnzimmer ins kühle Freie lockt 
- nämlich mit einem zünftigen Weihnachtsmarkt. So richtig mit 
Glühwein- und Bratwurststand, selbst gebackenem Kuchen, dazu Kaffee 
nach Hausfrauenart, diversen Verkaufsständen, mit Hexe auf dem Pferd, 
Weihnachtsmann in der Kutsche, einem Hornbläser-Quintett und erstmals 
mit einem SCHWEINEVOGEL-Merchandise-Stand.
Die Pomßer selbst sind, wer sie kennt, als feierfreudig und 
"weltoffen" bekannt. Genau diese Erfahrung habe ich heute als 
Standbetreuer und Verkäufer gemacht. Der Ansturm auf den 
SCHWEINEVOGEL-Stand war groß und ich habe in drei Stunden ordentlich 
T-Shirts - angefangen von "Kreatur Zwoa" (kann ich gar nicht so 
richtig verstehen) bis hin zum Kinder-Shirt "Sag Gna!" - und Buttons 
verkauft; SCHWEINEVOGEL-Weihnachtspostkarten, -Aufkleber und -Beutel 
verschenkt.
Auch war das Interesse an SCHWEINEVOGEL und seinen Freunden sehr 
groß. Es fing mit solchen Fragen an wie: "SCHWEINEVOGEL - was soll 
das denn sein?" Oder: "Wann ist Premiere und wie erfährt man denn 
das?" Auch gab es solche "wissenden" Aussagen wie: "SCHWEINEVOGEL 
kenn` ich aus dem Frühstücksfernsehen!" !!!!
Egal, die Pomßner sind jetzt für die SCHWEINEVOGEL-Materie 
sensibilisiert und das liegt garantiert nicht nur daran, dass fast 
die Hälfte der Weihnachtsmarkt-Besucher zum Schluss mit einem 
SCHWEINEVOGEL-Beutel nach Hause gegangen sind und sich auch morgen 
oder später an das Schweiniversum erinnern werden.
Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht und ich bin beim nächsten 
Mal wieder dabei.

Euer SCHWEINEVOGEL-Fan Heidrun.

Übrigens kann ich es kaum erwarten, das erste Türchen im 
Schweinachtskalender zu öffnen. Ich habe es heute (Sonntag) schon 
einmal probiert, aber denkste!!!
 
28.11.2008

Tjaja, es ist ruhig geworden in den schweinigen Hallen.
Ab und zu bahnt sich ein Quantum Ton den Weg durch die Mauer der Stille.
Meist ist es der Fernsprechapparat.
Staub senkt sich nieder auf die Zeichentischplatten und vereinzelt huscht eine Spinne über ihr Netz, welches sie sponn zwischen Stuhllehnen und Sitzflächen.
Doch geheimnisvolles geht vor, Dinge von denen kein Menschenwesen je zu träumen wagte.
Und ist es nicht diese welche magische Vorweihnachtszeit, in welcher ein jeder durch Tannenduft und Zimtgeschmack auf gar wunderbarste Ideen kommt?
Regisseur und Helferlein packen schöne Dinge ein,
welche dann geduldig warten, hinter Türchen aller Arten.
Alle Augen auf: den Schweihnachtskalender 2008!
 
4.11.2008

Die Welt ist im Wandel ... Ich höre es in der einkehrenden Stille ... Ich rieche es in der Luft, die einst wärmespendender Muff ward ... Ich spüre es im Druck, der nicht mehr vorhanden ...

Meine letzten Tage als Animator für Schweinevogel sind gezählt und der Gedanke
daran versetzt mich mehr und mehr in Schwermut.
Noch merke ich, wie mein Verdrängungsapparat volle Arbeit leistet, denn mein Herz hängt
mehr am Schweiniversum als es dies wahrhaben will, und den Tag, an dem es begreift, möchte ich nicht erleben.
Seit über einem Jahr bin ich nun hier und hauche den Figuren Leben ein, sei es mit dem Stift oder mit der Stimme (Nuff Nuff).
Dass jetzt alles vorbei sein soll, kann einfach nicht stimmen.
Schweinevogel selbst weiß nur zu genau, dass er sich, nachdem er nun von den Geistern erhört und ins Leben gerufen wurde, nicht einfach so mir nichts dir nichts wieder in die ewigen Jagdgründe zurückdrängen lässt. Dies seid euch gewiss und wenn die Nachwelt begriffen hat, was wir an ihm haben, wird er nicht mehr wegzudenken sein.
Nachdem ich nun sehe, wie der Film mehr und mehr Gestalt annimmt, werde ich immer stolzer, ein Teil von ihm und der Familie, die sich mit und um ihn gebildet hat, zu sein.
Wenn die Dinge so laufen, wie sie sollen, dann bin auch ich hoffentlich wieder mit dabei, wenn die Schweinevogel-Produktion in die nächste Runde geht, denn weitere Projekte sind geplant ... Also bis später.
 
4.11.2008

So, ich werde hier jetzt gar nicht besonders viel schreiben, da doch, obwohl ich angehalten wurde einen Eintrag zum Thema Produktionsniederlegung (was den Animationspart angeht) zu verfassen, hoffentlich nicht das Ende der Daseinsberechtigung, sondern vielmehr eine Art Winterschlaf für meine Schweinevogel-Animatorenpfote eingeläutet wurde.
Diese Woche werden meinerseits die letzten Blau- und Bleistiftstriche runtergerotzt, dann ist mein Szenenpensum endlich erfüllt. Nach mir die Scanflut, har, har !
Jetzt muss der Film nur noch bis spätestens März im Kasten sein (Da sonst die Patte alle ist. Also gebt Leute, gebt reichlich!!!). Dann wird der Menschheit dieser Geniestreich von einem Kurzfilm nicht länger vorenthalten sein. Dann werden die Kinder dieser Welt nicht länger vom Sandmann, sondern vom Schmetterding in den Schlaf gesungen. Dann, ja dann wird die Welt unter uns Schweinevögeln aufgeteilt werden ... Gnaaaahahahaaahaaaaaaahaahahaaaaaaaaaaa!!!!!!
Wenn sich dann dem ein oder anderen Golfplatztrampler das ungeheure Potential dieses Animationsbonbons erschließt, dann, so bin ich mir sicher, wird die Fördergeldquelle nur so sprudeln und so schnell nicht mehr versiegen (Ansonsten ist die Patte alle. Also gebt Leute, gebt reichlich!!!).
Dann wird es uns möglich sein, neue SV-Pflänzchen in die Welt zu setzen, welche wir alle doch so sehr zum Atmen brauchen! (Naja, um ehrlich zu sein: Ich kann diese Kreaturen nicht mehr sehen! Kauen, kauen, immer wieder nur kauen!)
Damit euer aller Lieblingsanimator Patrik ab nächstem Frühjahr/Sommer wieder mithelfen kann, das Schweiniversum auf ein neues Level zu "pushen", kann ich nur dazu aufrufen, dem sich nun am Produktionshorizont abzeichnendem Endergebnis positiv gewogen zu sein (Besonders finanziell, da für weitere SV-Filmabenteuer die Patte nicht vorhanden ist, also gebt, Leute, gebt reichlich!!!). Ich wäre jedenfalls bei einer neuen Runde gern wieder dabei. Bis dahin kann ich die mir inzwischen ans Herz gewachsenen Kollegen (Immerhin vergeht keine Woche ohne kollektives Bulettenbruzeln, aber das ist eine andere Geschichte.) und Praktikanten (natürlich auch die, welche nicht mehr dabei sind) nur noch bitten, mich in den Stahl hinabzulassen, da ich mich nicht selbst terminieren kann ...  Aber auch hier gilt:  I´ll be back!
 
4.11.2008

Sie bricht nicht ab, die Abschiedswelle
verschwunden sind mal auf die Schnelle
Herr Linse und Frau Claudia
und auch Nadine ist nicht mehr da.
In Schweinevogels Studiohaus
ein Leichenschmaus tagein, tagaus.
Doch geht das nicht, das kann nicht sein,
"Nachschub muss her!" sagts weiße Schwein.
Denn Farbe fehlt noch hier und da,
zum Beispiel in Szene Null Acht a.
Und da wir alle wissen tun,
Trickfilm ist so spannend wie Dieter das Huhn.
Deshalb kommt jetzt auch die Karsta,
Im Scannen ist sie schon der Masta.
Der Christian hat sich eingelebt,
Auch wenns Veganerherzlein bebt
beim Anblick der lecker Mittagsbuletten,
die regelmäßig DDJs Hunger plätten.
 
4.11.2008


Liebes Tagebuch, es ist still geworden im Schweinevogel-Animationsstudio. Viele Generationen von Praktikanten sind schon gegangen und letzte Woche gingen nun auch Linse und Claudia. Das Scannergeräusch hallt lange nach in diesen großen, leeren Hallen. Noch vor kurzem war der Blick auf die Scanner verdeckt durch meterhohe Stapel von zu scannenden Szenen. Jetzt sind die Regale leer und ein vergessenes Blatt wird durch den Luftzug der sich öffnenten Tür vom Tisch auf den Boden gehaucht. Sinfonie einer Großstadt, äh, Sinfonie eines Großwerkes. Chrisse ... Chrisse ... isse ... isse ... sse ... sse ... e ... e ... rufe ich und es dauert etwas, bis der Schall durch den Äther zu Chrisses und die Antwort zurück an mein Ohr gelangt. Jens ... ens ... ns ... s ... s ...? Doch wer jetzt glaubt, es gäbe nichts mehr zu tun, der irrt. Und das gewaltig. Ich beschreibe lediglich die Leere im Herzen, die sich mehr und mehr ausbreitet, ähnlich dem Nichts in Phantasien. Hier muss jetzt koloriert, korrigiert und kontrolliert werden. Backgrounds, fertig gescannte Szenen und Farbänderungen, Schatten einfügen, Re-uses ... Das Animatic wird zusehends farbiger und bewegter. Und selbst mir, der den Film als Storyboard oder als Animatic mindestens 1000 Mal gesehen hat, wird erst jetzt das Ausmaß des zu erwartenden Werkes bewusst. Aber nun gut, muss kolorieren ... olorieren ... orieren ... ieren ... ren ... en ... en ... ... ...

ddj.
 
4.11.2008

CLAUDIA SCHREIBT:

Abschied ist ein scharfes Schwert ... Die letzten beißen die Hunde ... Nach uns die Sintflut ... Schweinevogel ade, scheiden tut weh ... hüstel ... nun ja, mit anderen Worten: die alten Matrosen verlassen das Schiff: die Animation von Schweinevogel und seinen Freunden ist abgeschlossen, was bedeutet, dass Patrick, Jens und Dirk die Bleistifte vorerst nieder legen. Und damit nicht genug, auch die fleißigen Bienchen Linse und Claudia beenden das Honig machen.

Was bleibt? Nun, zunächst ungeklärte Fragen: Was ist der nie geklärte Unterschied zwischen Leipziger Lerche und Allerlei? Ist Mareike Amado wirklich die Synchronstimme von Alfred J. Kwak? Wer hatte nochmal zuletzt den Kaffee nicht nachgekocht? Wer sorgt nun für musikalische Beschallung? Und dabei gibt es noch so viel zu tun, bis Schweinevogel endlich über Leinwände flimmern kann und wenn auch die Gruppe der Gefährten als solche nicht mehr existiert, Chrisse bleibt und wird die neuen Bienchen leiten, das Kind schon schaukeln, den Karren aus dem Dreck ziehen, a²+b²=c², Tschakkaaaaaa .....

Und es war dufte und supi, mal ruhig, mal laut, dann lustig, witzig, versaut und gehoben, schnitzeljägerisch, zungenrot, schattengrau und vor allem charmant. Aber schön war's doch! Und aus den Augen ist ja auch nicht aus dem Sinn ...

Ein dreifach Gna! Claudia
 
16.10.2008

NADINE SCHREIBT:

Endlich habe ich wieder Zeit, ein paar Zeilen zu verfassen! Denn hier laufen die Vorbereitungen für die Premiere am 15.11.2008 des Filmes "Kevin - Integration eines Mythos" auf Hochtouren.
Ich glaube, ich habe so ca. 501 DVDs gebrannt, gedruckt und versendet. Dazu kamen noch einige andere Dinge, die den Vorbereitungen dienten ... Gott sei Dank sind wir Frauen Multitasking fähig ...

Auch ich muss mich leider aus den heiligen Hallen der "Agentur Glücklicher Montag" verabschieden, denn mich hat die Arbeitswelt wieder (leider)! Nix mehr mit Praktikum.
Es fällt mir nicht leicht einfach zu gehen, es hat mir sehr viel Spass gemacht, bei Euch arbeiten zu dürfen!
Danke Sandra, Katrin, Schwarwel und Chrisse!

Und für alle da draußen, habt oder bekommt ihr die Möglichkeit für ein Praktikum, dann meldet euch in der "Agentur Glücklicher Montag". Euch erwartet Spannung, Spass und Spiel!


 
8.10.2008

Bekanntlich hat ja nun die Uni wieder angefangen. Schlecht fuer uns, denn auf einmal sind Gerda (Miss ToonBoom 2008) und Stephanie dem Schweiniversum entflohen. Sowieso lichten sich die Reihen im GlueMo-Studio. Andreas und Ekki verabschiedeten sich ebenfalls. An dieser Stelle ein herzlichstes Dankeschoen an euch alle, fuer euer Gescanne, Gecleane, Geinbetweene, geschmeidiges Geschneide und Getoonboomisiere!
Nun geht es also in eine neue Runde der Rekrutierung. Denn nach wie vor gibt es viel zu tun. Auch wenn MotionWorks ihre Key-Animationen abgegeben haben, wartet unser Film noch darauf bunt gefuellt zu werden.

An dieser Stelle, lieber Leser, sei auch dir ans Herz gelegt: Wir suchen Praktikanten!

Hier der offizielle Text:
Praktikanten im KUENSTLERISCHEN/GRAFISCHEN Bereich.
Unser Praktikum gewaehrt Einblicke in alle kuenstlerischen und technischen Aspekte der Produktion eines kompletten 2D-Animationfilms und beinhaltet Taetigkeiten im Bereich KOLORATION, BACKGROUND-GESTALTUNG, GRAFIK/MALEREI/ZEICHNEN und VOLL-ANIMATION.
PRAKTIKUMS-ZEITRAUM: OKTOBER 2008 - MAERZ 2009
PRAKTIKUMS-DAUER: nach Absprache
Praktikumsbeginn ist nach erfolgreichem Vorstellungsgespraech sofort moeglich und erwuenscht.

Bewerbungen bitte an Sandra Strauss:
Kontakt: Tel.: 0341 2307534 - E-Mail: s.strauss@gluecklicher-montag.de

Und hier die inoffizielle Version:
Sei dabei!
- wenn die spannende Frage geklaert wird, welche Farbe Iron Doofs Gummistiefel haben
- wenn Dirk mal wieder den Moonwalk als bevorzugte Fortbewegungsart waehlt
- wenn Patrik durch Tragen seines Elch-Fleece-Hemdes die Weihnachtssaison einlaeutet
- um herauszubekommen, ob DDJs Frikadelle wieder mal nach Fisch schmeckt
- wenn nach drei Stunden konzentrierten Hoerens festgestellt wird, dass man eben diesen Teil des "Sherlock Holmes"-Hoerbuches schon zweimal gehoert hat
Erlebe jeden Tag aufs neue die aufregende Wer-hat-den-Kaffee-allegemacht-und-keinen-neuen-gekocht-Situation Be a part of it - als einer unser neuen Lieblingspraktikanten!

 
17.9.2008

Der Mensch hat genau 656 Muskeln. Ungefähr 657 schmerzten nach dem 19. naTo-Cup so sehr, dass ich mich fühlte wie ein 82-jähriger Opa. 
Da war nichts mehr mit schnell mal zum klingelnden Telefon laufen, nichts mehr mit fix zur Bahn rennen oder beim Treppen hochsteigen gleich zwei Stufen auf einmal nehmen.
Doch vor den Schmerzen war es ein sehr amüsantes Fußballereignis. Und wir waren gar nicht mal schlecht. Von sechs Spielen in der Vorrunde gewannen wir drei, verloren zwei und spielten einmal unentschieden. Alle gingen bis an die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit und darüber hinaus. 
Die Streusel des Apfelkuchens, den es dort zu kaufen gab, waren sehr lecker. Sie hatten genau die richtige Kekskonsistenz, die ordentliche Streusel haben müssen. Ein guter Streusel muss
krümeln. Alle Kuchen sollten solche Streusel haben.

Sport Frei!

Tolle Fotos vom Fußball-Event des Jahres gibt es hier

 
17.9.2008

Ach ja, der Nato-Cup, ein überraschend lustiges Unterfangen mit echter Spaßgarantie und ich zum ersten Mal mit dabei.

Ein echtes Problem für mich bestand erst einmal darin, an einem Sonntag um acht aufstehen zu müssen, garnich' lustig, vor allen Dingen nich' nach vier Stunden Schlaf und noch ein wenig Wodka im Blut. Aber das Spiel mit dem Fuß am Ball und Mannschaften, die sich "Evolutionsbremsen" oder "gestrandete Quastenflosser" nannten und auch noch so aussahen, verbesserten meine Laune wieder sehr schnell. 

Wenn mir nur nicht dieses Missgeschick beim zweiten Spiel passiert wäre, wo ich kämpfender Weise versuchte, mir den Ball zu schnappen und mich im nächsten Moment mit einem ordentlichen Schwung und einer folgenden Rückwärtsrolle, die schneller war als jede Rolle zuvor, auf dem Boden wiederzufinden. Blöd nur, dass wohl irgendwie meine Hand dazwischengeraten war und umknickte. Mit großen Schmerzen fast tödlich verletzt, konnt' ich ja nun meine Kollegen oder Mannschaftskameraden nich' im Stich lassen und kämpfte weiter, was zu meinem Glück wohl nicht viel nutzte, da wir keinen sonderlichen Platz belegten, was für uns hieß, nicht obendrein noch an irgendwelchen Finalrunden teilnehmen zu müssen.

Spaß hats trotzdem gemacht und nur darum gings ja auch.

SPORT FREI!!!

 
11.9.2008

Nachdem die Schnitzeljagd bravourös überstanden und alle Wackelpuddingreste verspeist wurden, widmen wir nun unsere Aufmerksamkeit dem nächsten Schweinivent.

Anstehen tut nämlich der NATO CUP (14.09.).

In den Mittagspausen wird nun nicht mehr nur gegessen – nein! – sondern auch konditioniert. Zum Beispiel wurde das Essen gestern nicht im zwei Meter entfernten LALA geholt. Stattdessen machte ich erfolgreich auf  den neuen Inder am Südplatz heiß. Positive Autosuggestion.

Außerdem bin ich versucht, das von oben geholte Besteck zu verstecken, damit der steinige Weg ins Headquarter zwei bis vier weitere Male zurückgelegt werden muss. Doch das wäre wohl etwas verdächtig.

Mit den vielen Fans werden noch nie gehörte Sprechchöre einstudiert. Sowas wie: Halte durch, halte durch, halte durch!

Natürlich alles ganz Schweinevogelspezifisch.

 

Da Patrik Walt Müllers Ballzauber am Sonntag durch Abwesenheit glänzen wird, war es natürlich total okeh, dass er seine Geburtstags-Klops-Torte fast allein verspeiste.


   

Drei Namen - ein Gesicht: Patrik Walt Müller (Superkraft: Led Zeppelin) aka Erzieher-Man (Superkraft: Moralboost) aka Hypochonder-Man (Superkraft: Bazillattack)

 
3.9.2008

Wenn man den Musikern einer Band sagt: "10:00 Uhr bitte am Veranstaltungsort einfinden, um noch genügend Zeit zum Aufbauen zu haben", dann kommen diese, sehr stolz auf ihre Pünktlichkeit, um drei. Ich weiß das, denn ich spiele in einer solchen Band. Und zwar bei "whiteout", der Band, die auf der Afterschnitzeljagdparty spielen durfte. Und weil ich das weiß, überzeugte ich meine Musikerkollegen davon, schon Freitag Abend nach Leipzig zu fahren, um eventuellen Verspätungen vorzubeugen. Der Samstag der Schnitzeljagd sollte früh beginnen, denn wir waren nicht nur Band, sondern auch eines der Schnitzeljagdteams: Team Fick & Fotzi.
Das hieß, ab 10:00 Uhr aufbauen und Soundcheck und dann 13:00 Uhr Schnitzeljagen ...
Am Freitag Abend kam niemand.

Ich war rechtzeitig am Duke und wartete ungeduldig auf die Ankunft der Freunde - und siehe da - pünktlich halb eins waren sie in Leipzig.
Die ersten Teams waren schon längst unterwegs.
Beim dritten Kaffee klagte Herr Zitzmann erst über Rücken-, dann über Herzschmerzen. Später wollte er einfach nur duschen. Roman war von der Nacht zuvor etwas mitgenommen und Frau Käßemodel meinte, wenn sie das eher gewusst hätte, dass das hier alles so schleppend vorangeht, hätte sie auch noch ihre Zimmerdecke fertig streichen können. Ich war angespannt. Kaffee Nr. 5 war ausgetrunken, die Zitzmänn`schen Herzschmerzen liesen nach, die Instrumente ausgeräumt und hingestellt - es konnte losgehen. Erste Station: Moritzbastei. Während das Team vor uns einen Maulibecher nach dem andern mit Wasserpistolen hinwegspritze, waren wir froh, wenn wenigstens ein Tröpflein einen Becher benetzte. Macht nichts, es konnte nur besser werden. Ach ja, da fiel mir ein, dass, wenn wir jetzt hier gerade in der Gegend waren ... ich musste doch noch dringend in einen Musikladen. Einen Fußschalter kaufen. Für das Konzert. Das dauerte gefühlte zwei Stunden. Ab jetzt waren unsere Gewinnchancen gleich Null. Macht nichts, dabei sein ist alles.
Und dabei waren wir. Mit jeder Station wurden wir besser. Und, wer hätte es gedacht? TÄRÄÄÄ: Wir wurden Zweiter. Später war alles sehr schön. Wir spielten gut, es machte Spaß und unser nigelnagelneuster Song klappte besser als während den Proben. Fil hat mich sehr begeistert, besonders die Sache mit dem Hai - Wahnsinn.
Auf dem Bild sehen wir, wie Holger mir gerade sagt, wie toll er uns findet.







Petra schreibt:

Liebes Tagebuch!

 

Das war wieder eine Verlustigung erster Kajüte, die sich der Schweinevogel da ausgedacht hat. Ich bin mir nicht sicher, ob es bisher jemandem gelungen ist, die traditionell eher bewegungsscheuen Comic+Trickfilmzeichner und -gucker+leser dazu zu bringen, wie wild die KarLi rauf und runter zu rennen. Hut ab!

Jetzt, wo meine Blasen an den Füssen langsam verheilen, denke ich mir schon - schade, dass ich noch fast ein ganzes Jahr warten muss, bis die nächste Sause startet. Aber ich werde die Zwischenzeit nutzen, meine Fähigkeiten im Einbeinhüpfen, Karaokesingen und Fischezählen zu optimieren.

Und dann das Abendprogramm! Ein Topact jagte den nächsten! Also der eine den anderen, äh naja, also auf alle Fälle, die waren beide so toll, das ich gerade eben schon wieder den Daumen in Richtung DDJ hochhalte (das ist von hier aus Osten) und dann nochmal nachträglich lachend zusammenbreche, wenn ich an FIL und Sharky denke.

Manchmal muss es eben einfach Rock´n´Roll sein!








Claudia schreibt:



SCHweinevogel, SCHnitzeljagd, SCHwarwel, SCHönes Wetter ...

... ja, so und nicht anders erzählt die Erinnerung an jenen Samstag, den 30. August, als es für +/- 13 Stunden hieß: 1. Leipziger Comicfest + 1. Schweinevogel Schnitzeljagd! Und alle haben mitgemacht: Glücklicher Montag, Comic Combo, Duke, naTo, Moritzbastei, Flower Power - um nur einige zu nennen - UND: Schnitzeljäger, Kirschkernweitspucker, Cosplayer, Karaokesänger, Comiczeichner, Kreuzworträtsler, Comicfans, Blumenbinder, Wasserschießer, Musikbegeisterte, Strandkorblieger.

15 Teams sind an den Start gegangen und haben auf der Jagd nach dem einzig wahren Schnitzel die Leipziger Südmeile unsicher gemacht. Andere wiederrum kamen, um sich ein originelles Original ihres angebeteten Comiczeichners malen zu lassen (waren ja genug da). Wieder andere cosplayten mit irren Kostümen Manga-Comicfiguren + -bands. Und das alles, um sich am Abend im Duke zu vereinen und mit Whiteout erst mal abzurocken und dann mit Fil und von innen kommender Heiterkeit abzulachen.

Es gab also eine Menge Menge, um sich zu vergnügen. Wers verpasst hat, ist selber Schuld und darf nun weinen. Für alle Beteiligten hat die Sonne gelacht und zwar in voller Pracht (was 'n Gag). Bleibt die Frage nach den 1 bis 2 Teams und der damit verbundenen nie geklärten Frage: Verlaufen? Aufgegeben? Verschollen? - Naja, sollten sie immer noch auf der Südmeile verschollen sein, werden wir sie auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder finden - zur 2. Schweinevogel-Schnitzeljagd ...

Hossa, Claudia!




Nadine schreibt:

Sommer ... Sonne ... und Schnitzeljagd auf der Leipziger Südmeile

Erst einmal an alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Leute, ihr habt alle super Laune gehabt und alles, was kam, mitgemacht. Auch an die Stationen, ob Bagel Brothers, Flower Power, naTo oder ComicCombo u. v. m - alle waren gut gelaunt und haben prima mitgemacht. 
Von mir selber kommt ein großes Danke an das Volkshaus, dass wir als Betreuer der Station in der äußersten Ecke des Parkplatzes sitzen durften. 
Aber alle Schnitzeljäger haben diese Station trotzdem gefunden und kräftig ihre Olivenkerne gespukt. 

Nachdem sich alle oder besser fast alle wieder zum Duke durchgekämpft haben und die Siegerehrung verbracht war, ging die Party erst richtig los ... und alles feierte bis tief in die Nacht ...

Und alle, die der Meinung sind, es heißt Schnippseljagd und nicht Schnitzeljagd, liegen falsch. Denn Schnitzeljagd gibt es wirklich.

 
2.9.2008

Schnitzeljagd oder Schnippseljagd?
Bis vor kurzem noch verwirrte mich diese Uneindeutigkeit bezüglich der Aussprache und des Sinns dieses lustigen Abklapperns von Kindergeburtstags- oder Pfadfinder-Stationen. Jedesmal dachte ich, mein Gehör spielt mir einen Streich - der eine sprach von paniertem Fleisch, der andere von Papierfetzen. Jahrelang verwunderte mich dieses Phänomen, wenn einmal die Sprache darauf kam. Ich machte aber auch keine großen Anstalten, hinter dieses "semantische" Geheimnis zu kommen.
Nun war es aber soweit: Mein Chef rief zur Schweinevogel-Schnitzeljagd auf, das Thema war also allgegenwärtig. Ich schilderte einem guten Freund meine Zerrissenheit darüber, ob ich zu der Veranstaltung Pilzrahmsauce und Erbsen als Beilage oder lieber einen Reißwolf mitbringen sollte. Er erklärte mir, dass letztendlich beides seine Richtigkeit habe und die Unterschiede nur unterschiedlichem (teilweise auch regional-bedingtem ) Sprachgebrauch zuzuordnen sind. Schnitzel beziehe sich hierbei nicht auf die Speise, sondern ebenfalls auf kleine Papierstückchen, sozusagen kleine Papier"schnitzelchen".
Schnitzelchen und Schnippselchen - alles dasselbe.

Jedenfalls habe ich am Samstag das Zeug, wie immer man es nennen will, auch gesammelt. Zusammen mit Liam, Kangi, Ulli und Gerda hetzte ich von Station zu Station. Wir schlugen uns wacker, am Ende gewann aber das "Kreatur Zwoa"-Team. Der Jagdverband "Fick und Fotzi" belegte den zweiten Platz, dicht gefolgt vom Team "S.U.F.F. und Friends". Im Mittelfeld zwischen Platz 4 und 9 siedelten sich die "Turbojugend Salzburg", das "Schweiniversum"-Team, die "LIPSTIX", der "Comic Stammtisch" und die Gruppierung "Camping im Keller" an. Nicht zu vergessen das Team "Sid". Naja, irgendwie wurde mein Team (AGM) nur 10ter in der Gesamtplatzierung ...        ...VOR DEM TEAM "KLATTSCHTRUPPE" !!!
HAR, HAR, HAR !!! ... THE VORLETZTE TAKES IT ALL !!! HAR, HAR, HAR !!!

Nach soviel Freude über den Triumph, nicht Letzter geworden zu sein, konnte es kaum noch besser werden. Wurde es aber. Am Abend folgte nämlich noch ein Paket bester musikalischer Unterhaltung durch die Dresdner Sly And The Family Stone - Reinkarnation "Whiteout" und das Berliner Allround-Talent "Fil", welches dem gesamten Rennen von "Schwarwelville" einen würdigen Abschluss bescherte.

PS: Einen Kritikpunkt muss ich aber noch loswerden. An der Station, an welcher Herr Mauli mittels Wassergeschoss ins Jenseits befördert werden sollte, war das Gewicht der Wasserpistolen (gefüllt) für Teilnehmer im Vorschulalter zu hoch angesetzt. O-Ton Liam (mit enttäuschter, leiser Stimme ): "Das ist zu schwer."

 
2.9.2008

Also auch ich muss sagen, die Schnitzeljagd und das Comicfest am Samstag waren für mich wirklich mehr als ein gelungenes Event, um nich' zu übertreiben das Beste, was ich bisher erlebt habe unter der Vielzahl von Veranstaltungen, die mir das Schweiniversum bisher geboten hat. Dafür meinen absoluten RESPEKT!!!

Nicht nur die sehr gut durchgeplanten Stationen, die einem das Gefühl gaben, einem völlig undurchschaubarem Netzwerk gegenüberzustehen, wo einem immer einer irgendwie voraus zu sein schien (was ja sonst nix Neues is.. ;) ), nein auch die skurrilen Einfälle für die zu erledigenden Aufgaben versetzten mich vollends in Erstaunen und bescherten mir eine
sehr angenehme Reise in die Vergangenheit, in der blutige Knie noch zur Tagesordnung gehörten.



Darüber hinaus war es für mich nich' nur ein Muss, sondern auch eine große Freude, meinen Animationskollegen DDJ mit seiner Band Whiteout hinter der Gitarre zu bewundern, um nich' nur freudig entzückt, sondern sogar vollends beeindruckt zu sein, echt cool ...

... und es hörte nich' auf, denn gleich darauf kam ein Künstler namens Fil auf die Bühne, von dem ich eigentlich dachte, dass er nur Comics zeichnet, die für mich nebenbei gesagt als erste ihrem Namen als Comic auch gerecht werden, da ich nich' aus'm Lachen heraus kam beim Lesen.

Und kaum auf der Bühne, gings wieder los mit Bauchmuskelkrämpfen und schmerzenden Mundwinkeln wegen Lachens, das kein Ende kennt. Was kann der Mann noch alles, muss man da fragen - auf jeden Fall Hut ab!!

Als zum krönenden Abschluss dann noch die Filmaufnahmen vom Tag als schon fertig geschnittener Film zu sehen waren, war dies die beste Abrundung des Abends, die ich oder man sich hätte vorstellen können.

Da is man doch beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei ...

Weiter so, sag ich, weiter so!!!

 
26.8.2008

NADINE SCHREIBT:

heute, zum heiligen Sonntag, bekam ich einen geheimen Auftrag aus der Schweinevogel-Mission. Noch war alles sehr geheim, um was für einen Auftrag es sich handelt. Doch ziemlich schnell erfuhr ich, dass ich zu dem Projekt "Games Convention" reisen sollte. Mein Auftrag war, viel Werbung zu machen für Schweinevogel und Comic Combo, anhand von Tüten. Viele werden sich fragen Tüten? ... Ja, Tüten, denn auf einer Messe stehen die Leute voll auf Tüten. Natürlich waren die Tüten noch mit Flyern gepackt worden von Claudia ... vielen Dank Claudia für deine Mitarbeit.



Also los gings. Schon auf dem Parkplatz dort wurde ich viele Tüten los. Nachdem die Leute auf den Parkplatz jeder glücklich mit einer Tüte des Schweinvogels in der Hand standen, zog ich weiter in die Hallen der "Games Convention"... Ich sag euch, ich konnte gar nicht so schnell schauen, so waren die 800 Tüten, die ich dabei hatte, schnell verteilt ... dabei war ich nicht in jeder Halle ... wie man an meinen Händen sieht, gab  es sogar schwarze Finger. Was tut man nicht alles für Schweinevogel und seine Freunde ...??



Mein Auftrag war erledigt und ich schaute mich weiter auf der Convention um. Was gibt es für neue Games!?  Leute, es war der Wahnsinn, wie viele Menschen Games lieben. Aber was war das in der dunklen Halle? Ich stolperte beinahe über den Hulk, aber er war sehr friedlich und so ließ er sich mit mir fotografieren ...






Nachdem ich mir dann alles angeschaut hatte, machte ich mich auf den Heimweg. Es war ein super Tag, mit vielen netten Menschen.


Bis bald,
Nadine

 

 
21.8.2008

Nun auch mal ein geschriebenes Wort von Nadine.

Wie Chrisse schon geschrieben hat, unser guter SilverFast gab den Geist auf. Ich habe es nach 1,5 Monaten geschafft den Scanner in die Heiligen Hallen des Schrottes zu bringen. Wie kam es dazu ...?

Wie jeden Morgen lagen jede Menge Scan-Materialen für mich bereit. Ich setzte mich natürlich auch gleich ran. Diesmal habe ich eine Szene mit viel Rauch enthalten. Doch was war das plötzlich, an mir zogen kleine Rauchschwaden vorbei, waren diese Rauchschwaden aus der Szene so echt? Nun begann es auch zu riechen, aber Rauch auf den Papier riecht der denn auch gleich? ... Nein, leider war es doch nicht die Animation von der Szene, es war unser guter SilverFast-Scanner. Nun ruht er in den Heiligen Hallen des Schrottes, in Gedenken.

Aber jetzt haben wir Ersatz und weiter gehts scannen, scannen, scannen ... Hossa!

 
21.8.2008

Yvonne schreibt:

Ok, meine Chance zum Dankesagen. Nee, im Ernst. Also erstmal vielen Dank an Schwarwel, wegen der guten Idee mit dem Film und so. Dann Danke an die Leute vom Glücklichen Montag ... dafür, dasse mich mitmachen lassen. Und dann noch Danke an Chrisse, Dirk, Patrick, Linse, Andreas, DDJ, Nadine, Gerda, Stefanie, Ekki ... dafür, dass ich mich dabei in so angenehmer Gesellschaft befinde. 


Mein Job: Cleanen - also sowas wie Reinzeichnen. Dabei kommts übelst auf den Strich an, dass auch alle Linien geschlossen sind und darauf, dass man immer schön den Bleistift anspitzt. Man darf sich auch nicht vermalen, wenn man irgendwie mal lachen muss oder einer hinter einem steht. Also ganz prima Zen-Training.
Ich mach auch sehr gern so Inbetweens. An dieser Stelle ein Extra-Danke an Patrick, weil er mir das so super erklärt hat.
Und Linetesten kann ich auch seit letztens. Das klappt wunderbar.

Ich bin total happy mit meinen Job, wohl hauptsächlich deshalb, weil ich hier so viel zeichnen kann wie ich will, weil hier so viele liebe Leute sind und weil es mir möglich ist, meinen Job als Mama einer ganz besonderen, 4 Jahre alten, lebenslustigen kleinen Prinzessin dabei nicht vernachlässigen zu müssen.

Zur Schnitzeljagd werde ich als Mitglied des Sid-Teams antreten. Das wird cool. Ick frach mir bloß, wieso Linse eigentlich nich mitmacht. Linse, mach doch mit, Mensch! Und Patrick mit im Team zu haben, wäre auch schön. Ob er es sich noch überlegen wird?

Liebe Grüße,

Yvonne
 
7.8.2008

Nun endlich mal wieder geschriebenes Wort.
Donnerstag um halb neun ist genau die richtige Zeit dafür. Da Herr Chef gerne des nächtens arbeitet und die bei Sonnenaufgang fertiggestellten Sachen um acht zur Übergabe bereit sein müssen, kann man schon mal um halb vier aufstehen, um dem angenehmen Gefiepse des Scanners zu lauschen, während draußen die Vögel anfangen zu tirillieren ...
Genung davon. Viel wichtiger: Was ist passiert im letzten Monat? Warum wurde das Tagebuch so schändlich vernachlässigt? Hatte Patrik wirklich das galvanische Endzeitfieber oder doch die seismographische Grippe? Welche Farbe hat nun eigentlich der Maul'sche Koffergriff? Und ist das "Jede Zelle"-Lied wirklich ein ebenbürtiger "Sag Gna!"-Ersatz? Wie war denn die Grillfete, welche Herr Auge von seinem FußballTippGewinn sponsorte? Wer macht den Kaffee immer leer und holt keinen neuen? Träumt DDJ nachts schon von Schlämmen, welche mit Lasern kämpfen? Warum kommen Praktikanten morgens zu früh? Fragen über Fragen.
Leider gibt es nicht auf jede eine Antwort.
Doch die mit der Grillfete lässt sich beantworten. Schön war's. Danke nochmal an alle Salatbereitsteller und Grillmeister. Dem Wetter wird nicht gedankt, denn dieses benahm sich mal wieder voll daneben.

Die Praktikantenbesetzung hat sich inzwischen etwas geändert. Erhalten blieben uns Gerda und Andreas. Dazu kommen noch Linse, Stefanie, Yvonne, Ekki, Susanne, Claudia, Nadine. Sie alle sind fleißig am Cleanen und Colorieren. Gescannt wird in Maßen da einer unserer treuen Wegbegleiter den Geist aufgab - danke für alles, SilverFast! An manchen Tagen ist es hier so voll, dass es uns an Stühlen mangelt. Jedoch nie an Arbeit.
So muss das sein. Gna.
 
2.7.2008

Back in L.E. City.
Schön wars bei Petra, jeden Tag Pony-Release-Partys, Apportierorgien mit Sammy (aka Detlev, aka Klaus-Dieter), Hühner mit gutem Futter füttern, Würmer cleanen und Maulis motzen lassen. Ein tierischer Spaß das Alles.


   
Detlef, die Apportiermaschine                                                   Ähhh, ja.



Nicht vergessen zu ess... äh, arbeiten.



Inzwischen ging in Leipzig alles seinen Gang, Dirk war etwas einsam, da DDJ und Patrik durch Abwesenheit glänzten. Aber dafür hatte er dann viel mehr Zeit und Ruhe sich seinen sprechensen, spuckenden Würmern zu widmen.
Ich lasse den Zeichentisch inzwischen wieder ruhen , kümmere mich um Häkchen und Nichthäkchen, Nicht- und Praktikanten (bei denen mir ASK geduldig zur Seite steht).
Der Hitze trotzen wir mit Kaffee (Chrisse), Schnitzel (Dirk) oder Basecap (Gerda),  da muss man durch auch wenn sich die Birne matschig anfühlt.
 
24.6.2008

Chrisse ist auf Arbeitsurlaub.

Tag Eins

"Stammtisch Zufriedenheit"

   


Im fränkischen Baiersdorf bei Petra, unserer Chef-Schmetti und Mauli-Animatorin.
Eben diese erwartete mich schon am Bahnhof. In ihrem pittoresken Bauernhaus wurde auch schon ein Arbeitstisch für mich freigeräumt, welcher wie geschaffen ist für den mitgebrachten Zeichentisch. Denn - in der Tat - jetzt darf ich auch mal Cleanen.
Doch bevor wir uns an die Arbeit machten, wurde erst zünftig gegessen, im Ortskern, auf der Kerwa (fränk. für Kirchweihe, Riesenfest im Dorf).
Prompt gabs zu Radler und Zipfeln Blasmusik vom Feinsten. 
Dann ran an die Lichttische, Bleistift gezückt, losgelegt.
Wie im Flug vergingen die Stunden. Und schon fanden wir uns wieder auf der Kerwa. Diesmal mit Synthesizer-Kurt und Trompeten-Anna, welche mit Krachern wie "Es gibt kein Bier auf Hawaii" unerlässlich für Stimmung sorgten.
Und da Hawaii weit entfernt und wir in Baiersdorf sind, gabs natürlich Bier, und zwar reichlich.


            


Gemütlich wars am Stammtisch Zufriedenheit, aus Bier wurde Ouzo mit Feige und aus den Feigencocktailspießen wurden wunderschöne Haarfrisuren.
Doch lange machen 'se net, die Franken, um Mitternacht gings ab in die Heia, und wie sich das gehört auf dem Bauernhöfchen, durfte ich im Stroh schlafen.

 
12.6.2008

Zum ersten EM-Spiel von Deutschland - Weltmeister der Herzen - traf sich die Schweinevogelbande im Mc Cormacks. Zwar sind dort die Fernseher etwas klein und die Fußballfieber heuchelnden Gespräche von Vic, Chrisse und Sandra schmälerten etwas die "Fußballguck"-, steigerten jedoch die "Ich bestell mir dann doch noch ein Bier"-Stimmung. Der Publeiter Noel erzählte einen Witz nach dem anderen und führte mich und Chrisse an milde Whiskeys heran, während Lesi eine andere irische Spezialität versuchen musste. Irgendetwas mit Bailys. Wie eklig kann ein Schnaps nur aussehen? Tapferer Lesi. Alles fein getrunken. Wer Interesse hat, bestelle sich im Mc Cormacks "Abtreibung".
Aber eine Kneipe ist nicht nur zum Trinken da. Nein, auch Praktikanten können dort rekrutiert werden. So geschehen mit Noels Nichte aus Irland. Eben noch zu Besuch beim Onkel und dann, schwuppdiewupp, nicht mehr nur zu Besuch, sondern einen Tag später auch bei uns im Schweinevogel-Animationsstudio. Und hier ist ihr Bericht:

PS.: Chrisse ist übrigens Tabellenführer beim Schweinevogeltippspiel. Herzlichen Glückwunsch. Olleeeee, Olleeolleeollee, Chrisse Groooohooß, Olleeee.






Hier der Text von Stephanie:


Wann erste spaziere ich hinein den Platz, ich war vom dem Preisen auf den Mauer erstauen!!!!! Alles konnte ich sagen, "kein fehler machen" und "die läute schauen sehr ernst"!!!! Aber ich habe bald nach gelernt, dass die läute war sehr

schöne!!!!! Mit keine Ahnung, habe ich was Chrissie hat mir geschauen weitergemacht!!!! Mein kopf war hämmern!!!! Bestimmt, war es die schlechtes Kopfschmerzen immer!!!! Und die Beleuchtung hat nicht mir geholfen!!!!! Manchmal, fühle ich als einschlafen gehen!!!!! Eigentlich, denn war ich in Mc Cormack's die früher nacht bis vier Morgens!!!!!

Ich habe vielen Comics und Malerei gesehen und finde ich diese Prima!!!! Sie waren sehr schone!!!! Auch, habe ich eine Episode den Schweinvogel gesehen!!!!! Es war gleich als nichts anders!!!!! Erstaunlich!!!! Es war gleich als nichts dass die Irische haben!!!!! Ich hatte ein Bisschen schwerigkeit mit Deutsch weil Bin ich Iren aber ich habe die meistens Deutsch verstehest!!!! Ich weiß was alles zu mich sind sprechen aber ich habe ein schwerigkeit zu fragen!!!! Ich habe Angst vor Deutsch sprechen!!!! haha.... Ich habe Angst dass ich alles verpfuschen wird!!!!

Teestunde.... Ich mag Kuchen!!!! Ich hatte ein Große Hunger und wenn Teestunde war später, ich würde gestorben!!!!

Ich liebe es hier!!!! Es ist ganz cool!!!! Vielen dank zu Sandra!!!! Es ist ein Prima Möglichkeit!!!! Und vielen dank zu Chrissie... Ich wird in ein Große Haufen ohne dich!!!!! Oh... und ich liebe das T-Shirt!!!! Es ist Wunderbar!!!! Ich wird es nie ausziehen!!!! haha.... Nur mache ein Witz!!!!


Steph....

<3 xxxxxxx


 
5.6.2008

Petra schreibt:


Liebes Tagesbuch,


5.6.

Jetzt habe ich also meine geliebte Ponderosa-Ranch zurückgelassen, um mal ein paar Tage live und vor Ort maulende Maulwürfe zu zeichnen. Das ist schonmal was anderes, als immer nur mit dem treu schauenden Labrador zu reden. Mein Gastgeschenk, die freie Benutzung meines elektrischen Spitzers wurde von den Eingeborenen sofort dankbar angenommen. Und so zeichneten wir fröhlich bis zum wohlverdienten Feierabend - nicht mal die Lintests muss man hier selber machen - toll! Gleich am ersten Abend war ein Großstadt Filmevent erster Güte angekündigt, der, schon allein wegen des Publikums, seines Gleichen suchte (ich habe mir fest vorgenommen mal wieder joggen zu gehen). Ja, der Film war natürlich auch super - und lief im ältesten Kino Europas! Jetzt weiss ich auch mal, wo das ist!


6.6.

Mhm, Frühstück für alle, das verspricht einen guten Start in den Tag. Dabei frage ich mich, habe ich auch genügend Hafer Vorräte besorgt für Johnboy und die Pferde? Das Zeichnen macht umgehend wieder hungrig und dafür ist Lala - toller Name - gerade richtig. Narürlich muss auch heute wieder die Nacht zum Abend gemacht werden, allerdings scheitert mein abgasvernebeltes Hirn mal wieder an den Öffentlichen und das super Underground Konzert des gitarrespielenden Dänen mit den unglaublichten weissen Mokassin-Slippern dauert irgendwie nur ein Lied lang - komisch... Und dann fährt auch noch die S-Bahn an mir vorbei, dumm, dass es die letzte war (ist ja wie auf dem Dorf). Da es jetzt auch schon egal ist, trinken wir noch gemütlich eins und ich nehme ein Taxi mit einem Extrem-Sachsen als Fahrer, der, soweit ich das verstanden habe, die Existenz eines Männer Bordells in Leipzig (also mit Männern zum mieten drin) verneint hat. Nicht, dass mich das interessiert hätte, selbstverständlich, aber trotzdem gut zu wissen. Beim Aussteigen schlendert lässig ein Fuchs an uns vorüber. War das der Alkohol, oder gibts auch hier so was wie Ponderosa?


7.6.

Und schon wieder fast vorbei, der Ausflug in die große Stadt. Hochkonzentriertes Zeichnen, hochkonzentriertes Mittagessen, nochmal hochkonzentriertes Zeichnen und zum krönenden Abschluss eine Werkschau des aktuellen Schweinevogel Fortschritts. Selbstverständlich unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber wir sassen natürlich in der ersten (und einzigen) Reihe und haben frenetisch applaudiert. Dann geht der Flieger, Mauli wird in den Koffer gestopft - macht ja nix, schlechter kann seine Laune ja nicht werden - und ich eile zu den Daheimgebliebenen, nicht ohne Leipzig eine heimliche kleine Träne nachzuweinen. Vor allem, weil heute eine öffentliche Kissenschlacht auf dem Augustusplatz angekündigt ist. Die spinnen, die Leipziger - aber gesehen hätte ich´s doch gern. Aber Chrisse hat versprochen, mir demnächst beim Hühner Füttern zu helfen und das macht den Abschied natürlich um einiges leichter. Also, dranbleiben, bald gibt es neue Abenteuer von der Ponderosa Ranch! Und natürlich vom Schweinevogel Headquarter in Leipzig-City.



 
2.6.2008

Klassenfahrt! Es wurde wirklich einmal Zeit für eine gemeinsame Klassenfahrt, um mit den Menschen, die man am häufigsten sieht, auch ein Stück Freizeit zu verbringen. Daher fand sich unsere kleine Agentur auch am Samstag zusammen, um gemeinsam das 1. Dresdener Comicfest zu rocken. Mit einem riesigen Reisebus für uns gefühlte 20 Personen und strahlendem Sonnschein stimmten auch die Rahmenbedingungen. Vorne saßen Direx Schwarwel und die ganze Lehrerschaft, hinten tummelten sich jeweils auf Doppelsitzen die angehenden Abiturienten, zwei Kästen Bier wachsam im Auge, alle in prächtiger Scheinevogel-Uniform. Nach unserer Ankunft war der kleine Hinterhof des Dresdener Comicladens sofort proppenvoll.




Der Aufbau war schnell gemacht, dann gab es deftig wat zum Schaufeln vom Grill (Steak für Dirk, Wurst für Tina, Steak UND Wurst für Patrik)- nix zum Poppen, aber'n Bierchen tuts ja ooch. Beim Bierchen blieben wir dann und konnten nebenbei Schwarwel bestaunen wie er für Fans und Freunde eine Zeichnung nach der anderen nur so runterrotze- Dirk konnte es gar nicht glauben, ist nun aber einmal so. Neben schon bekannten Schwarwel-Videos, die wir eifrig präsentierten und unserem lange heiß geliebtem Mittendrinnererererer-Making-Of, konnten wir diesmal auch Eigenproduktionen unserer Animatoren bestauen. Feine Sache.





Zum Abschluss ging es noch auf die Bastei, damit wir alle gemeinsam die Vorbilder der Schweinevogel-Berge betrachten können- doch soweit sollte es gar nicht kommen. Sobald wir auf dem parkplatz angekommen waren und ein prächtiges Buffet vor uns ausgebreitet worden war, fing es an zu regnen. Dann zu pissen. Zu gewittern was das zeug hält. Gar zu hageln. Also: Essen einpacken, rin in den Bus und Abfahrt. Mit dem Bier immer noch im Auge, für die Kehle war es mittlerweile zu warm. Dennoch gelangten wir glücklich und in feinster Ausgeh-Stimmung gegen 22 Uhr wieder nach Leipzig. In kleinen Gruppen ließ man den Abend ausklingen, nur auf Chrisse mussten leider wir verzichten. Tina und Blauhelm verabschieden sich nun erst einmal für ein paar Wochen von Schweinevogel und Co.- mit so einem schönen Zwischen-Abschluss fällt es uns sicher leichter- zwar sind wir bald wieder da, vermissen werden wir das alles aber auch für die kurze Zeit. Also: bis bald und du, liebes Tagebuch, gehst erst einmal wieder in Chrisses begabte Hände.
 
26.5.2008

(POP UP 2008

Besser und schneller als jeder Messebauer richteten Chrisse und ich den Schweinevogelstand ein und waren - noch bevor die Popuptore für die lechzende Indiemeute geöffnet wurde - startklar. Mit Schweinevogel-Aufklebern in der Linken und AGM-Visitenkarten in der Rechten, den Animatic in Heavy-Rotation und leckeren Knabbereien erwarteten wir den Ansturm der Fans und dieser lies nicht lang auf sich warten. Wer noch kein Schweinevogelfan war, der war es als er den Stand verlies und die alteingessenen Fans vergossen schonmal die ein oder andere Träne der Freude, als sie erfuhren, dass sie bald ihren Vogelbein befußten Helden aus Jugendtagen in einem Trickfilm bewundern können. Fußballignoranten wurden durch uns und den Schweinevogel zu heißen Tippspielfanatikern und junge Punkrockmusiker zählten ihre letzten Groschen, um zu sehen, ob eventuell eine Musikviedoproduktion drin wäre. Chrisse hatte sich auch kurz in den gepunkteten Typ von gegenüber verliebt. Gut sah er aus mit seiner gepunkteten Jacke und seinem gepunkteten Schal. Ich wollte Chrisse eine Freude machen und erbat mir den Schal, um ihn ihr zu schenken. Doch der war von seiner Oma und er gab ihn einfach nicht her. Vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden. Am Ende gingen dann auch die Schweinevogeltüten wie warme Semmeln an alle Sammler raus und der Abend klang auf dem Balkon von Chrisse gemütlich aus. Aber nein doch, wir erholten uns nur kurz, um uns dann noch ein paar Bands anzusehen. Ein Gitarrist hatte auch eine super Splatter-Klangperformance vorbereitet. Gitarre auf den Boden, Kopfstand auf Gitarre, rücklings auf Bierflaschen fallen, Bierflaschenhals im Rücken. Wahnsinn, was für eine krasse Indiescheiße.

 
26.5.2008


DDJ und ich waren die ersten des Glücklicher Montag-Teams. Und auch Herr Lesewitz lies nicht lange auf sich warten. Wir hängten Banner, klebten Aufkleber, füllten Schälchen mit Leckerschmeckereien. Und just als uns des Rauchers Lust auf Nikotin fast übermannte, übergirliegirlte uns die Lipstix-Meute, die uns am Stand ablöste.
In der Sonne rauchten wir 10 - 20 Zigaretten, um Kraft zu tanken für den bevorstehenden Ansturm auf unsere Nichtpopperinsel. Denn Interessierte gab es einige, ob alte Schweinevogelfans, Fussballbegeisterte oder DDJ-Verehrerinnen, alle wollten sie unsere Süßigkeiten und Aufmerksamkeit haben.
Wir fanden neue Freunde (Bier), Vorlieben (Punkte/Sommersprossen), Antipathien (Röhrenjeans an dicken Jungs) und Erkenntnisse (DDJ: "Ich möchte den Rock'n'Roll leben!"). Das einzige, das wir nicht finden konnten, war der No-Angels-Stand.

 
25.5.2008

Da wir am Wochenende alle auf verschiedenen Hochzeiten tanzten, schreiben auch Sandra und Schwarwel mal Tagebuch.

Hier ein supi Text von Sandra, die sowohl in Erlangen als auch in Bonn (Schnellfilm Preisverleihung) zugegen war.


Comic Salon Erlangen, (Pop Up und Schnellfilmfest vom 23. bis 24.05.2008 ... Unser gesamtes Glücklicher Montag-Team war an diesem Wochenende unterwegs. Und ja, wir alle hatten viel viel Spaß und haben eine Menge erlebt.


Andy und ich starteten Freitag Nachmittag Richtung Erlangen. Wie immer viel später als geplant, weil wir uns im Büro kurz vor Start entschieden, doch noch schnell ein paar mehr Flyer und Poster für den Comic Salon zu gestalten. Pünktlichst erschienen wir aber dennoch zur Max & Moritz-Gala im Markgrafentheater.

Sonnabend Vormittag gings auf den Comic Salon, um viele nette Leute und Freunde zu treffen, großflächig Schweinevogel-Aufkleber, -Flyer, -Poster und -Tüten zu verteilen und Schwarwels Signierstunde am Stand von TheNextArt-Verlag vorzubereiten. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Sebastian und das ganze TheNextArt-Team. Es war sehr schön mit euch, unsererseits jederzeit gern wieder.


 


Schwarwel und ASK kamen gegen Mittag auf den Comic Salon. Kurzer Smalltalk, schnell ein Käffchen neben Darth Vader sowie Sailor Moon, die Präsentation des Schweinevogel-Teasers, Mittendrinner Vol. 2 und von Schwarwels Animationsvideos vorbereitet und dann gings für Andy und mich schon weiter nach Bonn zum Schnellfilmfest – Preisverleihung im Rheinischen Landesmuseum. Schwarwel und ASK kümmerten sich derweil um die Comic-Fans und -Freaks in Erlangen und gaben nach Schwarwels Signierstunde allen Interessierten einen Einblick in die Entstehung unseres 2D-Zeichentrickfilmes „Schweinevogel – Es lebe der Fortschritt!“

Schnellfilmfest: Leider hat unser fast 5-minütiger Animationsfilm „Quick Lunch – Das 1,8 Millionen Gänge Menü“, den wir von Di bis Mi mit unserem gesamten Glücklicher Montag-Team innerhalb von 40 Stunden produzierten, keinen Preis gewonnen. Aber macht ja nichts. Wir haben mitgemacht, einen tollen Film produziert und wir durften wieder einmal feststellen, dass wir ein supi Team sind.

Chrisse, DDJ, Lesi und Lipstix waren am Samstag die Gewinner der Herzen auf der (Pop Up. Mehr dazu werden sie selbst im Tagebuch verewigen.

Liebe Grüße
Sandra


 


         Schwarwel schröb:


Schwarwel is back in the saddle!

Nach gefühlten 100 Jahren Erlangen-Abstinenz war ich das erste Mal seit 2002 wieder in der Landeshauptstadt der Neunten Kunst.
Und sowohl ASK also auch ich wußten sofort: Es hat uns nicht gefehlt.

Aber schön war es dennoch, weil

a) ein total irrer Zeittunnel-Effekt dafür sorgt, dass in Erlangen die Uhren stehen geblieben sind - außer ein paar Laptops und verteilten Workstations auf den Ausstellertischen war alles wie Anno Blumenkohl: die Verlage, die Verkäufer, die Zeichner, die Publikümmer ... Nerd, ick liebe dir!

b) wir wußten, dass wir abends wieder weg konnten, während alle Daueraussteller hart bis Sonntag abend durchhalten mußten - die Tortur hatten wir 10 Jahre mit EEE mitgemacht und obwohl Messen fetzen wie Hulle, schlaucht es doch immens, den ganzen Tag in sauerstoffarmen Räumen mit sehr vielen Kreaturen der gleichen (lies: der halbwegs humanoiden) Spezies zu verbringen.

c) ein bisschen Nostalgie natürlich mein altes Herz umflorte - neben dem Mann, der sich immer X-Men-Helden zeichnen läßt (diesmal in Form eines Tarot-Spiels, wo ich immerhin Dr. Doom aus dem FF-Universum abgreifen konnte, hähä! Dr. Doom, Alta, faschteste!?), war auch Urgestein Pauli am Start, Thowi sowieso, die Rostocker Sputnik-Fraktion, die Dresdner haben sich in den Westen getraut ...

Ja, ich gebe es zu:
Ich habe das erste Mal nüchtern den Comic Salon bzw. überhaupt einen Comic Con erlebt - und es hat echt Spaß gemacht! (Die letzten beiden Leipziger Buchmessen zählen nicht - das sind keine Cons!)
Und es war tatsächlich wieder toll, für Leute etwas zu zeichnen: neben Dr. Doom legendäre Dinge wie Herrn Alptraum, Die Kleinste Band der Welt, den Reformer, good ol' Belafarinrod von unten, oben, vorn und hinten, die Bestie, Portraits eitler Gecken, die keine besseren Ideen haben als sich selbst zeichnen zu lassen, Linzer Törtchen, Mauöwürfe und Schmetterlinge ...
Und Schweinevogel sowieso!

Es wärmt mir das Herz, wenn es tatsächlich Menschen gibt, die mir Orgasm Death Gimmick #2 oder The Housers zum Signieren unter die Nase halten ... danke dafür, Leute - ich bin unwürdig!

Unsere Schweinevogel-Präsentation gedieh dann eher in Richtung dadaistische Aktionskunst:
Im Erlanger Rathaus die Residenz der Grünen Liste für unsere Vorführung zu bekommen ist schon große Kunst! Und ein Privileg natürlich!
Der Raum war dann auch p-r-o-p-p-e-n-v-o-l-l, was wohl vor allem daran lag, dass er so winzig ist.
(Andys O-Ton zu Sandra, als er vom Technik-Vorrichten zurück an den Stand kam: "Das Ding ist kleiner als dein Büro.")

Erwähnte ich, dass der Raum jetzt nicht sooo super gut zu finden war?
Es verhielt sich in etwa so wie mit dem berühmten Beschwerdezimmer im Anhalter, gleich ganz vorn im ersten Kapitel.

Umso schöner, dass wir dennoch einige Leute anlocken konnten.

Eeeeegal, denn: Das ganze Leben ist ein Quiz.

Wir wurschtelten uns durch die Technik, zeigten neben unserem ShowReel unser Making Of und krönten das Ganze mit unserem Biodiversität-"Quick Lunch"-Kurzfilm, um mal den Hausfrauentest zu machen.

Es ist schön zu sehen, wie schnell man durch so ein Filmchen in eine Diskussion schliddern kann. Eine angenehme zudem ... Gott hat also doch irgendwann heimlich ein bisschen Hirn regnen lassen ...

Damit wir nicht der Versuchung verfallen, in Erlangen einen Wohnblock zu kaufen und überzusiedeln, hatten sich ASK und ich schlauerweise gleich am Stand bei Petra zum Kaffee eingeladen - unser Schmetterding und Mauli werden nämlich nur einen Steinwurf vom Erlanger Comic Salon entfent animiert!

Nach zeremonieller Verabschiedung am Stand von NextArt, denen ich hier noch mal ganz kräftig danke, gings also ins Kontrastprogramm:
Adieu Nerdism, hello Landliebe!

Neben abendlichem Kaffee und Möhrenkuchen kamen wir so noch in den Genuss, ein Landidyll erster Güte kennenlernen zu dürfen: romantisches Fachwerk, Bildhauer-Kunststudenten auf dem Hühnerhof, flügge Spatzenküken vorm Ertrinken retten, Pferde auf der Weide beglotzen, dem pfiffigen Labrador als Stöckchenwerfer dienen ... besser kanns auf der Ponderosa nicht gewesen sein!

Um auch hier nicht in der Verlockung zu erliegen, sich in der Scheune einzuquartieren und dem Stadtleben für immer den Rücken zu kehren, sprangen wir schnell ins Auto, während Petra und ihre Freunde zu einem Benefiz-Dorfrockkonzert zur Erhaltung des dörfischen Kindergartens gingen - man muss ja nicht gleich alles an einem Tag erledigen, oder?

Doch selbst die eigentlich nur zweieinhalbstündige Rückfahrt nach Leipzig (Heldenstadt, Wagnerstadt, Messestadt, Bachstadt, Schwarwelstadt) gedieh zu einer wahren Fundgrube für Erleuchtungssuchende - es ist Nacht in Deutschland und die bayerische Radiolandschaft wird von den beiden wichtigsten Ereignissen des Jahres geprägt: Bon Jovi im Olympiastadion und Grand Prix Schlappe für die Angels und somit für uns Schlager-Großmacht Deutschland ... dazu ein berufslustiger Bayern-3-Moderator und ASKs tapferer Versuch, um Mitternacht eine Raststätte zu finden, die etwas Essbares bietet, dass keine Augen hat und nicht aus einem einzelnen Blatt Feldsalat besteht.
Das angehende Leben eines Fleischverweigerers ist steinig ... wer wüßte das besser als Iron Doof?

Ihr seht_
Das Leben ist vielfältig.
Mehr dazu seht ihr in unserem Film ;-))

- Schwarwel, Mai 2008
 
21.5.2008

christiane und tina ham sich da ma ihre Gedanken gemacht....

40 Stunden, 5 Minuten und kein Schlaf

Weil wir so gerne Trickfilme produzieren und unser Zeitplan noch nicht ausgefüllt genug ist, haben wir uns beim www.schnellfilm.de beworben- und tädä- wir wurden auserwählt. Also hieß es Dienstag und Mittwoch: Schweinevogel ruhen lassen und statt 10.14 Uhr pünktlich (hoho) 7 Uhr im Studio zu stehen- bzw. sitzen, denn erst einmal wurden wir mit lecker Frühstück geködert.
Bis zur Bekanntgabe des Themas (8 Uhr) war somit noch eine Stunde Zeit, die Köpfe auf Kreativtät einzustellen. Dann wurde es ernst und neben unseren Köpfen begann auch eine Kippe nach der anderen zu qualmen- das sonst verhängte Rauchverbot wurde für die folgenden 40 Stunden aufgehoben. Nachdem alle Ideen unter einen Hut gebracht wurden und ein Konzept erstellt worden war, schritten wir zur Tat. Zu erstellen waren gut 50 Tiere, etliche Pflanzen und ein Haufen unkultivierter Kartoffelmenschen mit einem unsäglichen Appetit.  Es wurde animiert, gescannt und bearbeitet was das Zeug hält, doch nachdem sich die Nacht über unsere kleine Buchte gesenkt hatte, ließen sich erste Anzeichen von Müdigkeit und Wahnsinn erkennen - die einfachsten Arbeitsschritte wurden zur Herausforderung.
"Wie importierŽ ich den Frame?!"
"Ey guck mal, der Wald haut ab- ist das richtig so?"
"Chrisse, der Salat ist jetzt auf dem Server!"
"Wer den Wal hat, hat die Qual.... die Qual des Wals..."
"Mist, wo habtŽn ihr den Elefanten hingelegt??"
"Schnitzel ist Schnitzel"
" Das Leben ist eine Ponywurst!"
Dank lecker Catering hielt sich der Wahn aber in Grenzen und mit RedBull und genug Taurin im Blut wurde aus dem geplanten 3-Minuten-Film gar ein 5 Minuten-Film- Gott sei Dank  stand das geforderte Tässchen Koks nicht auf dem Tisch, sonst wäre der Schweinevogel-Film jetzt schon fertig und eine Menge Menschen arbeitslos.
Gegen späten Nachmittag war dann aber auch ohne Klischee-Erfüllung alles im Kasten und bereit mit Sound unterlegt und geschnitten zu werden. Also: Zähnchen putzen, den Rest den Profis überlassen und schnell ins Bett- Donnerstag ist zwar frei, aber ab Freitag haben wir wieder nur eins im Kopf: Schweinevogel.
Morgen werden die Sieger gekürt, dann können wir uns endlich in unserem Ruhm sonnen und im Geld baden (oder auch nicht, sagt Tina, aber das ist doch keine Einstellung- der Film ist super!!!!!! )


 
21.5.2008

Der Held des Schnellfilms war übrigens DDJ, der bis zum Schluß flashte, mit Zeitdruck und Schwarwel im Nacken.
In einer Woche vom Zuspätkommer zum GlücklicherMontag-Helden-Medaille-Gewinner!
Toll!

 
8.5.2008

Blauhelm schreibt:


Montag ist Montag – daran ändert auch ein verlängertes Wochenende nichts. Es dauert ein paar Tage, bis alle aus ihrer Wochenendstimmung erwacht sind und schwupps ist auch schon das nächste Wochenende in Sicht. Draußen lacht uns die Sonne (aus?), hier drinnen dagegen gerät man ins Frösteln.

Unser Zu-spät-komm-Schwein funktioniert super – dank dem akademischen Viertel schließt sich genau 10.14 Uhr die Tür wahlweise hinter Patrik, Dirk oder Jens und wir begeben uns in eine interessante Situation. Seit Patrik sich als Klassenstreber abgestempelt sieht, ist er betont entspannt, alle anderen schielen zur Tür. Dirk hat uns nämlich erklärt, dass wir mit unserer Entspannung schuld an seinem Zu-spät-Kommen sind und nun, wo wirklich "pünktlich" ist – na, da müssen wir den Tag doch nutzen!

Morgen ist ein großes Grillen für die Mittagspause mit Chef und Produzentin angesagt. Für Schwarwel gibts ein dickes Schweinevogelsteak und DJ Patrik wird uns mit seinem Animatic-Remix musikalisch erfreuen. Man darf gespannt sein ...

 
Dancing Dirk und DJ Patrik üben ihre Choreographie für den Animatic-Remix ein.

 
30.4.2008

Was für eine kurze Woche. Der Mittwoch wird zum Freitag, der Donnerstag zum Sonntag, der Freitag zum Samstag, der Sonntag zum Mitt..äh, lassen wir das.

Nachdem die Sequenz 4 im Kasten ist, das Schmetterding seinen zweiten Tod erleiden durfte und die Hossa Euphorie sich gelegt hat, stürzen wir uns jetzt lechzend (naja) auf Sequenz 13 und 14.

Statt fröhlichem Schmett wird nun der maulende Mauli und der schlammende Swampie animiert. Und, ach wie schön: beide sind Laberbacken.

Damit wir voran kommen wurde nun auch das herzallerliebste ZuSpätKommSchwein integriert. Und tatsächlich tut Dirk nur so, als würde er etwas ins Schwein schmeißen. Bis jetzt waren alle pünktlich, was gar nicht so einfach ist, denn auch Künstlerfrüh ist für diesen Arbeiterfrüh. So siehts aus.

Hier hecken Sandra und DDj den hinterhältigen Zu SpätKommSchwein-Plan aus.

 Dieses Bild soll als schlechtes Beispiel dienen. Animatoren, Praktikanten: Lasst es nicht so weit kommen!!!

 

 
29.4.2008

Da DDJ als Glücksfee nicht zugegen war, wollte ich mir kein Los kaufen. Denn hätte er mir ein Los gezogen, hätte ich vielleicht eine Fahrradkette gewonnen. Und als DDJ dann endlich da war, ließ er mich erstmal auf sein Bier aufpassen. Fatal, denn mit eben diesem welchen spülte ich den göttlichen Wodkawackelpudding hinunter. Ansonsten war der Abend ein voller Erfolg. Wo man hinschaute, sah man Maximale Freude und Null Charme. Neben Lipstix, Steve Binetti und EL*KE war Schweinevogel der Star. An dieser Stelle nochmal ein Hossa an alle Salatemacher, denn in unserer heutigen Mittagspause drehte sich alles um Rote Beete, Nudeln und Eiersalat in der Sonne (siehe Bildchen).

Chrisse





draussen01.jpg
"Eine rote Alkfresse, ey!" (O-Ton DDJ)
 
29.4.2008

Ich hatte nicht vermutet, dass die große "Hossa-Schweinevogel-Sag-Gna-Party" so pünktlich beginnen würde und kam zu spät. Dadurch konnte ich den mir zugedachten Job als Tombola-Glücksfee nicht wahrnehmen. Das tut mir leid. Aber es hat auch sein Gutes, denn alle, die etwas gewonnen haben, hätten es nicht, hätte ich die Lose gezogen. Lose hätte ich aber gezogen, eben nur andere. Also tut es mir auch für die leid, die leer ausgegangen sind, deren Lose ich gezogen hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Trotzalldem war es ein hervorragendes Fest und alle waren fröhlich und guter Dinge. Bei der Rohschnittfassung der ersten fertigen Szene des Schweinevogelfilms klopfte mein Herz vor Aufregung so stark, dass ich fast mein Bier verschwepperte. Ich verpasste nur, von der Wodka-Götterspeise zu naschen ... Mist.

DDJ











 
29.4.2008

Also die Hossa-Schweinevogel-Party war in meinen Augen ein voller Erfolg.

Da konnt' man noch nich' ma meckern, wie man so schön sagt, wo ich herkomme.

Das Essen, besonders der Kuchen war sehr lecker, auch wenn meine teils  eingeschränkte Wahrnehmung mir es leider nicht möglich machte, so manch kleine versteckte Leckerei zu entdecken, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte.
Egal, trotzdem war der Auftritt von Lipstix besser denn je und der Jubel und Beifall für Sequenz 4 sowie unser zweites Making Of waren der beste Balsam für unsere wundgezeichneten Finger ;)

Da kann ick nur sagen: "TOP! Hat'ma echt Spaß jemacht, da jings ab ...!!!"

 
Dirk (Nuff Nuff)

 

 
29.4.2008

Zunächst war ich skeptisch. Indoor-Barbecue?

Bei einem Outdoor-Faible (Kraxeln im Elbsandsteingebirge oder wahlweise Freeclimbing an Bonbon-Felswänden) seitens des Chefs?

Was sollte ich mir darunter vorstellen? Man wollte doch nicht etwa den von mir so geliebten Ballroom in Brand setzen?

Nachdem ich überpünktlich (genau wie unter der Woche am Arbeitsplatz) das Buffet erreichte, wurde mir klar, dass "BBQ" nur sinnbildlich zu verstehen war. Bratwürste und knusprige Keulchen gab es zwar, jedoch war weit und breit kein Grill zu sehen.

Zauberei oder nur ein versteckter Hinterhof mit "Outdoor"-Abzug?

Mir doch egal (darüber sollte ich mir laut Kreatur Zwoa keine Gedanken machen) - schmackhaft war es allemal. Zwischen ausgiebiger Schlemmerei, Schnatterei und dem Begutachten von Uniformen (Lipstix sahen wie eine Mischung aus Funkenmariechen und den Beatles in der Sgt. Peppers-Phase aus) vergaß man ganz die Zeit und verließ erst gegen 04:30 Uhr als einer der letzten Gäste die Festräumlichkeiten. Kann also alles gar nicht so schlecht gewesen sein.


Patrik

 
18.4.2008


Schmetterding, Schmetterding, nichts als Schmetterding

Liebes Tagebuch,

eigentlich sollte es nicht so schwer sein, dich mindestens einmal in der
Woche mit spannenden Informationen aus unserer turbulenten Trickfilmwelt zu
füttern. Doch der immer näher rückende 26. April (HOSSA im Ballroom!!) nimmt
jegliche Abwechslung aus dem Programm. Vor allem für Tina, Gerda und
mich -das tolle Toonboom-Praktikanten-Team- kann man diese Woche wohl mit
einem Wort zusammenfassen: Schmetterding!

Schmetterding scannen, Schmetterding bearbeiten, Schmetterding
toonboomisieren (ja, das Wort gibt es!), Schmetterding colorieren.
Passend zu dessen "aggressiv-fröhlichen Charakter" (Gerda) wird das
Schmetterding nur mit knalligem Rosa und Lila ausgefüllt, was zumindest mein
Gemüt nicht gerade beruhigt. Nach Feierabend fange ich an, kleinen Kindern
Lollis zu klauen. Wie froh war ich, ein paar Schatten machen zu dürfen (da
muss man wenigstens denken) und jetzt statt Schmetterdingern Arschbären und
Hasenzähne vor mir zu sehen.

Aber bald ist Wochenende und nachdem wir in einer Folge "Ren & Stimpy" sehen
konnten, wie anderswo Trickfilme produziert werden, wissen wir: eigentlich
geht es uns hier ganz gut ...
schmetterding.jpg
schmetterding_poster.jpg
Das Schmetterding in voller Farbenpracht und auf dem Film-Poster
 
11.4.2008


Schulalltag

Zur besseren Organisation und Kontrolle unserer Hausaufgaben ist Chrisse seit dieser Woche mit einem Klassenbuch ausgestattet und es ist verblüffend, was so eine kleine Anschaffung verändern mag- wir fühlen uns jetzt alle viel enger verbunden, wir lernen und üben zusammen- wie eine richtige Klasse eben. Das Schöne ist, dass wir beim ersten Klingeln morgens um zehn nicht etwa aufspringen müssen, sondern noch kurz zusammensitzen und entspannt in den Tag starten. Zumindest bis auf Klassenstreber Patrik, welcher in Jacke und Mütze ungeduldig neben dem Tisch steht und irgendwann verkündet: "Ich...äh... geh schon mal runter, anfangen." Ab diesem Moment fühlen sich alle irgendwie verpflichtet und stürzen sich auf die gestellten Tagesaufgaben. Zum Mittag werden dann die Pausenbrot- oder wenigstens ab und an das Lokal- getauscht.
Gerade schreiben wir Klassenarbeit über Szene 4, denn die soll zu unserer nächsten Präsentation am 26. 04 fertig sein und das ist anstrengend.
Vielleicht ist es dieser Umstand, der alle ein wenig frei drehen lässt und so kann man in unserem Studio die interessantesten Kommunikationsformen beobachten:
Dirk und Patrik zeigen, wie man ein Gespräch nur aus Schweinevogel-Zitaten führen kann.
Chrisse und Patrik arbeiten an ihrer Version eines Fanta4-Liedes: "Ist es Tina, die montags nie kann?" (out now!, including Special-HipsHops-Rap by Patrik).
Und wenn es mal garnichts zu sagen gibt, wird gepfiffen. Melodienraten rockt!
Beim Rauchen auf dem Schulhof erklärt man Dirk, dass das Spiel vorbei ist udn erwidert das drohende "MorgŽn!" von Direx Schwarwel (gegen 16 Uhr) mit einem einstimmigen "Morgääääääääääääääääääääääääään!"- ja, das ist Klassengemeinschaft. Kann Schule schöner sein?
Doch bald ist Feierabend und wenn alle Hausaufgaben gemacht sind, dürfen wir ein ganzes Wochenende lang spielen gehen.
Erfahren sie nächste Woche:
Darf Jens seinen Tisch neben Dirks stellen?
Wie wird Patrik reagieren?
Wohin soll die Klassenfahrt gehen?
Und wer hat eigentlich den Kaffee alle gemacht?
 
4.4.2008

Was die Christiane so von der Woche mitkriegt ...

Die Bude brummt

Was im Falle des heutigen Tages nicht nur heißt, dass jeder fleißig dabei ist, den Bleistift oder die Maus zu schwingen, sondern auch dass uns ein mysteriöses Brummen verzweifelt nach dessen Ursache suchen lässt. Beim Arbeitsbeginn: Lautes Brummen. Beim Meeting: Lautes Brummen. Auch sonst und immer mal wieder: Lautes Brummen.

Nicht dass es sehr störend wäre - irritierend aber doch. Hier ist schon zu oft plötzlich etwas ex- oder implodiert. Ab und an hört man dann Chrisses Ausruf.

"Maaaaaaaaaan - was ist das für ein Brummen?!?!"

Patrick erwidert geduldig: "Ich" und grinst. Manchmal klopft er sich dabei an den Kopf und fügt etwas wie "Hightech-Anschluss" hinzu. Wir freuen uns über Patricks komödiantisches Talent und lassen das Brummen brummen.

Was keiner gedacht hätte: Ausnahmsweise macht Patrick keinen Quatsch.

Irgendwann erbarmt er sich und lüftet das Geheimnis. Der Arzt stellte bei ihm Bluthochdruck fest (was sicher auch einiges erklärt ...), daher muss er einen Tag lang ein Blutdruckmessgerät tragen und hat uns damit ganz schön ins Boxhorn gejagt. Bleibt zu hoffen, dass Patrick nicht der Erste ist, der hier einen Brand feststellt ...

Grüße von unten nach oben und nach geradeaus,

Christiane

 
19.3.2008

Am letzten Tag vor meinem Urlaub (tatsächlich!) mal noch ein paar Zeilen zu den Ereignissen der vergangenen Woche.
Nachdem der Samstag ein voller Erfolg war (Pinata im Acapulco, siehe Text von Praktikantin Christiane weiter unten) hiess es Montag wieder back to Routine.
Kein entspannendes Buttonmachen mehr, sondern Urlaub vorbereiten. Man glaubt gar nicht, was man der Vertretung - DDJ & Christiane - alles verständlich machen muss. Deshalb: erklären und dann den Zuhörer eine Anleitung schreiben lassen. Hat super geklappt.
Nicht vergessen: da rechts draufklicken, auf das Video, angucken und verzaubern lassen, von der wunderbaren Welt der Trickfilmproduktion!
Macht's gut, bald gehts weiter, frisch und ausgeruht.



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Wie sich das gehört: zuhören und lernen! DDJ hat schonmal den richtigen Gesichtsausdruck. Er hat auch bestanden. Eins Plus mit Bienchen.
 
19.3.2008

PIÑATA 2008 - der Abend im Acapulco wurde seinem Namen durchaus gerecht. 22 Uhr holten Christian von Aster, Falk Hühne und Schwarwel aus zu einem kräftigen Schlag und heraus purzelte ein bunter Abend voller Kurzweil.

Das Schweinevogel-Team hatte sich bis auf den letzten Praktikanten versammelt, schließlich sollten auch das erste Mal Auszüge aus dem Film präsentiert werden. Und natürlich - das Beste kommt zum Schluss. Gestartet wurde mit einer kleiner Zusammenstellung aus dem Schwarwel-Animations-Repertoire und der aktiven Beteiligung des Publikums. Bewaffnet mit einem Laserpointer war es Aufgabe, in den Videos Schweinevogel zu entdecken - zur Belohnung gab es Getränkegutscheine und einige zufriedene Gesichter.

Nachdem Christian von Aster und Falk Hühne mit Textauszügen und Videos erfreut hatten, kam der große Augenblick und in das eh schon volle Acapulco drängte sich noch der eine oder andere, um einen Blick auf unsere Mittendrin-Präsentation zu erhaschen.

Neugierige Blicke folgten Schwarwel auf der Leinwand, als er das Publikum in das Entstehen des Films einweihte und das altbekannte Gna-Lied wurde von einem mehrstimmigen Pfeifen aus allen Ecken und Enden des Raumes begleitet. Ein Ohrwurm zieht seine Runde.

Nachdem alles so wunderbar gelaufen war, konnte man sich in Ruhe den Getränkegutscheinen widmen und den Abend entsprechend ausklingen lassen. Noch lange wurde gesessen, geplaudert, neu bestellt und auf eine gelungene Präsentation angestoßen.

Schneller als gedacht begann auch schon wieder die neue Woche, doch mit so viel positivem Feedback kann man total motiviert in die Woche starten und nun alle sitzen wieder, kolorieren und zeichnen eifrig - schließlich wollen wir doch rechtzeitig den ganzen Film präsentieren - also: Ran an den Schweinevogel!

 
5.3.2008

Sächsig ist sexy II.

Ich arbeite mit einigen Leute die, sächsig sprechen. Ok. Was könnte ich darüber sagen? Wenn sie schnell sprechen, brauche ich dann ein bisschen mehr Zeit, sie zu verstehen. Wenn sie nur Freunde von mir wären, wäre es dann ganz ok. In einer Unterhaltung mit Freunden hat man immer ein bisschen Zeit zu überlegen, einfach "ja, ok, ja" zu antworten, und alles ein bisschen später zu verstehen. Die Themen sind auch oft nicht so wichtig. Zum Beispiel: "Moin' Anthon (ich heiße Antoine). Nu du Alde Flasche, haste gestern den Europabokal gekuckt?" "-Was?!" "-Europabokal Alda!" "-Ach so! Euh ... Ja ok."

Im Büro geht es ein bisschen anders, weil ich die Leute nicht die ganze Zeit wiederholen lassen kann und weil, wenn ich etwas nicht verstehe, ist es was ich machen muss, und wie ich es machen muss. Deshalb muss ich einfach alles verstehen, sogar die guten Witze von dem Chef Schwarwel über mich, und das ist eine gute Erfahrung von meinem Praktikum.


Sächsig ist sexy III.

Ich habe oft gehört, seitdem ich in Leipzig wohne, Leute sagen, dass sächsig nicht schön wäre. Es stimmt aber gor nücht Alda! Sächsig klingt zwar ein bisschen komisch am Anfang, aber sobald man ein bisschen daran gewöhnt ist, fängt es an prima zu klingeln. Ehrlich gesagt, erinnert es mich an den Stéphannois Akzent, ein Akzent, der in der Nähe von woher ich komme, in Frankreich gesprochen wurde. Es klingt doch bäuerlich oder nicht sehr melodisch. Aber es ist letztendlich wie eine kleine Schwäche, die nur charmant ist. Ich finde das total langweilig, wenn ich Mädchen aus Hamburg treffe, die super Hochdeutsch können. Im Gegensatz dazu ist es total spannend und nett, wenn ein Mädchen aus Wittenberg, Dresden, Reudnitz, Grünau oder Chemnitz kommt.


Im Rahmen der Rahmen-Aktion (Donnerstag, der 28. Februar).

Am letzten Donnerstag haben wir die Ausstellung "Wagner für Doofe" in der Moritzbastei aufgestellt. Es handelte sich um Zeichnungen von Schwarwel, Freunde von ihm und Leute von dem Zeichenkurs - diese einzurahmen und dann zu hängen. Wir hatten einen Tag alles vorzubereiten, aber wegen kleinen technischen Probleme haben wir nur ab 15 Uhr anfangen können. Die Musiker von der feierlichen Ouvertüre der Ausstellung sind dann angekommen und haben schnell zum Proben angefangen. Die Aufstellung war ab diesen Moment ziemlich surrealistisch: Wir sollten riesige Rahmen hängen, in den die Opern von Wagner ziemlich frei erklärt wurden, während zwei Hardrockers und eine schöne Walküre metallische Interpretationen von Dem Ritt der Walküre spielten. Trotz allem sollten wir die Rahmen gerade an die Wände hängen. "Hoyoho! Hoyohoho!" "-Auge! Ist es gerade?" "-Hoyoho!" "-EIN BISSCHEN MEHR NACH RECHTS VIELLEICHT!" "Tatotataaato (Gitarre, die Oper spielen), Tatotataaato, yiiiiiiiirrdiiiinnnnnggg" "-Geht es so, ist es gerade?" "-tigigigigigigigigigigi (shreddin' mit der gitarre) Tatotataato".


Was ich in meinem Praktikum lerne.

In einem Praktikum lernt man viele Dinge in Praxis: Ich kann jetzt einen Linetest machen, scannen, Zeichnungen cleanen (ok, solala), und wie gesagt auf sächsig mich mit Leuten unterhalten (wenigstens verstehe ich). Ich lerne auch ganz besondere Vokabeln, die mir in meinem Alltagsleben sehr helfen. Von meinen Mitbewohner bin ich jetzt total respektiert: Sie haben Angst einen Drüselkopfnebel genannt zu werden. Wenn ich wütend bin sind sie auch total beeindruckt von einem "Jetzt habe ich aber die Faxen dicke!", oder "Spül doch sofort, sonst kracht's!". Wenn ich andere Leute besuche, grüße ich sie mit "Habt ihr ein Bierchen, was zum Schaufeln, was zum Poppen da?", und dann lasse ich mich echt gut bedienen.

Die Agentur Glücklicher Montag ist doch eine gute Deutsch-Schule

 
3.3.2008

Das kommt davon, wenn Herr Doof sich Richard Wagner widmet und darüber vergisst, dass er "nebenbei" auch noch eine tragende Rolle in einem Film spielen muss.
Sid wird in niedliche Schwanenkostüme gesteckt und Swampie ist auf einmal wotanmäßig unterwegs. Anstatt seine Texte zu lernen kritzelt Iron lieber Wagner'sche Gedanken in sein Ringbuch.
Doch nun, da alles an den Wänden der Moritzbastei hängt, wird wieder kräftigst losgelegt, mit allem was dazugehört: neue Praktikanten, neue Tagebucheinträge, neue Probleme, neue Erfolgserlebnisse, neue Motivationen, das alte Lied.
Aber, wie der Mister Wagner schon sagte:
"Verständnis kommt uns durch die Liebe."
Deshalb tätscheln und wird schon alles. Besser sowieso.
 
3.3.2008

Schweinevogel mon amour. Übersetzung Probleme

Hossa! Prima! Ich kann dieses Wort Hossa jetzt super übersetzen. Ich bin dafür verantwortlich, wie Schweinevogels beliebtes Ausrufungswort auf Französich klingeln wird. Man hat das mir gesagt: "Es ist aber einfach, du Franzsacke! Hossa ist bloß ein bisschen prollig, glücklich und motiviert wie "los!", aber kann auch manchmal eine Überraschung bedeuten, oder dass man enttäuscht ist und so weiter. Siehste Alter, es ist aber nicht so kompliziert, das schaffst du". Natürlich schaffe ich es. Aber trotzdem. Wofür entscheide ich mich? "Putain!" könnte gehen. "Putain!" geht immer, für alles. Das Wort ist aber oft nicht so höflich und nicht so "glücklich und motiviert". Vielleicht mit "putain ouais!"? Nein, "putain!" geht nicht. Dann gibt es auf französich viele Wörter, die ungefähr wie "hossa" klingeln, aber  die sehr lokal oder altmodisch sind. (Das lokale Kriterium könnte gut mit Deutsch passen, da deutscher Humor viel mit lokale Dialekte, Ausdrücke und Akzente spielt). "oh fan de chichourle" zum Beispiel. Es wurde von Marcel Pagnol in La gloire de mon Père verbreitet und es klingt sehr gut, sehr bäuerlich, sehr Süd Frankreich. Es ist aber heutzutage nicht mehr so bekannt oder klingt zu alt. Es würde wie ein private-joke für Leute älter als 40 Jahre sein (mehr oder weniger). Ich habe auch an "Fouilla!" gedacht. "Fouilla!" ist ein Wort, das aus Saint-Etienne kommt, eine Stadt die in der Nähe von Lyon in Frankreich liegt. In der Loire Region. Meiner Meinung nach würde "Fouilla!" eine super witzige Übersetzung von "Hossa" sein, fast perfekt. Das Problem ist, das ich aus der Nähe von Saint-Etienne komme. Ich finde das total witzig, aber wer anders als ich würde das in Frankreich verstehen? Keine Ahnung. Ich frage mal meine Eltern, ob das gehen könnte (Meine Mutter ist ein bisschen wie Schweinevogel, sie sagt "Fouilla" die ganze Zeit).


Sächsig ist sexy.

Ich weiß nicht, ob ich das schon geschrieben habe, das ist aber wichtig: die Agentur Glücklicher Montag, wo ich mein Praktikum mache, liegt in Leipzig, in Sachsen. Das heißt, dass das kulturelle Leben ziemlich lebendig ist, dass es schöne Seen in der Umgebung gibt … und auch, dass die lokalen Leute sächsig sprechen. In Sachsen gibt es zwei große Städte, die Dresden und Leipzig sind. Ich habe oft gehört, dass mehr Leute in Dresden als in Leipzig sächsig sprechen, weil es in Leipzig mehr Leute gibt, die nicht wirklich aus Sachsen kommen. Wie auch immer kann man trotzdem einige tiefsächsige Sprecher ab und zu in Leipzig treffen. Einige von ihnen arbeiten in der Agentur Glücklicher Montag.


(to be continued)

 
19.2.2008

Nach dem Betriebsausflug Montagabend  ("John Rambo" - Rambos Krieg ist noch nicht vorbei!) haben wir alle die weisen Worte des herzensguten R. verinnerlicht: "Entweder du lebst für Nichts, oder du stirbst für Etwas!"
Also zeichnen sich die Animatoren die Fingerkuppen blutig, Gerda scannt und coloriert, dem Pseudo-Tinnitus und dem gleißenden Licht des Monitors aufopferungsvoll trotzend.
Es ist schön, wenn ein Film soviel bewirkt, im Alltag und im Arbeitsleben.
Danke, Rambo!
arbeit.jpg
couch.jpg
Erst die Arbeit, dann das Sitzvergnügen.
 
14.2.2008

Highlight des Tages: Antoines unvermittelte Sprachkursmitteilungen.
Aus heiterem Himmel entweichen unserem französischem Praktikanten Sätze wie "Dieser Tisch passt von der Breite her nicht in deine Küche", oder "Bis Sonnenuntergang müssen wir den Gipfel erreichen" (tatsächlich beim Treppen hochsteigen.)
Ansonsten: fleissig animiert,  Farben optimiert,  Dirk's Output sublimiert.
 
14.2.2008

Heute hat Dirk Iron Doof animiert, wenn er seine Begonie unbedingt gießen will. In dieser Szene sagt er kein Wort, sondern viele Grunzen und Wehklagen. Um die Animation mit dem Sound zu synchronisieren hat er alles in einer Endlosschleife laufen lassen. Das Studio war dadurch voll mit diesen lauten Grunzen und Schreien. "Ich mu..uss meine Beegonieeee ich muuu..uuss meeeiiiiine Beegooniieeee ich muuu...uuuss meiiiiiineee ich muss meineeee Begooooonie....usw." Iron Doof, Kumpel/Mutti von Schweinevogel muss seine Begonie gießen. Das haben wir verstanden.

Was wir auch diese Woche gut verstanden haben, ist wie Schwanpie, der große Schwamm-Typ, der immer nur fressen will, gern rülpst, nachdem er irgendwas gefressen hat. Dirk hat nämlich eine Rülps-Szene synchronisiert. Wir haben also in einer netten und schönen rülpsigen Atmosphäre gearbeitet. Nach und nach haben wir dann alle zu Rülpsen angefangen. Chrisse zuerst - sie rülpst sehr gut, dann Dirk, Ulrike, Jens, Gerda, ohne den ungläubigen rülpsigen Patrick zu vergessen. Das war eine schöne Symphonie, nur zwei Wochen vor der "Wagner für Doofe"-Ausstellung.

 
12.2.2008

Dienstag ist Dienst.
Heute scheinen das allesamt so zu sehen, denn ein Schleier der Ruhe und Konzentration hängt über Zeichentischen und Köpfen. Dahinplätschernde Fahrstuhlmusik tut ihr übriges, so daß im ganz neu hängenden Anim-Plan einige Kreuze gemacht werden können. Da hüpft das Herz...
 
11.2.2008

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, es ist lange her und es ist viel passiert:
Wir haben uns alle eingelebt in unserem "Animationsstudio" (siehe Fotos). Inzwischen ist es sogar ziemlich gemütlich.
An manchen Tagen wuseln hier bis zu acht Leuten herum, was oben in unserem kleinen Kämmerlein natürlich gar überhaupt nicht möglich gewesen wäre.
Verstärkung gibt's auch von dem neuen Praktikanten Antoine sowie von DD-Jens, Uli und André.
In Berlin lehrt Petra das Schmetterding Fliegen, sowieso sitzen alle an Sequenz 4. Zahnfeen, Rotlangusten und Escherlinge werden auf Papier zum Leben erweckt. Ein Dauerohrwurm ist also unausweichlich, immer und überall : "Sag Gna!"
Doch Patrik mutierte zum Ohrwurmneutralisator par excellence, die Star Wars Melodie vertreibt das Schmetterlied aus jedem Hirn.
Es grüßt Chrisse, bis morgen, ja!
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Bild 1: Dirk Doof Bild 2: Iron Reddig
 
11.2.2008

Ich habe noch nicht meine Übersetzungs-Aufgabe angefangen, weil das Studio die Untertitel noch nicht braucht. Ich cleane noch ein bisschen und mache auch einige Linetests. Das heißt, dass ich die verschiedene Zeichnungen von einer noch nicht gecleanten Animation photographiere, um ein kleinen Film zu machen. So kann man die Serie von Zeichnungen prüfen. Schnell sieht man, ob die Animation funktioniert, und wie man die Zeichnungen ändern könnte. Während den Meetings guckt Schwarwel die fertigen Linetests an und sagt seine Befehle. Manchmal ist es ein ganz stressiges Moment, weil Schwarwel ziemlich autoritär ist. Ein Wort von ihm heißt manchmal für einen Zeichner, alles von dem Anfang wieder anzufangen.

 
8.2.2008

Heute habe ich den Film „Kevin“ geguckt, mit dem Team von dem Film.

 
7.2.2008

Heute war ich Cleaner. Es heißt, dass ich die Zeichnungen von den Animatoren per Hand sauber kopieren muss, damit sie gescannt wurden können. Zum Cleanen arbeit man auch am Lichttisch, wie ein Zeichner, aber man zeichnet keine Zwischenphase, man denkt nicht an die Animation, an die Bewegung des Charakters. Man Kopiert. Man passt auf die Linien auf. Oft habe ich den Eindruck, dass ich selbst zeichne, aber ich folge nur den Linien, die schon von den Animatoren gemacht wurden. Ich bin wie eine Puppe, von den Zeichnungen kontrolliert. Diese Aufgabe ist sehr ruhig und eher besinnlich.

 
6.2.2008

Heute war ein ruhiger Tag. Die Animatoren haben gut gezeichnet. Ich habe als Praktikant gut gepraktikt. Alle Leute sitzen am Schreibtisch, zeichnen mit einem Bleistift. Sehr fleißig sehen sie aus, wie kleine Schüler die in Kindergarten üben, Kreise und Vierecke zu zeichnen.

 
5.2.2008

Zweiter Tag.
Sie sind da, ich bin mir dessen sicher. Sie verstecken sich. Plötzlich sehe ich eins! So ein kleiner schwarzer Punkt, ein Stück Dreck auf meinem weißen Schweinevogel. Ich halte meine Maus fest und ziele ihn. Das Ungeziefer bewegt sich nicht; offensichtlich hat er mich nicht gesehen. Ich schieße, ich bombardiere. Ha! Zerstört! Meine Maus raucht. Niemand im Studio sieht aus, mich gesehen zu haben. Seit heute Morgen findet aber auf meinem Rechner ein echtes Massaker statt. Jedes Mal, wenn ich eine gecleante Zeichnung scanne, kommen immer diese kleinen schwarze Punkte, die ich entfernen muss.

Was erzähle ich hier? Bin ich doof? Wieso rede ich Blödsinn über meine heilige Aufgabe, Scannen?

Ich versuche Spaß dabei zu haben. Ich bin ein Scanner, wie in Sciencefiction-Filmen. Zeichnung gecleant? Szene okay? Layout? Keyframe? Los, ich scanne.

 
4.2.2008

Glücklicher Montag, Praktikum, erster Tag.


Gestern hat mein Schweinevogel-Praktikum angefangen. Ich hatte schon große Plakate und Kalender von Schweinevogel in meinem Zimmer, das Drehbuch liegt auch am Boden mit ein Paar Comics von Schweinevogel auch: dieses Tier ist schon ein Teil meines Lebens, ich sehe ihn jeden Tag an meinen Wänden und meine Freunde sind neidisch auf meine Schweinevogel-Goodies. Aber ab jetzt wird es wirklich ernst: Schweinevogel wird auf meinem Lebenslauf liegen. Februar/März 2008, Schweinevogel Praktikum. Eine Spur von Tierliebe/Sodomie muss eine gute Sache sein, um die Arbeitgeber und die Personalberater zu beeindrucken.


Wie auch immer hat gestern mein Schweinevogel-Praktikum angefangen und an diesem kalten Montag war ich nicht zu spät. Sondern zu früh. Vor neun war ich schon vor der Tür, weil ich meinen Arbeitsplan nicht mehr kannte. Es gab niemand um diese Tür zu öffnen. Ich habe also einen Laden gesucht, wo ich die Tür von dem Glücklicher Montag Animationsstudio beim Frühstücken überwachen konnte. Zu meiner großer Überraschung habe ich auf der anderen Seite der Karl-Liebknecht-Straße eine Bäckerei/Fleischerei/Café gefunden. So habe ich vor meinem Schweinevogel-Praktikum Schinken und Salami gegessen, mitten in einem Wurstladen. Kurz danach habe ich meinen Tag verbracht mit netten Leuten, die Schweine den ganzen Tag zeichnen, und die mir gelehrt haben, wie man ein Schwein scannen sollte, wie man ein gescannt Schwein bearbeiten sollte usw.


Heute früh habe ich meine Salamischeibe anders angeguckt. Vor sie zu essen, habe ich mich mehr als normalerweise um sie gekümmert, habe ich sie verhätschelt, weil sie mich an meinem Freund Schweinevogel erinnerte.


 
21.1.2008

Montags das Meeting auf 10:00 zu legen ist ja schon ein guter Köder. Sogar Dirk steht pünktlich in der Tür. Gemeetet wird dann aber doch erst um halb zwei.
Es geht hauptsächlich um unseren Umzug, raus aus dem Kabuff, rein in 96m² Schweinevogelreich. Umgezogen wird erst morgen, da Patrik noch etwas angeschlagen, und doch unser 'stärkster Mann'.
Also morgen heissts aus-, um- und wieder einräumen. Juhuu.
 
17.1.2008

Verwirrend: André saß heute auf Patriks Platz. Prompt nannte ihn Dirk immer "Pätrick".
Ansonsten widmete ich mich fast den ganzen Tag dem Unterkiefer von Kreatur zwei. Da muss man erstmal dahinter kommen, hinter das LipSync ...
 
16.1.2008

Liebes Tagebuch!
Heute war ein relativ unspannender Tag. Da Patrik immer noch nicht wieder da ist, versucht Dirk sich als Spaßmacher.
Streckenweise gelingt es auch, jedoch auf andere Art und Weise, denn nicht umsonst heißt Dirks Lieblingslebensweisheit:
"In der Ruhe liegt die Kraft."
Ansonsten viel gescannt, Backgroundsvergrößert und Simpsonsinneneinrichtungsrecherchen bravourös gemeistert.
 
15.1.2008

Nun ist das neue Jahr schon zwei Wochen alt, und dies mein erster Tagebucheintrag 2008!
Das Storyboard ist fertig - kein Witz! Ca. 260 Seiten voller Fortschritt, Kreaturen und Sonderlingen. Erleichterung bei Schwarwel, Angst bei den Animatoren beim Anblick des Werkes. Denn ein weiter Weg liegt noch vor ihnen, Durststrecken, Nachtschichten, Krisen. Aber Dirk und Patrik bekommen Unterstützung: Petra in Berlin, Andre in Leipzig und hoffentlich noch ein paar Leute mehr, die es verstehen den Bleistift zu schwingen.
Gerda und ich freuen sich schon aufs Scannen und Colorieren.
Schmerzlich vermissen Dirk und ich Patrik, welcher deliriös (Magen-Darm-Zeugs) das Bett hütet. Gar zu still ist es in unserem Kämmerlein ohne Herrn Müllers Indiana Jones oder Rocky Zitate. Von uns an ihn: Gute Besserung, komm bald wieder....
 
27.12.2007

Zweitausendsieben kann mich mal
Es war und bleibt ja nur ne Zahl.
Und doch war das Zehntel der Dekade
So süß und voll wie Schokolade.
Denn viel entstand in diesem Jahr,
das Storyboard ist wunderbar,
Fingerchen flitzten fleißig übers Papier,
Patriks und Dirks, das macht dann vier.
Doch zwischen der Sieben und der Acht,
sagen sich Sid und Iron gute Nacht.
Der Scanner ruht, genau wie wir,
sich aus von all dem Schweinsgetier.
Zum Abschied schmettert das Ding Gna!
Auf Wiedersehn im nächsten Jahr.
 
19.12.2007

Schmerzlich vermisst wurde ich heute von Dirk und Patrik. Keine Chrisse am Computer, sondern den ganzen Tag und die halbe Nacht am Packtisch.
Erst half Gerda, dann Putzi, dann Vic, dann alle. Zwischendurch gab's Pausenpizza für alle. Schließlich waren alle 530.000 Weihnachtspäckchen geschnürt.
Verletzungsbilanz bei mir: 5 Papierschnittwunden, 1 Fingerstempelwunde, Schürfungen an den Händen vom leidigen Posterfalten, Heiserkeit durch Schreierei ("Gerda, ich brauche: 2mal Fortschritt XL, 1mal Schmetterding M, drei Poster, einen Kaffee, zwei Zigaretten, 3 Portfolios, Feuerzeug, aber dalli!").
Frohe Weihnachten.
 
12.12.2007

Langsam schnappen wir alle (zumindest wir drei im hintersten kleinsten Zimmer) über.
Patrik antwortet nur noch in Red Hot Chilli Peppers Texten, welche er aus dem Mother's Milk Booklet vorliest.
Am Besten keine Fragen mehr stellen.
 
11.12.2007

Weihnachten rückt näher, Patrik schmeißt sich schon mal sein Elch-und-Sterne-Fleecehemd über, um uns daran zu erinnern.
Unser größter Weihnachtsfan ever Dirk weilt derzeit in Berlin. Also kein Nuff-Nuff im Rücken, sondern Gerda, die am Knochen verzweifelt. Da kann auch der Rapidograph, der Gute, die Mundwinkel nicht hochziehen.
Putzi ist unterdessen fleißig am Scannen. Jetzt wo zwei Scanstationen zur Verfügung stehen, kann ich auch ruhig an meinem ach so gemütlichen Platz sitzenbleiben und ihn mit wichtigen rosa Zetteln und Bananenchips zumüllen. Schön.
 
10.12.2007

Die Woche fängt gut an.
Nun stehen mir doch tatsächlich zwei Praktikanten (Gerda und Putzi) zur Seite. Ist ja auch schön und gut, nur muss ich darauf achten, dass ich selbst noch genug zu tun habe.
O-Ton Schwarwel: "Du lernst jetzt delegieren!"
Also Gerda: Knochen nachtuschen!
Putzi: Scannen!
Chrisse: Rauchen gehen!
 
6.12.2007

Anscheinend war ich brav dieses Jahr, denn der Nikolaus war da.
Jedoch kann man sich auf sein Urteilsvermögen anscheinend nicht ganz verlassen, denn Dirk und Patrik wurden auch mit Süßem beschenkt. Komisch.

 
5.12.2007

Oh, mein liebes Tagebuch!
Wie schändlich ich dich vernachlässigte, Asche auf mein Haupt.
Dabei waren die nun hinter mir liegenden Tage nicht gerade ereignislos:
Die Augen sind verschwunden von Dirks Zeichentisch, doch es warten natürlich schon neue Aufgaben, der Urmauli spielt hier eine nicht unbedeutende Rolle. Patrik ist wieder mit seinen Lieblingskreaturen, den Steinfressern beschäftigt.
Ich unterdessen am Knochen scannen und colorieren.

P.S.:
Hoch und heilig und öffentlich und ehrlich gelobe ich Besserung, oh Buch des Tages!
 
30.11.2007

Ein zäher Tag liegt hinter mir,
ich sehne mich nach einem Bier.
Im Storyboard, da geht's hoch her,
Swampie ist keine Pfütze mehr.
Der Dirk will um des Reimes Willen,
den Zeichenkurs am liebsten killen.
Denn die Zeit, die rennt und rennt,
unter Reddigs Nägeln brennt
eine Sehnsucht, ein Verlangen,
auf Papier die Äuglein prangen.
Patrik unterdessen,
lässt sich gar nicht stressen.
Schweinevogel animiert,
Sid wie er nach Essen giert.
So geht es grad Tag ein Tag aus,
der Film, der wird ein Augenschmaus!
 
29.11.2007

Wie war das mit dem Bergfest mittwochs? Noch so viel zu tun bis Freitag 13h (Geräuschkulisse: angsteinflößendes Glockenschlagen, Wolfsgeheul).
Wird Dirk es schaffen 300.000 Augen ploppen zu lassen? Und wird Patrik seinem Schweinevogel den Ottifantentouch austreiben? Werden Chrisse und Vic den colorierten Knochen präsentieren können?
All diese Fragen werden übermorgen beantwortet, wenn es wieder heisst:
Meetingtime! (Glocken, Gewitter, Geigen, Wölfe, Schreie)
 
27.11.2007

Zu Tode erschrocken beim Eintreten in die Schweinevogelfabrik: Dirk ist schon da. Sollte die Abwesenheit seines Autos vielleicht doch sein Gutes haben? Fahrrad fahren durch Sturm und Wind, Stadt und Wald weckt die Lebensgeister, motiviert lässt Dirk Augen ploppen.
Meine Tätigkeiten sind momentan nicht wirklich abwechslungsreich, man kann es sich schon denken, fängt mit S an und hört mit d auf.
 
26.11.2007

Monday is Funday. Heute nicht für Dirk. Zum Meeting um 13 h noch kein Lockenkopf in Sicht. Doch diesmal war nicht seine Zerstreutheit schuld, sondern der nicht mehr vorhandene 92er Ford Escort Flair. Weg. Autoklau in Plagwitz. Dirk ohne Auto ist wie Iron ohne Doof. Und wer fährt mich jetzt abends nach Hause?
Ansonsten: Storyboarden.
 
23.11.2007

Und schon ist wieder das Wochenende in Sicht. Zwei Arbeitstage diese Woche waren aber auch wirklich weniger als genug.
 
22.11.2007

Back to Alltag.
Nachdem ich Montag, Dienstag und Mittwoch der Schweinevogelwelt fernblieb, geht es nun weiter im Text - äh Bild - äh Story, was auch immer.
Zu dem Storyboardstress kam dann auch noch Schwarwels Zeichenkurs zu Besuch. Und - surprise, surprise - auch die Kursler hatten Storyboards. Also keine wirkliche Abwechslung im Scanalltag. Nett war es trotzdem, wenn auch etwas voll und durcheinander.
 
14.11.2007

Liebes Tagebuch!
Da man bei "Herbstmusik" angeblich keinen lichtgeschwindigkeitschnellen, brennenden,  angsteinflößenden Knochen durch Raum und Zeit schießen lassen sollte, war Patrik heute für die Auswahl des Hörgenusses zuständig. (Notiz an mich: Morgen Ohropax nicht vergessen!)
Während mich zwei Stunden lang abertausende Storyboard Augen vom Bildschirm aus anblickten, ließ sich Dirk nicht aus der Ruhe bringen, und zeichnete ein Molekül nach dem anderen. 
Außerdem auch noch eine Morddrohung erhalten.
Ich hätte den Knochen zeichnen sollen.
 
13.11.2007

Heute in den heiligen Hallen: Schwarwel kocht für Iron Doof. Welch' appetitlicher Knoblauchduft wehte durch den Gang. Kein Boeuf á la Doof schmeichelte die Gaumen, sondern Leckereien mit Ei.
Doch wer rastet, der rostet - deshalb gleich wieder an die Arbeit nach dem Schmaus. Denn die Stapel stapeln sich, der Platz auf dem Tisch wird knapp und von selbst scannt sich das Storyboard nicht ...
Trotzdem eine nette Abwechslung in der Trickfilmbude.
 
9.11.2007

Nachdem Dirk und Patrick angewiesen wurden die Finger vom Linetester zu lassen, verbringen ich und Vic viel Zeit mit dem Abfotografieren der Zeichnungen.
Ansonsten geht es mit dem Storyboard schnell voran, über fünfzig Seiten hat es schon und bis Ende November kommen noch etliche dazu.
Der mit Pinnwänden tapezierte Büroflur wird fleißig bepinnt.
 
6.11.2007

Die Woche begann schon Sonntag  mit den Aufnahmen im Tonstudio. Da Dirk sich mal wieder verspätete, hatten wir bei unserer Ankunft am späten Nachmittag jedoch schon viel verpasst. Santiago Ziesmer (Iron Doof), Tim Sander (Schweinevogel) und Daniel Schwarz (Swampie) waren schon seit etlichen Stunden dabei, unseren Lieblingscomicfiguren - zumindest schon einmal akkustisch - Leben einzuhauchen.
Sids Part übernahm Dirk, der hingebungsvoll nuffte, hechelte, quietschte und mampfte, schon fast hyperventilierte und für eine hochzufriedene Sid-Fraktion sorgte.
Am Montag ging es dann weiter bei Thomm TV mit Sebastian Krumbiegel als Professor Eisenstein, Detlev Buck als Herr Mauli, Stephan Michme als Wurm sowie Freddy als Freddy und Frau Mauli.
Nun, da die Tonaufnahmen beendet sind, wird es erst richtig spannend. Jetzt können die Animatoren sehen bzw. hören, wie lange Schwinevogel und Co. brauchen, um ihren Text loszuwerden.
 
1.11.2007

Diese Woche war viel Storyboarden angesagt. Schon 51 Seiten schwer, das Ding, und noch kein Ende in Sicht.
Außerdem durften wir uns zweimal im Kino berieseln lassen. Im Rahmen des 50. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm sahen wir uns am Dienstag neue deutsche Animationsfilme an. Am Mittwoch gab es dann den Internationalen Wettbewerb.
Kreatur 3 wartet immer noch geduldig auf ihren Schatten ...
 
22.10.2007

Den ganzen Tag im Schattenreich verbracht und immer noch kein Ende in Sicht. Grosse Töne gespuckt beim Meeting gestern: "Morgen (ohne Fragezeichen) bin ich fertig." Wird wohl aber noch den Mittwoch in Anspruch nehmen. Das mit dem Einschätzen wie lange was und warum das überhaupt so lange dauert, klappt leider noch nicht so gut. Aber das wird noch!

Dirk lässt inzwischen Schraubenschlüssel rotieren und Patrick Monolithen wabern. Es geht voran.
SV_tagebuch_kreatur1.gif
SV_tagebuch_kreatur1_schatten.gif
Der Unterschied zwischen "ohne" und "mit Schatten".
 
19.10.2007

Nach einer ziemlich ereignislosen Woche - Dirk war mit mehr Schweinen beschäftigt, Patrick ist in Love mit Herrn Polylux Linetester - wird beim Meeting besprochen, was die nächsten Tage auf uns zukommt. Die Kreaturen bekommen Schatten.
Außerdem steht nun der Termin für die Aufnahmen im Tonstudio mit Herrn Sander, Herrn Buck und Herrn Ziesmer.
Schwarwels-Freitag-17-Uhr-Song, heute einigermaßen erträglich: Oasis - Don't Look Back In Anger.

In diesem Sinne ...
 
15.10.2007

Der Server ist endlich aufnahmefähig!
So konnten Vic und ich heute die Fortschritt-Daten restrukturieren. Nun kann geordnet und umbenannt, gesichert und verschoben werden.
Sehr beruhigend.
 
12.10.2007

Gar nicht so einfach, den Tag Revue passieren zu lassen mit AC/DC im Ohr (danke, Schwarwel!).
Doch dieser Freitag war einer von den Guten:

SV-Besprechung:

Wichtigkeiten
- Kreatur 1 wird von einem Stein getroffen, in China fällt ein Sack Reis um
- die dots per inch können nichts dafür
- die fortschrittliche Schweinevogelfarbpalette muss her
- Tagebuch (jeden Tag, tatsächlich)

Nichtigkeiten
- Dirk wird in der Hölle schmoren, da er schon jetzt Lebkuchenherzen verspeist
- in China fällt ein Sack Reis um, Kreatur 1 wird von einem Stein getroffen
- Patrick bleibt auf dem Bonbonplaneten

Kurz nach der Besprechung funktioniert auch schon der Linetester Marke Eigenbau (Polylux, Webcam, zwei Lampen). Das nach THC selbst gelegte Ei meistert seine Aufgabe bravourös. Die Chrisse, der Scanner und vier bis zehn Ohren freuen sich, dass der Polylux nun die Linien testet.

Schluss jetzt, Wochenende!

 
11.10.2007

Die Turnarounds sind nun endlich bereit. Bereit zum Verschicken an die Sprecher, die sich so ein Bild von den Charakteren machen können, denen sie ihre Stimme leihen.
Ich muss zugeben, dass ich ein wenig erleichtert bin, mir war schon ganz schwindelig vom ewigen Turnarounden.
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Turnarounds von Sid und Mauli
 
10.10.2007

Während des Grundkolorierens des Schweinevogel-Kalenders sitzen sie immer noch im Nacken - die Turnarounds. Nach dem Arbeitsplatztausch mit Dirk, welcher für Schatten, Licht und Schönmachen des Kalenders zuständig ist, müssen die Turns in ein E-Mailfreundliches Format gebracht werden.
Voller Elan dabei kommt natürlich was dazwischen - Storyboard.
Wieder Scannen. Aber ist natürlich wichtig, das Storyboard. Der Leitfaden des Films, die Vorlage für die Animatoren, das Sounddesign.
 
9.10.2007

Über Nacht hat sich leider nichts geändert. Scannen steht an. Dirk und Patrick summen schon die Geräusche des Scanners mit.
Irgendwann sitzen sie dann, die Kreaturen, und fressen ihre Steine. Noch ein bisschen Farbe rein, ein weiteres Mal angucken - oh Schreck. Da fehlt ein Arm.
Solche vermeintlichen Kleinigkeiten fallen einem natürlich erst dann auf, wenn man denkt, man sei endlich fertig ...
Also nochmal ran.
 
8.10.2007

Alles dreht sich um die Turnarounds!
Schon seit einiger Zeit sitzen Dirk und Patrick daran, Schweinevogel, Iron Doof und Co. von allen Schokoladenseiten gut aussehen zu lassen.
Auf dem Papier funktioniert das alles ja auch (fast) wunderbar. Kritisch wirds erst bei den Filmchen, die der Rechner ausspuckt. Nach Scannen, Cleanen, Vektorisieren, Einfügen, Verschieben und Kolorieren kommt alles ans Licht: Iron kippt, Sid tippelt und Swampie tanzt.
Den ganzen Tag bin ich damit beschäftigt, hier ein Haar zu kürzen und da eines zu verlängern, während der "toscan"-Berg wächst und wächst und ...