Kategorie: Tagebuch

  • Tagebuch von Alma & Zenker 11.03.

    Tagebuch von Alma:

    Huhu,
    nun ist die zweite Woche bereits fast um und wir haben schon einiges geschafft. Nur schade, dass wir nur noch zu zweit sind, sonst wäre wahrscheinlich alles noch viel schneller gegangen. Aber naja. Kann man nix machen. Ich bin ganz froh, dass es weniger am Rechner zu tun gab und dafür mehr anzupacken. Wir haben  Rahmen gestrichen, Flyer verteilt und den Ausstellungsraum aufgeräumt. Also alles ist drin, auch Sport! Und ans Zeichnen ging es jetzt auch, sogar mit Lichttisch. Super, dass ich da schon mal ein bisschen Erfahrung sammeln kann. Ich hoffe, diese Vielseitigkeit an Tätigkeiten bleibt noch ein Weilchen und ich freue mich auf die bevorstehende Buchmesse (bin mal gespannt, wie das alles wird) und auf den Trickfilm natürlich sowieso. In diesem Sinne – auf bald!
    Alma

    Tagebuch von Zenker:

    Tagebuch Nr. 2, ungefähr 8. Tag

    Hallihallo,

    ich bin grad im Glücklichen Montag angekommen und werd wohl gleich wieselflink die Wieselflink verteilen. Is ne ganze schöne Menge und die Strecke ist lang. Aber wir schaffen das!
    In den letzten Tagen war flyern, Ausstellungsraum aufräumen und zeichnen angesagt. Letzteres war das aufwendigste – Stunde um Stunde versuchte ich, Tiere zu zeichnen, an denen ein Zoologe nichts auszusetzen haben soll. Es hat ganz schön viel Konzentration gefressen und mich auch zum ein oder anderen Kaffee getrieben – das Ergebnis wird dann bald zu sehen sein, aber dazu später mehr.
    Es fühlt sich grad ganz gut an, hier im Studio zu sein. Die verschiedenen Aspekte eines Zeichner-Jobs kennenzulernen und auch zu erfahren, geben mir grad die Laune, weiter zu machen und auf Neues gespannt zu sein. Wie Schwarwel gestern schon sagte: „Da musst du mal dein Ego zurückstellen“ finde ich auch genau das heraus, wenn ich eben 15 Minuten mit dem Rad bis hierher unterwegs war, froh bin angekommen zu sein, um dann gesagt zu bekommen, gleich wieder los zu müssen. Wieselflink – da nehm ich doch auch gleich eine!
    Ebenso eine Erfahrung ist es, all die Schritte einer Ausstellung mitzumachen. Aufräumen des Ausstellungsraums, Bilderrahmen lackieren und später die Ausstellung zu betreuen …
    Ja, mehr fällt mir jetzt nicht ein. Bin heut etwas verbimmelt. Also liebes Tagebuch, bis zum nächsten Mal!

    ahoi
    #zenker

  • Tagebuch von Elisa 08.11.2010

    Liebes Tagebuch,

    nun geht es in die fünfte Runde und es scheint mir als vergehe die Zeit wie im Flug!
    Draußen wird es immer kälter, die Bäume verlieren ihre Blätter und im Büro werden es immer mehr. Den Scan-Stapel von letzter Woche haben wir erfolgreich erledigt, doch ich vermute mal ganz stark, dass er übers Wochenende gewachsen ist!

    Lisas Praktikum hat sich dem Ende zugeneigt und sie ist nun wieder zurück in ihrer Heimat. Wir hatten noch eine schöne letzte gemeinsam Woche und haben viel gelernt und erlebt. Sogar einen Blick auf einige schon fertig animierte Szenen vom Film konnten wir werfen. Es war ein tolles Gefühl zu sehen, dass unsere Arbeit Ergebnisse vollbringt und es Stück für Stück vorangeht. Und ja, irgendwie ist man auch ein wenig Stolz darauf die Chance zu haben, an so einem Film mitarbeiten zu dürfen. Der Film wird den Auftraggebern auf Garantie gefallen, denn er ist echt niedlich und witzig!

    Also auf an die Arbeit, damit der Film bald fertig wird!

    LG Elisa

  • Tagebuch von Lisa 05.11.2010

    Tagebuch von Lisa 05.11.2010

    So … das ist also jetzt, hier und heute mein letzter Tag. Zumindest hier beim Glücklichen Montag. Morgen geht es wieder nach Hause. Klar freu ich mich darauf auch schon, aber irgendwie werde ich trotzdem gerade ein bisschen sentimental.  Meine Praktikumsbewertung ist fertig, die letzten Blätter gescannt und gleich auch meine letzte Szene coloriert … Hach, wie ich jetzt meine Tage verbringen soll? Ohne die leise Hintergrundmusik aus dem Nebenzimmer, die Hunde, die hinter mir umfallen, und den leichten Zigarettenrauch um mich herum? :)

    Aber ich werde die Zeit hier auf jeden Fall super-toll in Erinnerung behalten und in Zukunft ganz genau im Auge behalten, was hier so passieren wird. Dank neuster technologischer Stalkingmöglichkeiten ja kein Problem mehr … Aber die werden das hier schon alles schaukeln, da bin ich mir sicher. Auch wenn ich zu gern gesehen hätte, wie der Film fertig sein wird. Zum Glück gabs gestern schon eine kleine Kostprobe. Da ist es nicht ganz so schwer zu gehen.

    Aber das wars dann auch schon für mich. Einen schönen Abend euch noch allen … Man sieht sich immer zweimal im Leben ;)

  • Tagebuch von Sebastian 05.11.2010

    Tagebuch von Sebastian 05.11.2010

    Hiho
    hier bin ich nach langem mal wieder.
    Auch wenn man alles eigentlich schon kennt, ist auch nach so langer Zeit doch die erste Zeit ein wenig schwierig.
    Aber nach ein paar verbissenen Stunden sind Photoshop & Co dann endlich doch keine Fremdsprachen mehr und ich befürchte fast, heute nicht gänzlich nutzlos gewesen zu sein.
    Naja, in nächster Zeit wird wieder mehr von mir kommen.
    Bis dahin
    Sebastian

  • Tagebuch von Elisa 03.11.2010

    Hey Tagebuch,

    schon wieder ist eine Woche vergangen und die 4. hat auch schon begonnen! Daher wird es mal wieder Zeit (eigentlich ist es schon lange lange lange überfällig) dir zu schreiben und zu berichten, wie es mir so ergangen ist die letzten Tage!
    Der Trickfilm geht Stück für Stück voran. Wie aus ganz vielen Puzzleteilen setzen wir Szene für Szene zusammen und man freut sich Ergebnisse zu sehen.
    Immer mehr Bilder entstehen durch Schwarwels Hand, die wir kolorieren und in Toon Boom einfügen, beziehungsweise die Hintergründe per Photoshop bearbeiten. Damit alles schneller vorangeht, hat Schwarwel Unterstützung von einem weiteren Zeichner bekommen und auch wir Praktikanten dürfen ab und zu mal zum Bleistift greifen und einige Bilder abpauschen.
    Dabei besteht auch, man glaubt es kaum, eine Kunst. Man darf nicht zu doll aber auch nicht zu wenig aufdrücken, sollte nicht zu genau aber auch nicht zu ungenau nachzeichnen. Dadurch, dass man das Bild nicht wie ein Scanner haargenau abzeichnet, entsteht im Film eine klitzekleine Bewegung, ein Wabern, ein Wackeln.
    Den einen Abend hatte ich die Aufgaben, die Frames der einzelnen Bildabschnitte aus dem Animatic auszuzählen und ich lag noch spät am Abend im Bett und mir gingen jegliche Zahlen durch den Kopf … 1 2 3 … 55 … 93 94 95 … ah verzählt, verflixt und zugenäht … 1 … 5 … 80 …

    Seit gestern werden wir durch weitere Helfer unterstützt, die jeweils für 3 Tage vorbeischauen, um beim Trickfilm tatkräftig auszuhelfen. Was allerdings auch echt nötig ist, denn der Stapel zum Scannen scheint immer höher zu werden! Aber gemeinsam werden wir es schaffen und ihn bekämpfen.

    Das wars dann erst mal von mir.
    Bis demnächst!

    Elisa

  • Tagebuch von Lisa 02.11.2010

    Hier mal wieder Lisa. Mein Praktikum geht leider schon auf sein Ende zu … Gerade es so richtig ans Eingemachte geht. Langsam gibt es wirklich viel zu tun. Ich habe gerade einen unglaublich riesigen Stapel an Papier vor mir liegen, den ich einscannen muss. Deswegen haben wir auch heute noch einmal Verstärkung bekommen. Aber wie immer – bestimmt könnt ihr das schon gar nicht mehr hören – ist es trotzdem noch spannend. Klingt komisch, ist aber so ;)
    Wie alles vorwärts geht, bunt wird, in die richtige Reihenfolge kommt und sich langsam aber sicher zusammenfügt … Vor allem aber auch, wie viel Arbeit da wirklich hinter so „ein paar Minuten buntem Filmchen“ steckt!
    So … aber deswegen muss ich jetzt gleich auch ganz fleißig weiter machen, dass meine Mitstreiter hier auch ein paar schöne Scans zum Bearbeiten bekommen. Ihr werdet von mir hören :)

  • Tagebuch von Lisa 28.10.2010

    So … Nun ist meine zweite Woche auch schon fast um. Hier geht es mit dem Film schon in großen Schritten vorwärts. Die ersten Szenen sind fertig und Elisa und ich kämpfen uns fleißig weiter durch den großen Berg von Papier, die es jeden Tag zu scannen und bearbeiten gilt. Dafür begeistert es mich immer jeden Abend neu, wenn man sich dann seine kleinen, bunten Filmchen anschauen kann, die man den Tag über so miterschaffen hat. Toll, wenn man so schnell sehen kann, was aus seinen Sachen wird …
    Nebenbei hab ichs auch mal geschafft mir die Stadt anzuschauen … und die Geschäfte, ja ich gebs ja zu :)
    Alles in allem kann man immer noch sagen, dass ichs echt toll hier finde. Sowohl in der Arbeit als auch in der Stadt. Wochenende kann zwar gerne kommen, aber irgendwie freu ich mich auch schon auf den Montag … Geht mir in der Schule irgendwie nie so …;)

  • Tagebuch von Elisa 26.10.

    Hey liebes Tagebuch,

    nun ist schon wieder eine Woche wie im Fluge vergangen und es wird mal wieder Zeit für einen Tagebucheintrag!
    Letzte Woche war es endlich soweit. Der Animatic war fertig und wir konnten auch gleich einen Blick darauf werfen. Es ist wahnsinnig aufregend zu sehen wie aus den einzelnen Bildern, aus dem Storyboard, ein kleiner Vorab-Film geworden ist. Und man hat sogar selbst mit dran gearbeitet. Dadurch bekam ich eine genauere Vorstellung, wie der Zeichentrick letztendlich aussehen wird. Außerdem ist er eine Orientierungshilfe zum Timen der einzelnen Szenen, wie lang etwas steht, wann etwas dazu kommt, wann etwas geht.
    Seit letzten Montag bin ich auch nicht mehr allein als Praktikantin. Lisa unterstützt nun das Team und wir wechseln uns regelmäßig beim Scannen und der Arbeit mit Toon Boom ab, sodass ein wenig Abwechslung in den Arbeitsalltag kommt. Bei stundenlanges Scannen geht es doch schon auf die Konzentration.
    Des Weiteren habe ich die vergangene Woche einiges mehr über die Anwendung im Programm Toon Boom erfahren! Einzelne Bilder werden hier nun zu Szenen aus dem Film zusammengesetzt und man sieht was für ein Haufen Arbeit in so einem Film steckt. Eine Szene besteht aus vielen Ebenen, denn Augen, Arme oder der Mund bewegen sich ja oft unabhängig und so bekomme ich oftmals das Gefühl, dass die Szene ewig geht. Aber falsch gedacht, denn sie dauert nur wenige Sekunden.
    Also hat man eine Menge zu tun für letztendlich nur einige Minuten.
    Ich bin mal gespannt, wie weit wir in den nächsten Wochen meines Praktikums kommen werden!

    Lg Elisa